TSV Schönaich meldet sich in der 2. Bundesliga mit starkem Wochenende im Kampf um den Klassenerhalt zurück (Untertitel: Was für ein Debüt!)
Der Doppelspieltag bei Reisepartner Baden-Baden begann mit dem Duell gegen Heidesheim, Platz 11 gegen Platz 10, dazu die beiden nominell schwächsten Teams der Liga, mehr Abstiegskampf geht kaum. Es dürfte wahrscheinlich das einzige Match mit Elo-Vorteilen für den TSV in dieser Saison bleiben, doch zu Beginn war davon noch wenig zu sehen. Der stärkte Schönaicher Carles Diaz Camallonga kam mit weiß nicht über ein Remis hinaus und hinten standen Chris Beyer und Kapitän Moritz Reck schon etwas prekär. Ganz wichtig war dann, dass Beyer die Partie im taktischen Scharmützel wenden konnte, denn kurz darauf mussten Reck und Edvin Trost Niederlagen zum 1,5-2,5 Rückstand quittieren. Ein Rückstand mit 3 Punkten wäre vermutlich eine zu große Hypothek gewesen, doch so machten sich die verbliebenen 4 Spieler alle daran ihre Vorteile zu verdichten und tatsächlich konnte man an jedem Brett auf den vollen Punkt hoffen. Bei Bryan Smith kam leider trotz Qualität mehr nur ein Remis dazu, doch in der Zwischenzeit hatte Tobias Bärwinkel alle Klippen umschifft und steuerte mit 2 Mehrbauern auf den sicheren Ausgleich zu. Im Anschluss konnten auch Noah Geltz seinen Mehrbauer im Turmendspiel, sowie Daniel Garcia Ramos seinen Doppel-Mehrbauern im Läuferendspiel in Siege zum 5-3 Endstand veredeln.
Der wichtige Sieg zur Absicherung von Platz 10 war also verdient eingefahren, doch für den Klassenerhalt auf Platz 9 werden vermutlich noch 5 weitere Punkte benötigt. Daher hieß es am Sonntag am besten mit dem Punktesammeln weitermachen, auch wenn die Aufgabe mit dem Tabellenführer Viernheim 2 deutlich größer war. Nach der schwachen Leistung vom Samstag machte Reck Platz für das erst 11-jährige Schönaicher Talent Yunqi Li und zumindest dieser Schachzug sollte komplett aufgehen. Mit schwarz übernahm Li gegen den etwas passiven Aufbau seines Gegners von Beginn an das Kommando, baute seinen räumlichen Vorteil kontinuierlich aus und erzwang am Ende durch Zugzwang einen Bauerndurchbruch zur Führung für den TSV. In diesem Alter ein echtes Ausrufezeichen, bereits jetzt ist klar, dass die Zukunft im Team ganz eng mit seinem Namen verknüpft sein soll. Leider scheitere Beyer am Nebenbrett bei der Verwertung seiner Mehrfigur, so dass es bei einem Punkt Führung blieb, nach einem weiteren Remis bei Smith stand es somit 2-1. Leider musste Bärwinkel die Waffen strecken, doch Geltz hielt seine Stellung mit weniger Qualität souverän Remis und nach einem weiteren Remis von Trost konnte Garcia Ramos das Team mit seinem zweiten Sieg des Wochenendes wieder mit 4-3 in Führung bringen. Auch das ein tolles Debüt vom Neuzugang aus Barcelona bei seinen ersten Spielen für Schönaich. Wie so oft hing der Ausgang damit an der letzten Partie von Diaz Camallonga, diesmal hatte er allerdings die undankbare Aufgabe eine Verluststellung Remis zu halten. Mit zäher Gegenwehr schaffte er es tatsächlich noch eine Ausgleichschance zu erspielen, doch leider fand er die entscheidende Idee nicht, so dass man sich mit einem 4-4 Unentschieden begnügen musste.
Nach dem Spielverlauf wären 2 Siege sicherlich möglich gewesen, doch auch so sind die 3 Punkte ein starkes Ergebnis, das dem Team die Hoffnungen auf den Klassenerhalt zurückgibt. Aus den ausstehenden 4 Partien gegen die Teams auf den Plätzen 6-9 sind die vermutlich benötigten 4 Punkte noch machbar, erst recht wenn es dem Team gelingt, an die Leistung aus Baden-Baden anzuknüpfen.
Das Ende von Yunqis grandiosem Zweitliga-Debüt
Schwarz hat klaren räumlichen Vorteil und über b5 ein starkes Einbruchsfeld für den Springer. Der Gegner verpasst es hier mit f5 die Bauernketten am Königsflügel vorerst zu schließen und zumindest weiter Widerstand zu leiten, nach seinem Kf3 zieht Yunqi selbst f5 und danach kann sich weiß nur noch entscheiden auf welchem Flügel er den siegbringenden Durchbruch erlauben möchte. Es wurde schließlich die Dame auf a1.
Landesliga: TSV Schönaich 3 zu Gast beim Tabellenführer SC Botnang 1
Bericht von Oliver Rechtsteiner
In der Landesliga musste die dritte Mannschaft des TSV Schönaich beim Tabellenführer SC Botnang 1 eine knappe 3,5:4,5-Niederlage hinnehmen. Trotz starker Einzelleistungen und mehrerer verpasster Chancen blieb der erhoffte Punktgewinn in einem ausgeglichenen Mannschaftskampf aus.
Am 11. Januar 2025 stand für die dritte Mannschaft des TSV Schönaich ein schweres Auswärtsspiel beim Tabellenführer SC Botnang 1 auf dem Programm. Die Gastgeber traten in Bestbesetzung an und waren nominell an allen Brettern, teils deutlich, favorisiert. Doch der Mannschaftskampf verlief
knapper, als es die Papierform erwarten ließ.
An Brett 6 spielte Thomas Detmer zunächst solide, übersah jedoch eine taktische Feinheit und musste eine Figur für zwei Bauern geben. Die gegnerische Bauernmajorität und das Läuferpaar entschieden schließlich die Partie – Thomas musste seinem Gegner den Punkt überlassen. Eduard, an Brett 8, erarbeitete sich nach ausgeglichener Eröffnung kleine Vorteile und lehnte ein Remisangebot mutig ab. Im weiteren Verlauf gewann er einen Bauern, konnte den Vorteil jedoch nicht in einen Sieg ummünzen und willigte schließlich ins Remis ein. An Brett 2 zeigte Otto nach längerer Schachpause eine starke Leistung. Er setzte seinen Gegner unter Druck, gewann im Mittelspiel einen Bauern, traf jedoch an einer kritischen Stelle eine strategisch unglückliche Entscheidung. Im entstandenen Endspiel mit je einem Turm und ungleichfarbigen Läufern blieb kein Gewinnweg – Remis. Zwischenstand: 2:1 für Botnang. Unsere Nachwuchsspielerin Enya kam an Brett 7 mit klarer Initiative aus der Eröffnung und hatte sogar die Möglichkeit, eine Figur zu gewinnen. Aus Gründen, die Enya nach ihrer Partie selbst nicht benennen konnte, entschied sich gegen die gewinnbringende Fortsetzung, verlor kurz darauf den Vorteil und musste die Partie nach langem Kampf sogar aufgeben. An Brett 4 stand Oliver nach der Eröffnung ausgeglichen, griff dann jedoch zu einer etwas fragwürdigen Vereinfachung, die seinem Gegner am Damenflügel aktives Gegenspiel eröffnete. Der
Angriff schlug durch – Oliver musste aufgeben. Ein kurioses Ende nahm die Partie von Jürgen am fünften Brett. Nachdem er seine Bedenkzeit fast
aufgebraucht hatte und ab seinem 30. Zug nur noch mit dem 30-Sekunden-Bonus pro Zug spielte, ließ sein Gegner just im 39. Zug – einen Zug vor der Zeitkontrolle – in der ausgeglichenen Stellung selbst die Zeit fallen. Ein glücklicher Punkt für Schönaich! Zwischenstand: 4:2 für Botnang. In überragender Form präsentierte sich erneut York an Brett 3. Früh opferte er einen Bauern für Initiative, verstärkte konsequent den Druck am Königsflügel und setzte seinen Gegner schließlich sehenswert matt. Zwischenstand: 4:3 – der Kampf war wieder offen.
Nun ruhte alle Hoffnung auf Thomas Hickl am Spitzenbrett, der es mit dem bislang ungeschlagenen Topspieler des SC Botnang zu tun bekam. Unbeeindruckt spielte Thomas sein gewohnt solides Schach, erarbeitete sich im Mittelspiel Vorteile und zwei Mehrbauern, musste aber
mit einem Doppelbauern auch strukturelle Schwächen in Kauf nehmen. Im komplizierten Damenendspiel verteidigte sich der Botnanger Spitzenspieler zäh und konnte schließlich das Remis erzwingen – der Mannschaftssieg für die Gastgeber stand fest. Endstand: 4,5 : 3,5 für Botnang.
Trotz der knappen Niederlage zeigten die Schönaicher eine bemerkenswert geschlossene Mannschaftsleistung und forderten den Tabellenführer bis zum Schluss. Angesichts mehrerer verpasster Chancen bleibt das Ergebnis allerdings schmerzhaft. Mit nun 4 Punkten rangiert der TSV
Schönaich 3 derzeit auf Platz 7 von 10 – punktgleich mit den Teams auf Rang 8 und 9. Der Abstiegskampf ist damit eröffnet. Hoffen wir, dass dieser verschenkte Mannschaftspunkt am Ende der Saison nicht das Zünglein an der Waage sein wird.
Schach-Team 4 erobert am letzten Spieltag des Jahres 2025 Tabellenplatz 3 in der Kreisklasse
Am letzten Spieltag des Kalenderjahres 2025 spielte die 4. Mannschaft des TSV Schönaich im Derby gegen die ebenfalls 4. Mannschaft des SC Böblingen. Obwohl Böblingen in der unteren Tabellenhälfte steht, war es ohne Michael an Brett 2 und mit 3 Jugendspielern ungewiss, ob wir einen Sieg einfahren können.
An Brett 1 spielte Andreas mit Weiß gegen Volodymyr Hodun, der die Sizilianische Verteidigung wählte. Andreas holte als erstes einen halben Punkt.
Als nächstes sah es in einem abgelehnten Schottisch durch Salim Bouchareb mit Weiß nach einem Sieg von unserem Lukas aus. Er führte mit einer Figur, stand danach aber sehr passiv und musste noch lange weiterkämpfen. Ole und Edgar standen zu diesem Zeitpunkt ebenfalls sehr gut, wohingegen der Kapitän an Brett zwei schon in der Eröffnung unter die Räder kam und um Ausgleich kämpfen musste.
Der Gegner von Edgar hieß Bodo Fröhlich und hatte eine Elo-Zahl von 1420. Edgar spielte mit Weiß die Alapin-Variante und gewann als erster souverän seine Partie.
Ole spielte mit schwarz die Französische Abtauschvariante gegen Hans Matzig. Der Gegner gab ihm in der Eröffnung das Läuferpaar ohne Ambitionen, Ole konnte so den Druck mit seinen Läufern souverän ausbauen und eine Offensive starten. Der Gegner wurde nervös und hatte zudem noch Zeitdruck, was zur Einstellung eines Läufers und in Folge zum Partieverlust führte, womit 2,5 Punkte zu Buche standen.
An Brett 3 eröffnet Markus mit den weißen Figuren in die Spanische Eröffnung. Der Gegner (Manfred Aab) wählt zur Verteidigung das Marshall Gambit, welches 15 Züge in der Hauptvariante gespielt wurde, bis die die erste Abweichung zustande kam. Trotz fehlendem Marshall Bauern und einem abflachenden Angriff schaffte es der Gegner bis zum 27. Zug eine ausgeglichene Stellung zu wahren, bis er die ersten Ungenauigkeiten spielte. Markus ergriff zu diesem Zeitpunkt seine Chance mit dem Springer in das gegnerische Lager einzudringen und nach einem weiteren Fehler des Gegners bot es sich an, den finalen Schlag zu suchen. – Weiß am Zug gewinnt –

Leider fehlte Markus dafür nun die nötige Zeit auf der Uhr und er musste einige schnelle Züge machen, um nicht auf Zeit zu verlieren. Er konnte die Steilvorlage seines Gegners nicht nutzen und stand nach der Zeitnotphase zu allem Überfluss noch mit einen Minusbauern da.
Überraschenderweise konnte Timo in der Zeitnotphase von einem Patzer seines Gegners profitieren und eine Figur und damit schon bald die Partie gewinnen. Danach war es dann auch nicht schlimm, dass Lukas seinen Vorteil aufgrund eines Dauerschachs nicht mehr verwerten konnte und die Partie nur remis endete und dass Markus nach der Zeitnotphase den Faden und damit sogar noch seine Partie verlor. Endstand 4 zu 2. Damit erobert die vierte Mannschaft zum Ende des Kalenderjahres den dritten Tabellenplatz. Eine Top-Platzierung, die vor allem auf die Leistung und die vielen Punkte unserer Jugendspieler Ivan, Edgar, Lukas und Ole zurückzuführen ist.
Ivan gewinnt Jugend Schnellschachturnier
Zum Abschluss vor den Weihnachtsferien gab es noch ein Schnellschachturnier für die Jugendlichen.
Auch wenn bereits einige in den Skiurlaub aufgebrochen waren, kamen doch immerhin 10 Teilnehmer zusammen. Obwohl mit Ole und Edgar aus der 4. Mannschaft in der Kreisklasse sehr starke Konkurrenz herrschte, konnte Ivan alle Partien gewinnen und sich damit souverän den 1. Platz sichern. Auf Platz 2 und 3 kamen punktgleich Edgar und Lennas, der zeigte, dass die beiden Auftaktniederlagen in der Liga eher Ausrutscher waren und die ersten Siege sicher bald kommen werden.
Hier die Endtabelle:
1. Ivan 4 Punkte
2. Edgar 3 Punkte
3. Lennas 3 Punkte
4. Khoi 2,5 Punkte
5. Illia 2 Punkte
6. Ole 1,5 Punkte
7. Fabian 1,5 Punkte
8. Ares 1 Punkt
9. Martin 1 Punkt
10. Geri 0,5 Punkte
Bei den Erwachsenen gab es ein Weihnachtsblitzturnier, hier konnte Moritz wieder mal den Sieg erringen vor Jürgen, Kai, Jan Philipp, Andreas und York.
Ab nächtem Freitag drücken wir dann unseren 6 Startern beim Böblinger Open ganz fest die Daumen.
Das Training startet dann im neuen Jahr wieder am 09.01. und am 11.01. geht es gleich mit einem Großkampftag für die Teams 2-5 wieder richtig los in der Punktspielrunde.
Punktloses Heimwochenende bringt Schönaich in akute Abstiegsgefahr
Zum großen Heimspielwochenende erwartete man mit Baden-Baden II, Göggingen und München drei starke Gegner, daher war klar, dass die Trauben hoch hängen würden. Zwei Mal war man nah dran an einer Überraschung, doch letztlich scheiterte man immer am Verwerten der eigenen Möglichkeiten, während die Gegner ihre eiskalt nutzten.
(Bericht gegen Baden-Baden siehe vorige Meldung)
Gegen Göggingen gab es nichts zu holen, lediglich Carles, Bryan und Tobias verbuchten ein Remis. Der Rest verlor zum ernüchternden 1,5-6,5, wobei zumindest bei Noah und dem eingewechselten Jan Brunner ein Remis ebenfalls verdient gewesen wäre.
Gegen München geriet Moritz schon in der Eröffnung unter die Räder, nach Remisen von Bryan, Tobias und Noah im Mittelblock lag man 1,5-2,5 zurück. Zu diesem Zeitpunkt konnte man sich aber noch gute Chancen ausrechnen, Chris hatte mit einem schönen Opfer den gegnerischen König freigelegt und gewann schließlich als Belohnung die Dame für Turm und Springer und Edvin hatte einen Mehrbauern gegen den von Schönaich nach München gewechselten Tobias Kölle, die Stellungen von Jan und Carles waren zwar passiv, aber doch haltbar. Leider kippte die Partie von Chris nach ein paar ungenauen Zügen und mit dem 1,5-3,5 Rückstand war die Niederlage dann schon besiegelt. Edvin konnte sich für seine starke Partie erneut nicht belohnen und Jan verlor, den einzigen Sieg am Brett über das ganze Wochenende konnte letztlich noch Carles verbuchen, doch das war nur noch Ergebniskosmetik zum 3-5 Endstand.

Mit Tf3 Dg5 Tg3 erntete Chris die Früchte seines Opfers. Es folgte Kf6 Txg5 hxg5 und der Rückzug Df3 vergab leider schon den ganzen Vorteil. Mit dem Tempo g4 kann schwarz die Stellung ausgleichen. Direkt De2 hätte dagegen eine Gewinnstellung ermöglicht, da der Springer so nicht das starke Feld e4 erreicht. Aber die Kleinigkeiten waren eben über das ganze Wochenende nicht auf unserer Seite.
Knappes Duell mit dem Topteam aus Baden-Baden
Zum Einstieg des großen Heimwochenendes in Schönaich traf die erste des TSV auf ihren Reisepartner Baden-Baden II. Letzte Saison gelang es Schönaich als einzigem Team dem Starensemble eine Niederlage beizufügen und auch diese Saison war die Bilanz der Gäste noch makellos und das, obwohl man schon gegen den Aufstiegsfavoriten Bad Mergentheim gespielt hatte.
Letztlich sollten Kleinigkeiten das Duell entscheiden. Die erste gab es bereits nach 28 Minuten, kurz vor Ende der Karenzzeit traf gerade noch Brett 3 der Gäste ein, eine kampflose Führung für Schönaich hätte dem ganzen Kampf natürlich eine ganz andere Wendung gegeben. Statt 1-0 stand es gefühlt zu diesem Zeitpunkt dann leider 0-1, Chris kam wie üblich auch zu spät und stellte in der Eröffnung in der Hektik einen Bauern ein. Diesem rannte er die ganze Partie über chancenlos hinterher. Harald erarbeitete sich eine gute Stellung und ordentlich Vorteil auf der Uhr, wie üblich gab er die Partie anschließend Remis. Bryans Gegner kam auch gut ohne seine halbe Stunde Zeit aus und erreichte ein sicheres Remis, das gleiche Ergebnis gab es bei Carles. Noah hatte ausgangs der Eröffnung Probleme mit einer zerpflückten Bauernstruktur, seine Hoffnungen lagen auf dem Läuferpaar als Kompensation. In der Zeitnotphase wurde die Partie nochmal hektisch, aber letztendlich fand sie mit dem Gegner wohl den verdienten Sieger.
Trotz 1,5-3,5 Rückstand war das Match allerdings noch völlig offen, Edvin hatte am Spitzenbrett einen Mehrbauern, Tobias hatte eine Qualität für einen Bauern und auch Moritz konnte sich entscheiden welchen Bauern er gewinnen wollte. Auch wenn die Partie von Tobias nie wirklich die Remisbreite verließ, waren zu diesem Zeitpunkt also noch die nötigen 2,5 Punkte für ein Unentschieden realistisch. Moritz wickelte seine Stellung aber leider falsch ab und erreichte daher nur ein ausgeglichenes Turmendspiel, bei Tobias standen am Ende Springer und Bauer drei Bauern gegenüber, nur Edvin gelang es einen weiteren Bauern zu gewinnen und eine Gewinnstellung zu erreichen. Zum Tag der unglücklichen Kleinigkeiten passte es dann, dass auch Edvin seine Chancen vergab und am Ende nur noch 3 Remis zum Endstand von 3-5 aufs Scoreboard kamen.
Doch auch ohne Punkte war es eine starke Leistung des Teams, die Hoffnungen für das weitere Wochenende gibt, am Samstag geht es um 14 Uhr gegen Augsburgs Stadtteil Göggingen und am Sonntag gegen den Münchener SC 1836. Zuschauer sind in der Realschule herzlich willkommen.
Vergebene Chancen im Derby
Gegen den Verbandsligaabsteiger vom SV Böblingen war man in der Landesliga naturgemäß eher Außenseiter, doch in der Tabelle lag der TSV nach dem starken Saisonstart tatsächlich in Front und so rechnete man sich doch gewisse Chancen aus, den Status Quo mit einem Remis zu halten.
Schon nach einer knappen Stunde sah es ziemlich gut aus, Enya, Daniel und Captain Oli zeigten sich deutlich besser vorbereitet und hatten bereits eine halbe Stunde plus auf der Uhr samt ordentlichen Stellungen. Noch besser standen Moritz, der am Spitzenbrett Druck auf einen Isolani machte, und Eduard, der in einer verschachtelten Stellung das starke Läuferpaar hatte. Leider bog er jedoch falsch ab, tauschte die falschen Bauern und so lagen wir 0-1 in Rückstand. Bei Daniel verflachte die Variante zu einem ungleichfarbigen Läuferendspiel, aber an Brett 2 hatte Thomas Hickl mit Weiß Druck auf der c-Linie aufgebaut und der Gegner holte seinen König zu Hilfe. Thomas konnte entweder eine Figur gewinnen oder den Schwarzen in der Brettmitte Matt setzen, obwohl die Damen nicht mehr auf dem Brett waren. Der Gegner entschied sich für Letzteres und somit kamen wir zum Ausgleich. Doch nun kippte die Waage immer mehr in Richtung der erfahreneren Böblinger, Enya und Oli konnten ihre Bretter schließlich nicht halten. Beim Stand von 1,5-3,5 war bei bestem Verlauf ein Remis noch drin, Moritz und York hatten inzwischen einen Bauern mehr und bei Jürgen konnte man trotz Bauer weniger auf ein Remis hoffen, weil er einen sehr starken Springer hatte. Doch bei Moritz ließ sich der Bauer nicht verwerten, am Ende blieben Läufer und falscher Randbauer übrig und mit dem 2-4 stand die Niederlage fest. Jürgen hielt noch das Remis mit einer Zugwiederholung und an Brett 3 hatte York mit Schwarz den gegnerischen König im Schwitzkasten. Der Weiße hatte zwar einen gefährlichen freien a-Bauern auf der 6.Reihe und fand immer wieder gute Verteidigungszüge, aber York spielte exakte Züge, so dass das Matt des Weißen nicht mehr zu verhindern war. Somit ergab sich der knappe 3,5-4,5 Endstand.
Insgesamt ein verdienter Sieg der Böblinger und doch ein respektables Ergebnis für Schönaich, das zumindest den bereits guten Brettpunktstand weiter erhält, so dass man bei Punktgleichheit einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz hat. Nach Brettpunkten liegt man auf Platz 3 der Liga und zumindest dabei also auch weiterhin vor den Böblingern.
Kreissparkasse Böblingen spendet 3 Tablets für das Schach-Jugendtraining – vielen Dank!!!
Vielen Dank an die Kreissparkasse Böblingen!!!
Durch eine großzügige Spende in Höhe von 500€ konnten wir 3 Tablets für das Schach-Jugendtraining anschaffen.
Dadurch können unsere Nachwuchstalente mithilfe von Apps wie Lichess, Chess.com und Schachking in Zukunft interaktiver Übungsaufgaben bearbeiten.
Darüber hinaus werden wir ab sofort Trainingsvideos und Partiedatenbank stärker in das Training einbauen können.

SK Schmiden/Cannstatt 2 – TSV Schönaich 3 endet mit überraschend deutlichem 2,5-5,5 Sieg
Unser Mannschaftkampf fing damit an, dass Schmiden das 1.Brett freiließ. So hat Thomas Hickl kampflos gewonnen, 1:0 für uns, leider schon das zweite Mal diese Saison.
Von Schmiden waren am Anfang nur 5 Spieler da. Nach 20 Minuten kam dann der Gegner von Eduard. Nach 30 Minuten hatte auch Jürgen Koch kampflos gewonnen, 2:0 für uns.
Bei Thomas Detmer war der Gegner, eigentlich stärker, nicht mit der Eröffnung vertraut. So kam Thomas als Schwarzer schon schnell zu einem Figurengewinn. Thomas hat nichts anbrennen lassen und die Partie mit Sorgfalt zum Gewinn ausgebaut, 3:0 für uns.
Daniel Bisanz hat mit Weiß eine solide Eröffnung gespielt, aus der er leicht besser herauskam. Aber gegen den Routinier Scheef, mit deutlich besserer Wertungszahl, war nicht mehr als Remis drin, 3,5:0,5 für uns.

Bei Enya Wang mit Weiß stand das Brett in Flammen. Der Gegner hatte seinen eigenen Königsflügel geöffnet. Enya stellte ihrem Gegner zu viele Probleme und in Zeitnot konnte er nicht mehr mithalten. Enya setze seinen König mit einer glänzenden Kombination matt, 4,5:1,5 für uns.
Oliver Rechtsteiner mit Schwarz kam in ein leicht schlechteres Endspiel mit einem Bauern weniger. Der Gegner war in der Lage viel Druck auszuüben und gewann, 4,5:1,5 für uns.
Bei Eduard Knittel hatte der Gegner eine Figur für 2 verbundene Freibauern gegeben. Eduard konnte diese Bauern blockieren und langsam mit seinen Figuren in das gegnerische Lager einbrechen. Ein schönes Matt beendete das Spiel, 5,5:1,5 für uns.
Am längsten hat York Glienke gespielt. Mit Schwarz gegen den deutlich stärker eingeschätzten Witke opferte York Bauern für Figurenspiel und setzte zum Mattangriff an. Doch durch Einstellen einer Angriffsfigur wandelte sich der deutliche Vorteil in deutlichen Nachteil um und es war nichts mehr zu retten.
Somit haben wir gegen die nominell stärkeren Schmidener mit 5,5:2,5 gewonnen.
Die Tabelle und alle Details findet ihr hier.

Erfolgreiches Wochenende: Schönaich 2 gewinnt 6-2 und Schönaich 4 gewinnt 4-2
Die 2. Mannschaft wurde ihrer Favouritenrolle gerecht und gewann in Plüdershausen 2-6. Besonders erfreulich war, dass unsere Nachwuchsspielerin Enya bereits nach 2 Stunden mit einem schönen taktischen Schlag zur Aufgabe zwingen konnte.
Ungefährdete Siege wurden zudem Florian Schnadt und Christian Beyer ein, die Schritt für Schritt ihre Vorteile zum Sieg ausbauen konnten. Bei Jan Philipp Rechner lief die Partie nach gewohntem Muster: Viel Bedenkzeit wurde für den richtigen Plan und Bauernaufmarsch am Damenflügel verbraucht. Der gewinnbringende Vorteil wurde dann in Zeitnot erzielt. Einen schlechten Tag erwischte Kai Giebler. Im Mittelspiel mit hängenden Bauern verlor er einen Bauern. Nach zähem Endspiel und mehreren Dauerschach Versuchen musste er sich schließlich geschlagen geben.
In der folgenden Stellung stand Christoph Steinhart deutlich besser: So führen Züge wie 19. Sxe6, 19. Tf2 (nebst 20.Th2) oder 19. g6 xg6 20. Lg4 zu deutlichem Vorteil.
Die Partie ging wie folgt weiter 19. Ld3 g6 20. Sxe6 xe6 21. Dxe6+ Tf7 22. Dxd7 Lf6 23. Dh3 Ld4+ 24. Kh2 Sxg5 25. Dg4 Th7+ 26. Kg2. Schwarz erhielt Gegenspiel und gewann später die Partie.

Steinhart – Ferstl 0-1
Nils brachte ohne Not eine komplizierte Stellung mit einem Turm und einem Bauern gegen Springer und Läufer aufs Brett. Nach und nach ging die Initiative auf ihn über, wodurch er die folgende Stellung mit 2 Freibauern herstellen konnte.
Hier übersah er die folgende brilliante Kombination: 46. Txf5 Txf5 47. d7 Tf8 48. Tf1 (schneidet den König entscheidend ab) Td8 49. e6 .
Stattdessen gespielt wurde: 46. Kd4 Sb6 47. Tc1 Le4 48. Tc7+ Kh6 49. e6 1-0 . Hätte Schwarz im Zug 47 hingegen Le6 gezogen wären die Freibauern blockiert geblieben und es hätte noch ein langes Endspiel bevorgestanden.

Stukenbrok – Löw 1-0
Zum Abschluss konnte auch Simona Gheng ihre Partie gewinnen. Lange Zeit stand sie passiv und verteidigte sich gegen den Angriff ihres Gegners. Mit der Zeit konnte aber auch sie sich entfesseln und zur Gegenoffensive über gehen.
Alle Ergebnisse der Verbandsliga und die aktuelle Tabelle findet ihr hier.

Auch die 4. Mannschaft des TSV Schönaich zeigte eine starke Leistung. Auch hier zeigten sich vor allem unsere Nachwuchsspieler Ole und Ivan ist sehr guter Form und konnten Punkte gegen deutlich stärker bewertete Gegner einsammeln.
Zudem konnten unsere Routiniers Andreas Bolte und Michael Knecht zwei wichtige Siege und Zheng Wand ein Remis einfahren. Da war es auch zu verschmerzen, dass sich Mannschaftsführer Timo Jäuering geschlagen geben musste.
Die Ergebnisse und die Details der 4. Mannschaft findet ihr hier.
Schönaich mit starker Leistung beim Europapokal


Zwischenupdate vom ECCC
Die letzten beiden Runden boten so viel Spannung, dass hier noch ein kleines Zwischenupdate vor den beiden Schlussrunden folgt.
In Runde 4 wurden wir nach unten gelost und bekamen daher sehr starke Gegner mit dem Lister Turm Hannover. Leider fehlte bei den sympathischen Hannoveranern ein Spieler krankheitsbedingt und letztlich sollte sich dieser kampflose Punkt doppelt auszahlen. Chris zeigte die ganze Partie über, dass er sich im Stellungstyp besser auskennt und entschied das Match mit einem taktischen Schlag samt Turmgewinn. Niko und Moritz mussten die Waffen strecken, doch Jan Philipp zeigte sich in seiner Partie bestens aufgelegt, gewann in Zeitnot die Dame und brachte uns damit wieder in Führung. Daher musste Hannover an Brett 1 das Remis ablehnen und auf Sieg spielen, doch diese Versuche konterte Tobias souverän mit einem erfolgreichen Mattangriff.
Zur Belohnung für diesen Überraschungssieg wurden wir gleich nochmal nach unten gelost gegen den schwedischen Club Rockaden für den auch unser Spitzenbrett in der Bundesliga Edvin spielt. Damit konnten wir uns auch tatsächlich an die Livebretter in den edlen Spielsaal vorarbeiten, doch die Favoritenrolle konnte nicht klarer verteilt sein. Schon ziemlich früh geriet Moritz mit schwarz unter die Räder, doch die anderen 5 zeigten sich gut aufgelegt und hielten sich in der Eröffnung und dem frühen Mittelspiel alle schadlos. Bei Tobias und Jan Philipp standen schon früh sehr ausgeglichene Endspiele auf dem Brett und Chris und Niko konnten sogar beide einen Bauern gewinnen. Dann wurde es noch besser, Jan Philipps Gegner stellte einzügig die Partie ein und das einzige Brett, bei dem man sich etwas Sorgen machen musste war Nils, doch auch dort sollte die Stellung gut haltbar sein. Bei Niko war das Brett noch ziemlich voll und die Stellung kompliziert, daher nahm er in der Zeitnotphase das Remisangebot von Edvin an. Ziemlich zeitgleich kippte leider die Stellung bei Nils und Chris übersah einen taktischen Schlag, mit dem der Gegner ein Remisendspiel erreichte. Bei Tobias ging die Partie noch einige Züge, die Damen wurden getauscht, doch auch im Bauernendspiel verließ die Partie nie das Gleichgewicht. Daher stand am Ende eine knappe und ziemlich unglückliche 2.5-3,5 Niederlage, doch auf die Leistung kann das Team wirklich stolz sein.
Weiter geht es nun erneut gegen Finnen diesmal von Tammer Shakki. Mit einem Sieg könnte man schon frühzeitig die eigene Zielvorgabe erreichen, doch wie in fast jedem Match bisher liegt die Favoritenrolle nach Elo beim Gegner.
Halbzeitbilanz beim Europapokal
Gegen die starken Griechen Dimitrios, Nikolaos und Georgios (jeweils 2x) aus Kavala gab es in der ersten Runde wie zu erwarten nichts zu holen, lediglich Tobias konnte mit einem Remis gegen GM Mastrovasilis ein Ausrufezeichen setzen. In der zweiten Runde gab sich das Team bei der Pflichtaufgabe gegen Cardiff 2 (Wales) gar keine Blöße und verbuchte ein glattes 6-0.
Sehr spannend wurde es dann in Runde 3 gegen die Finnen aus Aatos bei Helsinki. Moritz und Niko verbuchten verdiente Siege mit weiß, Nils ging an seinen Chancen auf Vorteil vorbei und steigerte mit seinem Remis die weiße Ausbeute auf 2,5/3. Zu diesem Zeitpunkt sah es ganz gut aus, dass aus den 3 Schwarzbrettern noch ein halber oder ganzer Punkt dazukommen würde und als Jan Philipp auch noch in Verluststellung (Bauer weniger) mit einer Gabel eine Figur für einen weiteren Bauern gewinnen konnte, kippte die Waage noch mehr in Richtung der Schönaicher. Leider endeten alle 3 Partien mit dem schlechteren Ende für den TSV, so dass nur noch der halbe von Jan Philipp dazukam, wobei dort und bei Chris zumindest einmal die Chance auf mehr bestanden hätte.
Doch auch wenn die Chance auf mehr bestand ist das 3-3 gegen die höher gesetzten Finnen dennoch ein Erfolg. Weiter geht es heute gegen den SK Lister Turm aus Hannover, wo man versuchen wird den aktuellen 4. Platz unter 7 deutschen Teams zu halten.
Eine Übersicht für die Mannschaft gibt es unter folgendem Link:
Chess-Results Server Chess-results.com – 40th European Chess Club Cup 2025
Schönaich ist bei dem European Club Cup 2025 in Rhodos am Start
Vom 19.10.2025-26.10.2025 tritt der TSV Schönaich bei den Europäischen Schach Vereinsmeisterschaften in Rhodos an.
Insgesamt sind wir an Rang 76 von 102 Teilnehmern gesetzt. Es wird also an Herausforderungen und guten Gegnern nicht mangeln.
Mit der folgenden Aufstellung gehen wir ins Rennen:

Verfolgen könnt ihr das Turnier über diese Seiten:

Quelle: European Chess Union
Großkampftag in Schönaich
Am Sonntag den 12.10. wurden den Teams Schönaich 2, 3 und 4 jeweils Heimspiele zugelost, so dass es im Vereinsheim ziemlich kuschelig geworden wäre. Die vierte Mannschaft wich dann in die Geschäftsräume des Mannschaftsführers aus, so dass zumindest das Platzproblem gelöst war, doch außerdem war auch die Personalsituation ziemlich schwierig, da durch die parallelen Spiele keine Ersatzspieler zur Verfügung standen, was bei den traditionell dünn aufgestellten Schönaicher Teams durchaus problematisch ist.
Zum Glück fand diese einmalige Kollision zu Saisonbeginn statt, so dass Harald, Chris und Moritz aus der Bundesliga Mannschaft noch unten aushelfen durften. Nur so konnte es gelingen, dass Schönaich zumindest 21 der 22 Bretter besetzen konnte. Die Gesamtausbeute waren ausgeglichene 11-11 Brettpunkte, die allerdings so geschickt verteilt wurden, dass es zu zwei Siegen und damit 4 der 6 möglichen Punkte reichte.
Team 2 behielt in freundschaftlicher Atmosphäre gegen die starken Spraitbacher mit 4,5-3,5 die Oberhand, wobei hier auch ein etwas höherer Sieg möglich gewesen wäre. Besonders hervorzuheben natürlich der zweite Sieg im zweiten Spiel des 12-jährigen Yunqi Li, der klar aufzeigt, dass er auch für einen Einsatz in der 2. Bundesliga bereit wäre. Die Frage dürfte nicht sein ob dieser kommt, sondern nur ob in diesem oder erst im nächsten Jahr.
Die dritte Mannschaft holte gegen Stuttgart mit 4 Spielern von Brett 1-5 drei Punkte, leider kam hinten gegen die erfahrenen Gäste jedoch nichts mehr dazu und so rutscht man von der Tabellenspitze ins sehr ausgeglichene Mittelfeld der Landesliga.
Wie man jetzt leicht errechnen konnte, schlägt die Vierte Heimsheim ebenfalls sehr knapp mit 3,5-2,5 und vollendet damit die Serie erfolgreicher Auftaktspieltage die diese Saison alle Teams bis zur 5. Mannschaft erreichten (die 6. Mannschaft konnte zur ersten Runde leider nicht antreten). Auch hier gibt es ein junges Talent hervorzuheben, Ole steht mit seinem zusätzlichen Sieg als Ersatzspieler in der Landesliga ebenfalls bei 2/2. Wenn man bedenkt, dass er erst letzte Saison mit Schach in der C-Klasse begonnen hat, ist diese Entwicklung schon bemerkenswert.
Alles in allem stehen die Schönaicher Teams aktuell sehr gut da und können mit Vorfreude auf die nächsten Aufgaben blicken, die nächste Aufgabe steht gleich am nächsten Sonntag für Team 5 beim Heimspiel gegen die Schachkids Bernhausen an.
Schönaich mit erfolgreichem Start in die 2. Bundesliga
Zur Auftaktrunde stand für das Flaggschiff des TSV die Reise ins Erzgebirge zur Auswärtsrunde in Aue an. Am Samstag ging es gegen deren Reisepartner und Meisterschaftsfavoriten Bad Mergentheim. Eine auf dem Papier ohnehin klare Angelegenheit und erschwerend kam noch hinzu, dass es auf Grund der geographischen Lage abseits jeglicher Flughäfen nicht möglich war, die Spieler aus Spanien oder Frankreich rechtzeitig ans Brett zu bekommen. Lediglich Edvin Trost konnte aus Stockholm über Prag nach Aue reisen.
Das Match schlug auch sofort die erwartete Richtung ein, Dominik Novotny und Chris Beyer gerieten schon in der Eröffnung unter die Räder zum frühen 0-2 Rückstand. Tatsächlich bestand zu diesem Zeitpunkt aber sogar kurzzeitig Hoffnung, Bryan Smith hatte mit einem schönen Opfer eine klare Gewinnstellung erreicht und Harald Keilhack sowie Kapitän Moritz Reck bekamen mit jeweils einem Bauernopfer sehr gut spielbare Stellungen mit zumindest leichten Vorteilen auf ihrer Seite. Leider gingen jedoch alle 3 an ihren guten Möglichkeiten vorbei und so konnten schließlich alle 3 Gegner ihre materiellen Vorteile verwerten. Beim ernüchternden Spielstand von 0-5 war die Niederlage damit schon besiegelt, Edvin und Vojtech Tegda konnten mit ihren Remisen zumindest Ergebniskosmetik betreiben und Noah Geltz gelang mit seinem Sieg gegen Großmeister Laurusas noch ein kleines Highlight zum Endstand von 2-6.
Da Aue auch nicht in Bestbesetzung war, hatte man hier geringe Hoffnungen auf ein 4-4, doch auf dem Papier waren auch die Gastgeber die eindeutig bessere Mannschaft. Lediglich bei Bryan konnte man auf den vollen Punkt hoffen, Edvin war auf Augenhöhe und von 3-8 war Aue teilweise klar favorisiert. Doch Noah hatte mit seiner Partie offenbar für so viel Respekt gesorgt, dass ihm sein Gegner trotz der weißen Figuren bereits im dritten Zug ein Remis anbot. Auch Moritz und Dominik erreichten schnelle Punkteteilungen, Edvin konnte aus der Eröffnung nichts herausholen und spielte ebenfalls Remis. Chris hatte optimistisch einen Bauern mitgenommen und sein Gegner musste schließlich eine Zugwiederholung forcieren, um nicht auf die Verliererstraße zu gelangen. Nachdem Haralds Gegner zunächst das Remis-Angebot abgelehnt hatte, bot er einige Züge später selbst Remis an, genau wie bereits im letzten Jahr in dieser Begegnung. Dieses Jahr war es aber okay, dass Harald zum 3-3 Zwischenstand annahm. Denn es liefen jetzt nur noch 2 Partien, an Brett 2 hatte Bryan eine starke Stellung erreicht und schien bereit den entscheidenden Sieg beizutragen. Vermutlich auch deswegen hatte der Gegner von Vojtech an 7 dort das Remis-Angebot abgelehnt, doch seine Stellung ließ eigentlich gar keine Gewinnversuche zu. So überzog der Gegner die Stellung und Vojtech konterte ihn eiskalt aus zur 4-3 Führung für Schönaich. So musste sich Bryan nicht mehr mühen und stellte umgehend mit einer Zugwiederholung den verdienten 4,5-3,5 Sieg ohne eine einzige Brettniederlage sicher.
Die 2 Punkte zum Auftakt sind für den TSV klar mehr als man sich erhoffen konnte, und so sieht man mit großer Zuversicht der Heimrunde im Dezember in Schönaich entgegen.
Dass Edvin über Prag anreisen konnte, war nur möglich, weil Harald sich dankenswerterweise bereit erklärte von Ungarn ins Erzgebirge zu fahren. Als dann auch noch Tobias kurzfristig ausfiel, war die letzte Möglichkeit, dass Chris die letzte Runde der deutschen Ü50 Team Meisterschaft auslässt und per Mitfahrgelegenheit in Richtung Chemnitz fährt, wo er dann eingesammelt werden konnte. Dass Schönaich am Ende also überhaupt vollzählig antreten konnte, war schon ein kleines Wunder und nur dem großen Einsatz aller Beteiligten zu verdanken. Daher nochmal der große Dank an alle beteiligten Spieler dieses Wochenendes. Denn eigentlich wollte auch Noah noch absagen, weil er am Montag Abgabefrist für seine wissenschaftliche Arbeit hatte. Er beugte sich der Order von Moritz im letzten Aufgebot zu spielen und wir drücken die Daumen, dass seine Arbeit am Ende zumindest annährend so erfolgreich wie am Schachbrett lief.
Hier noch die entscheidenden Momente der Matches:

Hier und im weiteren Verlauf nochmal hätte Bryan gegen Bad Mergentheim mit h6 alle gegnerischen Drohungen eliminieren können, sein Angriff am Damenflügel ist dagegen für weiß nicht mehr aufzuhalten. Stattdessen fiel einige Züge später der f6 mit undeckbaren Mattmotiven, da h6 jetzt einfach rausgenommen wird.

Mit der Aufgabe des d6 Bauern leitet Moritz hier starkes Gegenspiel ein. Letztlich nahm der Gegner nicht mal auf d6 zurück, so dass für das starke Läuferpaar nicht mal ein Bauer weniger in Kauf genommen werden musste.

Hier hätte Moritz z.B. mit b4 in ein vorteilhaftes Endspiel überleiten können. Die forcierte Zugfolge wäre Sa4 Sxf3; Dxf3 d5; Lxd5 Lxd5; Dxd5 Dxc2 und weiß kann die Stellung kaum noch gewinnen. Auch Ta7 war eine gute Möglichkeit. Sxf3 war dagegen nicht ideal und auf Dxf3 Ta7 nahm der Gegner den d6 dann doch noch und das sofortige zurückholen des Bauern durch Lxc3 leitete dann endgültig die Niederlage des Teams gegen Bad Mergentheim ein.

Deutlich positiver dagegen der Sonntag. Vojtech hat sich mit seinem Freibauer einen starken Hebel geschaffen, doch wenn weiß sich verteidigt, gibt es kein Durchkommen. Da der Gegner das Remis-Angebot ablehnte, musste er etwas zeigen, doch als er den Bauern auf b2 eliminiert hatte, fiel sein Königsflügel auseinander.

Der letzte Step: Vojtech verschafft sich mit g4 zwei unaufhaltsame Freibauern am Königsflügel. Weiß kann dagegen keine Fortschritte machen.
Verbandsliga: Schönaich 2 gewinnt gegen Böblingen 2 mit 6:2
Am Sonntag, den 28.09.25, kam es für die zweite Mannschaft zu dem mit Spannung erwarteten Nachbarschaftsduell auf Augenhöhe in Böblingen. Mit einer DWZ im Durchschnitt um knapp 20 Punkte im Nachteil gingen wir jedoch bestens motiviert als Mannschaft an den Start und erreichten an allen Brettern ausgeglichene Stellungen bis meistens sogar Positionsvorteile.
Zwei Partien stachen heraus: Florian konnte in einer taktisch angelegten Partie seinen Gegner nach nur 15 Zügen zur Aufgabe bringen. Und der erst 11-jährige Yunqi machte in seinem ersten Verbandsligaeinsatz für Schönaich am Spitzenbrett (!) mit seinem Gegner kurzen Prozess: Der starke Springer auf c6 sicherte den Erfolg, den Mattangriff seines Gegners wehrte er leicht mit h4 ab. Die Partie ging danach nur noch wenige Züge.

Simona, welche als Neuzugang mit bereits Schönaicher Spielerfahrung gewonnen werden konnte, unterstrich ihren Einstieg ebenfalls mit einem Sieg. Ihr Gegner bot in einem ausgeglichenen Turmendspiel remis an, aber Simona lehnte ab und gewann. Nach der Niederlage von Jan Phillipp, beim Stand von 3 zu 1, bekam ebenso Kai ein Remisangebot, aber er spielte nach Rücksprache weiter, weil noch nicht abzusehen war, ob Christoph seine vorteilhafte Stellung auch verwandelt. Für einen Sieg brauchte man ja noch 1,5 Punkte und bei den Nachbarbrettern stand Thomas auf Verlust und Daniel hatte einen leichten Nachteil.

Christoph zog in der Brettstellung Lf3, was als zweitbester Zug nur zu einer Remisstellung führte, die Christoph in Zeitnot des Gegners sogar noch verschenkte. Aber dafür gewann Kai. Und weil Geschenke die Nachbarschaftsfreundschaft erhalten, überzog der Gegner von Daniel das Remis, weil ein Remis für seine Mannschaft nicht gereicht hätte und Thomas freute sich über einen Figureneinsteller des Gegners. Alles in allem ein zu hoher, aber verdienter Sieg der motivierten zweiten Mannschaft, die schon am 12.10.25 im Heimspiel gegen Spraitbach ihre Spielmotivation erneut unter Beweis stellen kann.
Am Plattensee unterwegs in Sachen Schach
Vorgestern am Samstag besuchten mein Mitauswanderer IM Matthias Ruf und ich die ungarische „Superliga“, die im benachbarten Heviz – dem bekannten Thermalbadeort – spielte. Ein etwas in die Jahre gekommenes Nobelhotel mit landestypischem Festsaal incl. Kronleuchtern o.ä. Mich zumindest spricht das mehr an als die hiesigen neumodischen Funktions- und „Business“-Lokations. Es war erstaunlich locker, kein Eintrittsgeld, keine Kontrollen. Es waren freilich fast keine Zuschauer zugegen – alles andere, was sonst so rumsprang, dürften Schiris und Mannschaftsführer gewesen sein. Sportlich, wenngleich nicht mit der deutschen Bundesliga vergleichbar, braucht man sich nicht verstecken: die Stars hießen Eljanow, Volokitin, Armin Bassem, Gledura; nebst den ganzen üblichen ungarischen GMs natürlich. Das Starteam von Nagykanizsa, auch vom Europapokal bekannt, wird übrigens vom ungarischen Mineralwasserkönig gesponsort.
Gespielt wird an zehn Brettern, vorgeschrieben ist dabei eine Frau und ein Jugendlicher (kein Senior!); es dürfen maximal zwei Ausländer eingesetzt werden (ja und auch Ungarn ist in der EU, von wegen „Bosman“). Alle Bretter waren fleißig verkabelt und die Partien wurden live auf Chessbase und Lichess übertragen. Darüber hinaus Fehlanzeige: kein Videomaterial, kein Live-Kommentar o.ä. Auf der anheimeligen Terrasse lauschte ich drei Spielern (die fertig waren), die sich darüber unterhielte, ob tschehisches oder deutsches Bier das beste sei.
Hier der Link zur Liga:
https://chess.hu/csapatbajnoksagok/?b=348
Am Sonntag ging es dann selbst ans Brett, mein Debüt für meine neue Heimatstadt Keszthely. Dritte ungarische Liga, entspricht etwa Verbandsliga; gleich gegen eines der schwächsten Teams. Nur an Brett 2, auf eins spielt ein älterer IM, gleichfalls Neuzugang, mit 37 Elopunkten weniger, dazu spielt noch eine WIM an Brett 4 – aber in Ungarn ist man, ebenso wie in Österreich, nun mal sehr auf Titel fixiert. Ebenfalls ein toller altehrwürdiger Festsaal, ok der Boden knirschte ein wenig, und nur eine einzige Toilette ist auch etwas knapp bemessen, aber als Gast meckere ich da nicht. Mein Gegner sprach deutsch – er lebt und arbeitet in Wien und spielt für einen grenznahen Club. Kaum hatte man sich gesetzt, bzw. wartete noch auf zwei Spieler von uns und einen von den Gegnern, waren auch schon zwei ältere Herrschaften an einem hinteren Tisch fertig. Ok, unserer hatte Schwarz, aber 200 Elos mehr.
Trotz weißer Steine holte ich wenig bis nichts aus der Eröffnung und bekam dann, mit nur noch einer guten halben Stunde auf der Uhr, ein Remisangebot. Mit den Ermahnungen von Berufsoptimist Moritz Reck im Ohr spielte ich weiter; und siehe da, schon sein nächster Zug war von Ratlosigkeit geprägt. Es gab dann so eine Art Wolga-Struktur, mit a+b-Bauern von mir gegen seinen c sowie beiderseits e-h am Königsflügel bei fast allen Figuren auf dem Brett. Zäh, aber letztlich nahm mir der Gegner meine komplette Arbeit ab und forcierte ein verlorenes Läuferendspiel. 9:3 am Ende (ich weiß nicht, warum hier 12 spielen statt 10 in der Superliga). Organisation top, Schiri der Durchschlagformulare einsammelt, die Ergebnisse standen sehr schnell im Netz. Kaffee und Wasser gab`s gratis. Der Hauptkonkurrent gewann gar 11:1, und wie ich lernen mußte, zählen hier zuerst die Brettpunkte.
Die Liga („Spartacus Spotkör“): https://chess.hu/csapatbajnoksagok/?b=356
Kurzbericht auf der Clubhomepage (das Bild ist Fake bzw. nicht von gestern, ich hab ein anderes genommen):
Am 19.10. ist das nächste Spiel.

Fantastischer Saisonstart in der Landesliga
In die letzte Saison war die Dritte bereits furios mit einem 7-1 über Zuffenhausen gestartet. Das Ergebnis fiel damals allerdings deutlich zu hoch aus und die nächsten 5 Matches wurden im Anschluss alle verloren, daher ist es vielleicht ganz gut, dass es auch einige Unterschiede zum letzten Mal gibt.
Anfangen tun diese Unterschiede bereits bei der Ausgangslage, die hieß dieses Jahr nämlich klarer Außenseiter. Nachdem von den 9 Stammspielern der Mannschaft nur 3 spielbereit waren, musste die Mannschaft mit sage und schreibe 5 Jokern ergänzt werden. Mit Jan und Moritz konnte man zwar zum Glück auch auf Unterstützung aus der 2. Bundesliga bauen, doch um überhaupt vollzählig antreten zu können, benötigte es auch die letzten 3 der Setzliste und damit die Mittelachse des Kreisklasse Teams. Neben Timo gaben dabei sowohl Markus als auch Jungtalent Ole ihr jeweiliges Landesliga Debüt.
Und zum Start gab es gleich den nächsten Nackenschlag, bereits nach einer Stunde musste ausgerechnet der Kapitän Oli seinem Gegner nach einem schönen Damenfang auf dem Brett zur gelungenen Partie gratulieren. Damit blieb lediglich ein Brett übrig, an dem man nominell favorisiert war und an diesem sorgte Moritz dann auch recht zügig für den Ausgleich.
Gemeinsam konnten die beiden also die restlichen 5 Bretter begutachten und kamen dabei zu sehr unterschiedlichen Bewertungen. Moritz als Berufsoptimist sah überall tolle Leisgungen der TSV Mannen und starke Stellungen, während Oli als pessimistischer Gegenpol aufgrund der teils deutlichen DWZ-Nachteile eher skeptisch war. Oft genug setzt sich die Spielstärke auch am Ende noch irgendwie durch, doch heute spielten fast alle ihre Vorteile sauber zu Ende und so purzelten bald tatsächlich einer nach dem anderen die Punkte aufs Schönaicher Scoreboard.
Markus Nemet bereitete seinem Gegner mit einem vorgerückten e Bauern Probleme und schließlich verlor dieser in Zeitnot die Nerven und eine Figur, 2-1. Das zweite Angebot zum Opfer seines Gegners nahm York dankend an und stellte in einer Traumpartie im Königsangriff auf 3-1. Ole glänzte gegen seinen über 300 Punkte besser bewerteten Gegner mit seinem taktischen Auge und verwertete seine Mehrqualität anschließend routiniert wie ein alter Hase zum 4-1. Die mit Abstand schönste Partie des Tages spielte unser Jungtalent Daniel. Nachdem letzte Saison leider noch nicht ganz so viel zusammenlief, meldete er sich heute eindrucksvoll mit seinem Premierensieg in der Landesliga an. Ein taktischer Schlag eröffnete das Geschehen und anschließend rechnete Daniel präzise, fand nicht weniger als 9 einzige Züge am Stück und konnte sich so eine Mehrfigur und alsbald die Glückwünsche zum entscheidenden Siegpunkt zum 5-1 sichern. Da fiel es anschließend nicht mehr ganz so ins Gewicht, dass Timo, nachdem er im Anschluss an ein Figurenopfer alle Drohungen pariert, die Damen getauscht und somit seine Mehrfigur konserviert hatte, in Zeitstress doch noch auf die letzte Finte des Gegners reinfiel und seinen verdienten Punkt abgeben musste. Zwischenstand damit aktuell 5-2 für Schönaich, das erste Brett wird auf Wunsch der Leinfelder nach der deutschen Seniorenmeisterschaft nachgespielt, doch relevante Veränderungen am Ergebnis sind dabei nicht mehr möglich.
Unter dem Strich bleibt ein toller Saisonstart, der nicht nur für die Landesliga, sondern insbesondere auch für die Spieler der Kreisklasse, die mit 2/3 wesentlichen Anteil an diesem Sieg hatten, eine gute Saison erwarten lässt.
Einige Ausgewählte Highlights:

Mit Dh4 Schach beginnt Daniel den wilden Schlagabtausch, der eine sehr saubere Berechnung voraussetzte.

Nach dem Qualitätsopfer auf e2 muss Daniel die folgenden 9 Züge lang jeweils den einzigen finden. Das ist bei Lg4 sicher nicht ganz so schwer, aber es lagen beileibe nicht alle so auf der Hand…

Final gewinnt der Zug a5 einen Turm und so amortisiert sich 10 Züge nach dem Qualitätsopfer dann endlich auch der materielle Vorteil. Wirklich eine herausragende Leistung von Daniel, auf die er zurecht stolz sein kann!

Auch im Training glänzt Ole des Öfteren mit seinem taktischen Auge und dies ist nicht die erste Partie, die er damit für sich entscheidet. Sf5 sieht auf den ersten Blick wie ein Einsteller aus, bei knapper Zeit griff der Gegner hier auch beherzt zu. Es folgt allerdings Txd2 und anschließend gewinnt schwarz mit Dc1 einen Turm für den Springer zurück.

Die erste Einladung zum Opfer auf h7 hatte York noch ausgeschlagen, doch zweimal sollte man einem Angriffsspieler nicht die Chance für solch ein Opfer geben. Die Königsstellung implodiert und wenige Züge später gab es für den Gegner bereits die Wahl zwischen Damenverlust, Matt und Aufgabe.
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