Schönaich holt sich die württembergischen Titel im Schnell- und Blitzschach

2024-06-05T20:26:37+02:00

Die württembergische Mannschaftsmeisterschaft im Schnellschach geriet zu einer absoluten Machtdemonstration für die Denksportler des TSV. In den neun Runden holten sie 32,5 von 36 möglichen Brettpunkten und damit auch 9 klare Siege, das knappste Ergebnis war ein 3-1 gegen Biberach 2. Drei Mal setzte es eine 4-0 Höchststrafe für die Gegner, unter anderem im direkten Duell mit dem Verfolger Heilbronn, der sich am Ende mit satten 5 Punkten Rückstand den Vizetitel sicherte. Alle 4 Spieler gewannen auch ihre Einzelwertung am jeweiligen Brett, Tobias Kölle mit 7-2, Marius Deuer mit 8,5-0,5, Timur Kocharin mit 8-1 und Gerhard Junesch mit weißer Weste bei 9-0.

Bei der Blitzversion ersetzte Kapitän Moritz Reck Timur Kocharin, ansonsten blieb die Aufstellung unverändert. Der Turnierverlauf war allerdings nicht so eindeutig, schon früh im Turnier musste man eine unerwartete Niederlage gegen Kornwestheim einstecken. Nachdem man kurz vor der Halbzeit des 27-rundigen Turniers auch noch ein Unentschieden gegen Sontheim abgab, hatte man den Titel auf einmal nicht mehr in der eigenen Hand, da Heilbronn noch verlustpunktfrei durchs Feld marschiert war. Doch die Heilbronner hatten noch einige schwierigere Spiele vor sich und bald entspannte sich die Lage wieder, nachdem auch bei Heilbronn der erste Verlustpunkt verbucht werden musste. Denn bei der Zweitwertung nach Brettpunkten hatte man im Vergleich immer klar die Nase vorne, die Basis dafür legten unter anderem sage und schreibe elf 4-0 Ergebnisse. Als es dann in der 23. Runde zum Showdown mit Heilbronn kam, lag das Quartett des TSV schon an der Spitze, beide Teams hatten 41-3 Punkte aber Schönaich einige Brettpunkte mehr. Damit war klar, dass ein Unentschieden wohl ausreichen würde und wie im kompletten Turnierverlauf war auf Tobias und Marius verlass. Nach der 2-0 Führung war es nicht mehr ganz so schlimm, dass Gerhard und Moritz ihre Stellungen verdarben, da das 2-2 für den Titel ausreichte. Überragend waren die 25-2 Punkte von Tobias Kölle und die 25,5-1,5 von Marius Deuer. Gerhard Junesch war mit 22-5 nicht gänzlich zufrieden und die 16,5-10,5 von Moritz Reck sind sein schwächstes Ergebnis der letzten Jahre. Zum Glück konnten die Anderen die Verlustpunkte ausgleich. Weiter geht es am 29.06. bei den Deutschen Meisterschaften in Kehl, bei denen der TSV mal wieder mindestens einen Platz in den Top10 anpeilen möchte.

Schönaich holt sich die württembergischen Titel im Schnell- und Blitzschach2024-06-05T20:26:37+02:00

Marius Deuer nominiert zum Spieler des Jahres U16

2024-04-28T23:23:05+02:00

Unser Jugendspieler Marius Deuer ist einer der Nominierten zur Wahl zum Spieler des Jahres der DSJ. Diese Ehre hat er sich mit seinem Titel als Internationaler Meister, den er noch vor seinem 15. Geburtstag erspielt hatte absolut verdient! Doch dafür benötigt er noch eure Stimmen 🙂

Wir bitten alle Leser unserer Homepage um eine Stimmabgabe für Marius unter folgendem Link:

https://www.deutsche-schachjugend.de/spielerdesjahres/2023/abstimmen/

Die Abgabefrist der Stimmen endet am 05. Mai. Vielen Dank!

Marius Deuer nominiert zum Spieler des Jahres U162024-04-28T23:23:05+02:00

Landesliga: Schönaich 3 trennt sich gegen Leinfelden unentschieden

2024-04-08T14:18:01+02:00

Am Sonntag, den 07.04.2024, fand das Landesliga-Auswärtsspiel von Schönaich 3 in Leinfelden statt. Beide Mannschaften hatten sich vor dem Spiel im Mittelfeld der Landesliga befunden, weshalb es für beide Seiten weder um den Aufstieg noch um den Abstieg ging. Nach einem spannenden Verlauf des Mannschaftskampfes endete dieser mit einem leistungsgerechten Unentschieden.

Relativ schnell gingen drei Partien zu Ende: Sowohl Eduard Knittel an Brett 6, Andreas Bolte an Brett 7 und Christoph Steinhart an Brett 2 einigten sich in jeweils ausgeglichenen Stellungen auf Remis. Einen ersten Rückschlag musste Schönaich in der Folge durch den Verlust von unserem Jungtalent Enya Wang am achten Brett hinnehmen.

Den Ausgleich wiederherstellen konnte schließlich Jürgen Koch am 5. Brett, der seinen Gegner schon nach wenigen Zügen in eine vorbereitete Falle tappen ließ, der zum kompensationslosen Verlust eines Bauern führte:

In der Diagrammstellung spielte Jürgen 8. Lxb7!, was nach 8. … Lxb7 9. Db5+ einfach einen Bauern verliert. In der Folge spielte Jürgen seine Partie grundsolide und gewann am Ende durch einen kompletten Blackout (Turmverlust) seines Gegners. Zwischenstand 2,5:2,5.

Otto Braun am 4. Brett spielte mit den schwarzen Steinen eine typische Igelstellung in der Sizilianischen Verteidigung. Diese ist bekannt dafür, dass sich Schwarz zunächst mit einer etwas passiveren Rolle zufriedengibt. Nachdem sich der Rauch kurz vor der Zeitkontrolle etwas verzogen hatte, fand sich Otto nach seinem 36. Zug … Ke6 in folgender Stellung wieder:

Die Stellung ist für Weiß nicht einfach zu spielen, da er zur Passivität verurteilt ist. Sein Befreiungsversuch 38. b3?? ist aber bereits der Verlustzug, da Otto mit 38. … Lh4+ 39. Ke2 Lxe1 den Springer von Weiß vorteilhaft abtauschen kann und Weiß mit einem schlechten schwarzfeldrigen Läufer verbleibt, während Schwarz einen Traumspringer besitzt. Dies spiegelt auch die Schlussstellung wider:

Somit stand es 3,5:2,5 für Schönaich.

Oliver Rechtsteiner an Brett 3 erarbeitete sich in der Eröffnung Vorteile und stand zunächst sehr gut. In der Folge verpasste er jedoch die richtige Fortsetzung und fand sich nach der Zeitkontrolle gar in einer Verluststellung. Mit Glück und freundlicher Unterstützung seines Gegners konnte Oliver jedoch in ein Turmendspiel abwickeln, das am Ende für Schwarz nicht mehr zu gewinnen war. Somit stand es bereits 4:3 für Schönaich und die Entscheidung musste am Spitzenbrett herbeigeführt werden.

An diesem fand sich Florian Schnadt in einer zweischneidigen und scharfen Stellung wieder, die bis zum Schluss ergebnisoffen war. Allerdings hatte Florians Gegner in der entscheidenden Phase nach ca. 5 Stunden Spielzeit ein deutliches Bedenkzeitplus zu verzeichnen, weshalb Florian in komplizierter Stellung mit quasi keiner Zeit mehr auf der Uhr schwierige Entscheidungen zu treffen hatte. Am Ende musste sich Florian in sein Schicksal begeben und seine Partie verloren geben.

Damit stand ein unterm Strich leistungsgerechtes Unentschieden fest, was Schönaich nach der 8. Runde sogar Tabellenplatz 3 einbrachte. Da der Aufsteiger mit dem SV Backnang 1 bereits feststeht, können die Schönaicher in der letzten Runde am 28. April 2024 völlig frei aufspielen und sich über eine gelungene Landesligasaison 2023/24 freuen.

Landesliga: Schönaich 3 trennt sich gegen Leinfelden unentschieden2024-04-08T14:18:01+02:00

Highlights aus der letzten Zweitliga Doppelrunde

2024-03-28T17:36:03+01:00

Mit 2/2 legte Marius ein perfektes Wochenende hin und beide Partien lieferten taktische Leckerbissen, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen.

Gegen Großmeister Sumets forcierte Marius mit g3 einen Schlagabtausch, der zunächst 2 Bauern kostet und den eigenen König völlig offenlegt. (…Lxg3, Dg2, Ld6, Lg5, Lxh2, Kh1, Dg3) Marius hatte aber genauer gerechnet und der nächste Zug Lc4 entscheidet die Partie zugunsten von weiß.

Gegen Frischmann muss man natürlich bereits vor Lc5 das Qualitätsopfer richtig durchgerechnet haben. Nach b4, Txd3, Kxd3, Sxc4 drohen diverse Gabeln und schwarz gewinnt entscheidend Material.

 

 

Highlights aus der letzten Zweitliga Doppelrunde2024-03-28T17:36:03+01:00

Landesliga: Schönaich 3 gewinnt 5,5 zu 2,5 zuhause gegen ersatzgeschwächte Oeffinger und sichert sich den Klassenerhalt

2024-03-12T08:37:31+01:00

Am Sonntag, den 10.03.2024, fand das Landesliga-Heimspiel von Schönaich 3 gegen die Schachfreunde aus Oeffingen statt. Die Oeffinger traten ersatzgeschwächt mit nur 6 Spielern an, weshalb Schönaich schon mit einem komfortablen 2:0 Vorsprung in den Mannschaftskampf ging. Trotzdem wurde es am Ende noch richtig spannend, aber der Reihe nach. In leicht vorteilhafter Stellung, aber (wieder einmal) in Zeitnot, bot Oliver Rechtsteiner am vierten Brett nach ca. 3 Stunden Spielzeit eine Punkteteilung an, die der Gegner schließlich akzeptierte. Dies sollte das letzte Unentschieden des Tages bleiben. Zwischenstand 2,5:0,5 für Schönaich.

Nach einer weiteren Stunde ging es dann Schlag auf Schlag. Zunächst überschritt der Gegner von Andreas Bolte am siebten Brett im 36. Zug die Zeit. Der Oeffinger Spieler stand jedoch ohnehin bereits auf Verlust. Fast zeitgleich musste unser Spitzenbrett Florian Schnadt nach 6 in Serie gewonnenen Spielen und somit mit noch weißer Weste seine erste Saisonniederlage hinnehmen. Neuer Zwischenstand 3,5:1,5 für Schönaich.

Der Mannschaftskampf musste also am 5., 6. oder 8. Brett entschieden werden. Der Gegner von Thomas Detmer an Brett 8 konnte nach und nach kleine Stellungsvorteile sammeln und diese schlussendlich in einen Sieg für die Oeffinger umwandeln. Zwischenstand nur noch 3,5:2,5 für Schönaich. Nun wurde es noch einmal richtig spannend, da sich Jürgen Koch in einem völlig ausgeglichenen Endspiel mit gleichfarbigen Läufern wiederfand, während sich Otto Braun um den 40. Zug (Zeitkontrolle) in schlechterer Stellung wiederfand. Somit war der Ausgang wieder völlig offen.

Doch Jürgen Koch an Brett 5 konnte uns schließlich „erlösen“ und den Sieg der Mannschaft klarmachen. Zurückzuführen ist dies auf seine Kreativität, nichts unversucht zu lassen, um doch noch etwas mehr als ein Remis zu erreichen. Im 47. Zug erreichte Jürgen mit den weißen Steinen nach einem langen Königsmarsch über das halbe Feld (d3-c3-b4-a5-a6-a7) das Feld b8 (siehe Diagramm):

Die einfachste Möglichkeit für Schwarz wäre es zuvor gewesen, nach 46. Ka7 einfach mit Kc7 zu antworten und den weißen König erst gar nicht die Grundreihe betreten zu lassen. Aber auch jetzt wäre es mit akkurater Verteidigung (47. …b4!) noch möglich gewesen, die Partie im Gleichgewicht zu halten. Zu dieser Verteidigung fand sich der Schwarze jedoch nicht mehr in der Lage und warf die Partie mit dem Läuferzug 47. … Lb6?? sofort weg, da das nach 48. Lc5xb6 Kc6xb6 49. b4 entstehende Bauernendspiel klar für Schwarz verloren ist. Damit stand es 4,5:2,5 und der Mannschaftssieg war unter Dach und Fach. Somit konnte Otto Braun an Brett 5 nun frei von jeglichem Druck aufspielen, fand sich aber im 40. Zug mit den schwarzen Steinen in folgender schwierigen Lage:

Weiß konnte hier im 41. Zug (wieder einmal direkt nach der Zeitkontrolle!) mit dem vergleichsweise einfachen Zug 41. Td1-d8 eine deutlich vorteilhafte Partie weiterspielen und steht wahrscheinlich auf Gewinn. Aber warum eigentlich nicht direkt den schwarzen Bauern auf c5 mit 41. Td1-d5? angreifen und gewinnen? Hier erwischte Otto seinen Gegner kalt mit dem Konter 41. … Tb6xb5!, was einen Bauern und den Vorteil von Weiß wegwirft. Weiß hätte jedoch mit einem Zug wie 42. Td5-d8 trotzdem noch in einem Turmendspiel weiterkämpfen können. Der weiße „Reflexzug“ 42. Td5xe5?? gewinnt zwar den Bauern zurück, wickelt aber in ein verlorenes Bauernendspiel ab: 42. … Ke6xe5 43. c4xb5 Ke5-d6! 44. Kg2xf3 Kd6-c7 45. Kf3-e4 Kc7-b6 mit entscheidendem Bauerngewinn im nächsten Zug. Nach diesem erfolgreichen Mannschaftskampf verzeichnet Schönaich 3 nun 8 Mannschaftspunkte und belegt Platz 4 in der Landesliga. Damit sollte bei nur noch zwei ausstehenden Spielen der Klassenerhalt so gut wie sicher sein.

Landesliga: Schönaich 3 gewinnt 5,5 zu 2,5 zuhause gegen ersatzgeschwächte Oeffinger und sichert sich den Klassenerhalt2024-03-12T08:37:31+01:00

Landesliga: Schönaich 3 gewinnt 5,5 zu 2,5 in Ditzingen und macht einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt

2024-02-26T13:27:14+01:00

Am Sonntag, den 25.02.2024, fand das Landesliga-Auswärtsspiel von Schönaich 3 beim Tabellenletzten in Ditzingen statt. Die Situation in der Landesliga ist in diesem Jahr eng wie nie. So trennen den Dritten in der Tabelle gerade einmal 2 Mannschaftspunkte vom Vorletzten! Mit einem Sieg gegen die Schachfreunde aus Ditzingen könnte Schönaich einen großen Schritt für den Klassenerhalt in der Landesliga machen. Entsprechend hoch motiviert traten die beiden Teams an -Ditzingen sogar in Bestbesetzung!

Die Schönaicher legten von Anfang an gut los. Während Otto Braun an Brett 5 sich mit seinem Gegner früh in ausgeglichener Stellung auf Remis einigte, konnte sich Philipp Wagner an Brett 3 nach und nach Vorteile erarbeiten und opferte sehenswert die Qualität. In der Folge fand sein Gegner nicht mehr die richtigen Antworten, sodass Schönaich mit 1,5 zu 0,5 in Führung ging. Wieder einmal in hochgradiger Zeitnot musste Oliver Rechtsteiner an Brett 4 die letzten 20 Züge seiner komplizierten Stellung quasi mit dem Inkrement von 30 Sekunden pro Zug überstehen. Zur Zeitkontrolle im 40. Zug besaß er jedoch eine Gewinnstellung und konnte einen weiteren vollen Punkt beisteuern. Andreas Bolte an Brett 7 erreichte mit einer grundsoliden positionellen Partieanlage schnell eine ausgeglichene Stellung und reklamierte nach dreifacher Stellungswiederholung schließlich Remis – Zwischenstand 3,0 zu 1,0 für Schönaich.

Am Spitzenbrett fand sich unser Topscorer Florian Schnadt relativ schnell in gedrückter und passiver Stellung bei deutlichem Zeitnachteil wieder. Doch mit guter Moral und kreativer Verteidigung öffnete er die Stellung und stellte noch eine letzte Falle auf, in die sein Gegner prompt tappte. Florian Schnadt konnte somit seine Erfolgsgeschichte fortschreiben und besitzt nach 6 Partien immer noch eine weiße Weste mit 6 aus 6 möglichen Punkten! Somit fehlte den Schönaichern nur noch ein halber Punkt zum Mannschaftssieg.

Doch auf diesen musste Schönaich noch etwas warten, da Christoph Steinhart das zweite Brett verloren geben musste. In Zeitnot des Gegners lehnte er einige Züge vor dieser Stellung das Remisangebot des Gegners ab, da die anderen Stellungen ungewiss waren. Auf Sh4 wurde Christophs Zug … Se7 infolge von f5! gleich von der Engine mit -3 bewertet. De7 stattdessen oder sogar c4 hätte den kleinen Stellungsvorteil bewahrt.

Ein gelungenes Comeback nach mehrmonatiger Schach-Abstinenz feierte Thomas Detmer am 8.Brett. Mit leidenschaftlicher Verteidigung wehrte er alle Angriffsversuche seines Gegners erfolgreich ab und einigte sich am Ende in ausgeglichener Stellung auf Remis, welches den Mannschaftssieg besiegelte. In der längsten Partie des Tages konnte sich Jürgen Koch am 6. Brett nach und nach Vorteile erarbeiten und einen Bauern gewinnen. Trotz diesem Mehrbauern war das entstandene Turmendspiel nicht zwingend gewonnen, da der Gegner über den aktiveren Turm verfügte. Nach einer Ungenauigkeit seines Gegners konnte Jürgen Koch jedoch seinen König entscheidend aktivieren und ins Spiel bringen. Hochverdient belohnte er sich mit dem vollen Punkt, der zum 5,5 zu 2,5 Endstand führte.

Schönaich 3 hat mit diesem verdienten Sieg einen ganz großen Schritt zum Klassenerhalt gemacht und findet sich nun im Mittelfeld der Tabelle wieder. In den letzten drei Runden geht es unter anderem gegen zwei direkte Tabellennachbarn, sodass die Schachfreunde aus Schönaich nun alles selbst in der Hand haben.

Landesliga: Schönaich 3 gewinnt 5,5 zu 2,5 in Ditzingen und macht einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt2024-02-26T13:27:14+01:00

Landesliga: Schönaich 3 trennt sich gegen Waiblingen unentschieden mit 3,5 zu 3,5

2024-01-08T22:28:17+01:00

Am Sonntag, den 07.01.2024, fand das Landesliga-Auswärtsspiel von Schönaich 3 in Waiblingen statt. Aufgrund von kurzfristigen Krankheitsfällen traten beide Teams ersatzgeschwächt an. Während Schönaich kurzfristig auf Eduard Knittel verzichten mussten, fehlten bei Waiblingen gar 2 Spieler, weshalb Schönaich schon von Anfang an mit 1:0 in Führung lag.

Relativ schnell gingen drei Partien zu Ende: Florian Schnadt knüpfte direkt an seine Erfolge der letzten Runden an und hat gewann das erste Brett souverän und ist damit Topscorer der Landesliga mit 5 Punkten aus 5 Partien! In der Zwischenzeit trennten sich Philipp Wagner und sein Gegner an Brett 2 in ausgeglichener Stellung auf Remis. Leider fand Oliver Rechtsteiner in schwieriger, aber immer noch ausgeglichener Stellung, nicht die richtige Fortsetzung und musste an Brett 3 die Waffen strecken.

Nachdem sich Andreas Bolte an Brett 6 mit solider Partieanlage eine ausgeglichene Stellung erarbeitete, wurde er durch einen Dameneinfall ins eigene Lager von seinem Gegner doch noch um die wohlverdienten Früchte gebracht und musste die Partie verloren geben. Somit war der Mannschaftskampf wieder ausgeglichen und alles lag an den noch beiden verbliebenen Bretter 4 und 5. Hier einigten sich sowohl Jürgen Koch als auch Otto Braun in ausgeglichenen Stellungen mit ihren Gegnern auf Remis, was das Unentschieden des gesamten Mannschaftskampfs besiegelte.

Damit befindet sich Schönaich 3 nach wie vor auf dem vorletzten Tabellenplatz. Allerdings ist die Landesliga in dieser Saison sehr ausgeglichen. Die Plätze 4-8 haben nur 1 Mannschaftspunkt Vorsprung, weshalb alles noch möglich ist. Im nächsten Spiel geht es gegen den direkten Konkurrenten und Tabellenletzten Ditzingen – mit einem Sieg könnte Schönaich einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

Landesliga: Schönaich 3 trennt sich gegen Waiblingen unentschieden mit 3,5 zu 3,52024-01-08T22:28:17+01:00

Landesliga: Schönaich 3 verliert gegen Zuffenhausen mit 2,5 zu 5,5

2023-12-18T18:29:17+01:00

Am Sonntag, den 17.12., fand das Landesliga-Heimspiel gegen die erwartet stark antretenden Zuffenhausener statt. Auch infolge von Ausfällen hatte Schönaich somit an 7 von 8 Brettern einen DWZ-Nachteil.

 

Relativ schnell gingen drei Partien zu Ende: Nur Eduard konnte ein Remis verbuchen. Christoph wurde Opfer eines taktisch richtigen Damenopfers. Gratulation an Florian: Nachdem er bislang drei Mal in Folge als letzter gewann, besiegte er diesmal seinem Gegner mit einer Schlagkombination, beginnend mit einem Springeropfer, als erster! Thomas besaß den Vorteil von Turm gegen Springer im Endspiel, durch geschicktes Spiel hätte sein Gegner noch ausgleichen können, was ihm aber nicht gelang. Und das war es dann auch schon mit Punkten diesmal für uns. 2,5 Punkte gegen Zuffenhausen lautete das ernüchternde Ergebnis.

 

Damit befindet sich Schönaich 3 auf dem vorletzten Tabellenplatz. Aber die Mannschaften liegen in der Punktanzahl auch nicht weit auseinander, so dass man für die angesetzte nächste Runde am 7.1. gegen Waiblingen ins Mittelfeld kommen kann, vorausgesetzt man gewinnt.

Landesliga: Schönaich 3 verliert gegen Zuffenhausen mit 2,5 zu 5,52023-12-18T18:29:17+01:00

Überraschend deutlicher Erfolg gegen Schmiden, Zweite verliert knapp

2023-12-06T11:39:45+01:00

Mit gemischten Gefühlen ging es ins Zweitliga-Derby gegen den designierten Tabellenletzten Schmiden. Kölle jagt bei einem Turnier in Spanien die GM-Norm, die Reisekasse sollte für den Einzelkampf etwas geschont werden, und zudem sagte Deuer kurzfristig wegen Krankheit ab. Statt des fest eingeplanten Sieges stand womöglich ein Zitterspiel bevor. Es wurde einer der besten Kämpfe von Schönaich!

Zwar lief bei Schmiden überraschend der in Australien vermutete Spitzenspieler T. Schmidt auf, dafür fehlten mit Eisele und Thoma zwei Stammspieler, und statt der zwei besten Ersatzleute (Witke und Scheeff) wurden an 7 und 8 zwei gestandene Bezirksligaspieler aufgeboten. So ging man mit einem 0:1-Rückstand, vier klaren Favoritenbrettern (2, 3, 7, 8) und sehr offenen Mittelfeldpaarungen ins Rennen.

Der Rest der Geschichte ist schnell erzählt: ein schnelles sicheres Schwarzremis von Beyer – und dann nur noch Siege! Zunächst besorgte der Vorsitzende Reck den Ausgleich; Brunner, Korneev (konnte sich mit seinem Gegner auf Russisch unterhalten) und Camallonga (3 aus 3!) stellten noch vor der Zeitkontrolle zum 4½:1½ den Sieg sicher. Danach verwerteten noch Kocharin und Keilhack (erster Sieg überhaupt für ihn in der 2. Liga!) ihre Endspiele. Niemand stand irgendwann kritisch, einzig bei Kocharins Königsinder wusste man zwischenzeitlich nicht so genau. Am Ende sechs souveräne Siege – hier und da hätten die Schmidener sich sicher hartnäckiger wehren können, doch allesamt hochverdient: 6½:1½ zu siebt!

Die Tabelle zeigt bereits ein klares Bild: Viernheim, Mergentheim, Baden-Baden II und Hofheim sind auf Kurs für die neue zweigeteilte 2. Liga, Walldorf und Mainz haben wohl schon zu viele Schlüsselspiele verloren, Schmiden spielt ohnehin keine Rolle. Bleibt der Zweikampf um Platz fünf (reicht!) und sechs (Relegation!) zwischen Eppingen und Schönaich, mit Außenseiterchancen für die kampfstarken Heilbronner.

Weniger glücklich war die Schönaicher Zweite. Beyer, Keilhack und Reck waren ja in der Ersten unterwegs, der Rest gegen die verlustpunktfreien Stuttgarter knapper Außenseiter. Es wurde hart gekämpft: Als in der Ersten nur noch Keilhacks Endspiel in den letzten Zügen lag, liefen trotz kürzerer Bedenkzeit hier noch vier Partien! Am Ende lief es beim Stand von 3½:3½ auf die Partie Leitherer – Petzold hinaus. Der Stuttgarter hatte Turm und Bauer gegen Läufer und Bauer – der Gewinn war problematisch; einmal zog der Stuttgarter mit drei und einmal mit zwei Sekunden auf der Uhr. Am Ende viel beim Schönaicher die Klappe, da war es allerdings bereits hoffnungslos. Mit 3:5 Punkten geht es jetzt eher nur noch darum, am Ende die Rote Laterne zu vermeiden, was freilich gelingen sollte.

Überraschend deutlicher Erfolg gegen Schmiden, Zweite verliert knapp2023-12-06T11:39:45+01:00

Landesliga: Schönaich 3 gewinnt gegen Stuttgart mit 5 zu 3

2023-11-27T20:08:54+01:00

Am Sonntag, den 26. November, führte die dritte Mannschaft in der Landesliga ein Auswärtsspiel nach Stuttgart. Die Stuttgarter sind wohl von der Spielstärke betrachtet die am meisten ausgeglichene Mannschaft der Klasse. Von daher galt es an den Brettern vorne Punkte zu machen, denn an den beiden letzten Brettern hatten die Stuttgarter deutliche Vorteile.

Der Mannschaftskampf begann mit zwei überraschenden Spielergebnissen: 1 zu 0 für Oliver kampflos durch Nichterscheinen seines angekündigten Gegners, jedoch auch zeitgleich (!) 1 zu 0 gegen uns. Was war geschehen? Ein Stuttgarter spielte im Englischen ein untypisches System, unser Spieler war im siebten Zug unaufmerksam, und da er im neunten Zug arglos noch einen weiteren Fehler machte, verlor er in der Eröffnung.

Enya, die württembergische Meisterin der U12, durfte ihre erste Erfahrung in der Landesliga machen. Eine super hohe Herausforderung für sie und vielleicht auch ein Spielerlebnis, denn sie durfte gegen den symphatischen Altmeister Vadym Kaplunov (Trainer von Mark Kvetny) spielen. Um 11:07 stand das Ergebnis fest: Die Erfahrung setzte sich (noch) durch. Um 11:25 die nächste Entscheidung: Otto spielte Remis. Und dann passierte bei einem Rückstand für uns von 2,5 zu 1,5 lange nichts.

Um 12:45 Uhr folgen fast zeitgleich zwei Entscheidungen: Timo, ging als Außenseiter ins Spiel und gewann in einer taktischen Kampfpartie mit Zeitnotphase diese wichtige Partie. Christoph verwertete den Mehrbauern in der Eröffnung durch druckvolles Spiel souverän und durfte dann bei den beiden verbliebenen Endspielen zuschauen.

Um 13: 55 wurde die Punkteteilung bei Thomas vermeldet, sein Gegner hat trotz Zeitnot und Bauernnachteils intensiv dafür gekämpft und wurde auch belohnt. Und Florian hat es mal wieder geschafft: Er spielte die letzte Partie, sicherte sich die volle Aufmerksamkeit der Mannschaftskollegen und gewann zum dritten Mal in Folge!

Ein wichtiger Sieg, der uns auf Platz 4 der Tabelle bringt. In der Runde 4 erwarten wir Zuffenhausen am 17.12., welche ebenfalls wie wir 3 Mannschaftspunkte besitzen.

Landesliga: Schönaich 3 gewinnt gegen Stuttgart mit 5 zu 32023-11-27T20:08:54+01:00
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