TSV Schönaich – Abteilung Schach Homepage2026-08-09T15:48:50+02:00

Licht und Schatten beim Heimwochenende in Schönaich

By |Oktober 11th, 2026|1. Mannschaft|

Diese Saison stand direkt zum Auftakt das Spielwochenende in Schönaich auf dem Programm und die Johann Brücker Realschule bot wie immer perfekte Spielbedingungen. Es war also alles angerichtet für Spitzenschach, doch alle 3 Gastteams hatten große Probleme mit ihren Aufstellungen wegen paralleler Termine, u.a. das Finalwochenende der Schweizer Liga. Da die TSV Equipe fast in Bestbesetzung war, ging man tatsächlich als zumindest leichter Favorit in beide Duelle, das gab es zuletzt in der Aufstiegssaison 21/22 vor 5 Jahren.

So ließ sich das Duell gegen Eppingen, in dem die Favoritenrolle sogar etwas klarer war, auch gleich gut an. Daniel Garcia Ramos besorgte mit einem schönen Figurenopfer die frühe Führung in einem unwiderstehlichen Königsangriff. Jan Brunner verpasste eine Chance und kam nicht über ein Remis hinaus, doch bei Neuzugang Richard Bethke, Tobias Bärwinkel und Captain Moritz Reck zeichneten sich bereits die nächsten Vorteile ab. Leider erwies sich der Mehrbauer von Richard als sehr zweischneidig und alsbald brach die Stellung in Zeitnot dann auch auseinander. Dafür brach Moritz mit seinen Bauern durch und besorgte die erneute Führung. Als dann aber auch Tobias es verpasste, sich für sein schönes Qualitätsopfer zu belohnen und die Partie im Remis verflachte, zeichnete sich bereits ab, dass man trotz Führung und Favoritenrolle selbst um einen Punkt noch zittern musste. Und so kam es dann auch, Harald Keilhack ließ sich trotz absehbarer zwei Niederlagen an den Spitzenbrettern nicht zum Weiterspielen bewegen und besiegelte mit seinem Remis quasi frühzeitig die total ärgerliche 3,5-4,5 Niederlage, weil an den beiden laufenden Brettern ein Wunder ausblieb.

Mit diesem Tiefschlag im Magen galt es die Köpfe wieder aufzurichten, denn auch gegen Baden-Baden 2 waren Punkte ja in Reichweite. Hier hatte man bereits vor der Runde gewusst, dass 7 Spieler anderweitig verplant waren und somit die Chancen gut wie selten sein würden, dennoch war man auf Grund der enormen Qualität der Badener nur leicht favorisiert. Es begann wie am Tag zuvor mit einer schnellen Führung, Jan Brunner benötigte diesmal nur 15 Züge für eine glatte Gewinnstellung. Es folgte eine Serie von Remisen, u.a. vom eingewechselten zwölfjährigen Toptalent Yunqi Li. Beim Stande von 3,5-2,5 drohte dann Richard zum Pechvogel des Wochenendes zu werden, da er auch seine zweite Partie verlor und die Gegner zum Ausgleich kommen ließ. Doch damit war nur der Boden für den Helden des Wochenendes bereitet worden. Am Tag zuvor mit Glanzpartie als erster fertig knetete Daniel nun sein Endspiel, konnte zunächst einen Bauern gewinnen und schließlich am Ende noch eine komplizierte Stellung mit Dame gegen Springer und vorgerückten Bauer bei ständig laufendem Inkrement souverän zum Sieg führen und damit für Schönaich doch noch die Kohlen aus dem Feuer holen.

Mit komplett ausgeglichener Bilanz steht man nach dem Auftakt auf Platz 7. Zum glücklich sein fehlte definitiv mindestens ein Punkt mehr, aber die gezeigte Moral ist ein großer Pluspunkt, der im engen Abstiegskampf am Ende vielleicht einmal mehr zum großen Trumpf werden kann.

Die Stellung nach 13 Zügen ist noch ziemlich ausgeglichen, doch Tfd1 ist hier tatsächlich schon ein Fehler von GM Guliyev. Daniel hat sofort das Gefühl, dass hier ein Opfer auf h3 in der Luft liegt und tatsächlich kann weiß nach Dd7 nichts gegen den Einschlag machen. Guliyev nahm das Opfer an und alsbald wurde sein offener König dann auch schon erlegt.

Jahrelang war Jan Brunner eine absolut unbezwingbare Stütze der ersten Mannschaft, bevor er in den letzten beiden Saisons etwas aus dem Tritt kam. Doch mit 1,5/2 zeigte er sich wieder gut aufgelegt und mit dem schönen Dg6 konnte er auch am Sonntag die frühe Führung besorgen.

Nachdem schon ungefähr 15 Züge lang mit Läufer und Springer rumlaviert wurde (und eine dreimalige Stellungswiederholung langsam droht), entscheidet sich Daniel hier alle Brücken abzureißen und voll auf den Durchbruch des Mehrbauern am Damenflügel zu setzen. Kd3 gibt die beiden Königsbauern auf, doch schwarz kann am Ende nicht verhindern, dass der a Bauer zur Dame wird und die Partie entscheidet. Mit 2/2 braucht man im Schönaicher Lager nicht lange nach dem Mann des Wochenendes suchen 🙂

SVW-Bericht: Neuer Anlauf für die Unabsteigbaren

By |Oktober 10th, 2026|1. Mannschaft|

Quelle: Homepage: Schachverband Württemberg Autor: Karlheinz Vogel
Die Zweite Bundesliga startet am Wochenende. Der TSV Schönaich und der Aufsteiger Heilbronner SV haben ein gemeinsames Ziel: möglichst wenig Zittern. In regionalen Duellen spielen sie sich ein für das Spiel um Württembergs Krone.
Klar, das Spiel der Spiele findet erst am 15. November statt. Dann treffen der Heilbronner SV und der TSV Schönaich aufeinander. „Dann geht es um die Krone von Württemberg“, sagt Moritz Reck, der Vorsitzende der Schachabteilung in Schönaich, „das ist dann für uns schon das Spiel des Jahres.“ Und doch, auch das kommende Wochenende hat schon einiges zu bieten. Es lohnt, bei freiem Eintritt, ein Besuch im Vogelsang 29 in Schönaich, denn es gibt – zwar kein echtes Derby – aber doch interessante regionale Duelle zum Saisonstart der Zweiten Bundesliga Süd. Schönaich ist Gastgeber für die ersten beiden Runden, an denen der TSV am Samstag ab 14 Uhr auf den SC Eppingen trifft (ganz knapp nicht Württemberg, sondern in Baden gelegen) und am Sonntag ab 10 Uhr auf die OSG Baden-Baden II.

Aufstellung: 1. Mannschaft TSV Schönaich

Ein bisschen ärgerlich findet der 42-Jährige Moritz Reck, dass vier von sechs Mannschaften des Vereins zeitgleich auch im Einsatz sind – und ihre Vereinskumpels somit nicht unterstützen können. „Unglücklicher Spielplan“, sagt er dazu. Aber man hoffe dennoch auf den ein oder anderen Zuschauer – schließlich wird Spitzenschach mit Akteuren geboten, die an den 2550 Elo kratzen, oder wie Eppingens Großmeister Peter Acs, Zoltan Medvegy und Christopher Noe, diese Marke sogar übertreffen. Gleiches gilt für Yannick Gozzoli, Adrien Demuth und Billel Bellahcene im Baden-Badener Team.

Mal sehen, ob die Schönaicher auch in dieser Saison ihrem Spitznamen (oder soll man Kampfnamen sagen?) wieder gerecht werden. Den Titel hatte einst im Fußball der VfL Bochum für sich beansprucht, nun sagen laut Tobias Reck die Schönaicher über sich selbst: „Wir sind die Unabsteigbaren.“ Ohne den Spielverderber geben zu wollen: Bochum hat es in den Neunzigern dann doch auch erwischt, nach 22 Jahren Bundesliga…

Aber zugegeben: Schönaich ist verdammt zäh. Elf Jahre Bundesliga, mit einem einjährigen Abstecher in Liga eins – zuletzt drei Mal in Folge nur dringeblieben, weil andere zurückgezogen haben. „Da hatten wir schon Glück“, räumt Reck im Gespräch mit Matthias Wolf von svw.info ein. Das Glück der Tüchtigen ist hoffentlich noch nicht aufgebraucht.

In diesem Jahr wollen sie weniger zittern. Das Saisonziel eint sie und Aufsteiger Heilbronn: Möglichst irgendwo im gesicherten Mittelfeld landen. Zurecht sind beide Vereine stolz darauf, mit guter Jugendarbeit und wenig finanziellen Mitteln überhaupt in der Zweiten Liga mitspielen zu können. Nach dem Rückzug der Schachfreunde Deizisau aus der Bundesliga sind die beiden Vereine nun die württembergischen Leuchttürme des Vereinsschachs.

Mannschaftsführer: Moritz Reck

In Schönaich hat der Team-Mix seinen Reiz. Regionaler Anbau und internationaler Import. An Brett eins sitzt IM Edvin Trost. Der Schwede ist ein guter Kumpel von Tobias Kölle. Als er den Verein in Richtung Münchner SC verließ, sei der Kontakt zu Trost quasi „sein Abschiedsgeschenk“ gewesen, so Reck. Über Internetrecherche und private Beziehungen hat sich der Verein zudem eine spanische Mini-Armada zugelegt: An vorderen Brettern finden sich weitere Internationale Meister aus dem Raum Barcelona: Carles Diaz Camallonga und Daniel Garcia Ramos. Das habe den Grund, dass es viele und auch günstige Flüge von Barcelona nach Stuttgart gäbe, so Reck. Im Aufgebot finden sich aber auch viele junge, deutsche Akteure, die bei Vereinen in der Nachbarschaft ausgebildet wurden – und irgendwann den Sprung in Liga zwei schaffen wollten: Richard Bethke, Tobias Bärwinkel, Noah Geltz – um nur einige Beispiele zu nennen. Von den 18 gemeldeten Akteuren haben 13 einen deutschen Pass. „Unser Ziel ist es, noch mehr Talente zu formen wie Tobias Kölle und Marius Deuer“, sagt Reck.

Bemerkenswert ist zweifellos, dass an Position zehn der erst 12-Jährigen Yunqi Li gemeldet wurde. Der 2200-Elo-Junge werde bestimmt auf seine Spielzeit kommen, ist Moritz Reck überzeugt: „Da reift ein großes Talent heran. Und er soll nicht der einzige bleiben. Weil wir auch immer wieder Abgänge wie Kölle und Deuer haben, müssen wir die Lücken immer wieder füllen.“

Nun also das Start-Wochenende – quasi zum Warmmachen für den 15. November. „Dann geht es um den Titel“, sagt Moritz Reck. Gemeint ist: Die Nummer eins von Württemberg. (mw)

Selbst in der FAZ gab es einen Artikel: Mit der Dorfjugend in die Bundesliga – allerdings hinter der Bezahlschranke.

TSV Schönaich 2 gewinnt 7-1 gegen SV Unterkochen 1 und sichert sich die Tabellenführung.

By |September 28th, 2026|2. Mannschaft|

Die 2. Mannschaft des TSV Schönaich hat einen erfolgreichen Saisonstart in der Verbandsliga Nord hingelegt. Den Auftakt zu dem 7:1-Sieg machte Jürgen Koch, der bereits in der Eröffnung eine Leichtfigur gewann und bald darauf die Partie gewinnen konnte.
Weitere ungefährdete Siege konnten Nils und Christian beisteuern. Daniel Bisanz war hingegen nach einem Fehlgriff in der Eröffnung froh, dass er in ein haltbares Turmendspiel abwickeln konnte.
Nun hieß es erst einmal, abzuwarten bis zur Zeitkontrolle. Bis hierhin konnte Unterkochen an den verbleibenden Brettern gut mithalten. Mit knapperer Zeit kippte jedoch ein Brett nach dem anderen zu Gunsten der Schönaicher, sodass bis auf Jan und Daniel jeder seine Partie gewinnen konnte.

Die Tabelle und alle Details findet ihr in dem Tab „Mannschaften“: https://schach-schoenaich.de/2-mannschaft/
Am 11.10.2026 geht es weiter mit Runde 2, wo wir auf den SF 90 Spraitbach treffen werden.

2. Mannschaft für die Saison 2026/2027

Peinlicher Saisonauftakt in Schönaich

By |September 20th, 2026|3. Mannschaft, 4. Mannschaft, 5. Mannschaft|

In der Landesliga empfing man die Schachfreunde aus Stuttgart zum Duell der beiden besten dritten Mannschaften im Bezirk. Erwartet war ein Match auf Augenhöhe, doch das sollte es letztlich in keiner Weise werden. Stuttgart trat „ohne 5“ an und lag nach 7 gespielten Zügen schon 1-0 hinten, einer der vielen Stuttgarter Ersatzspieler hatte sich bereits mit weiß mattsetzen lassen und natürlich war Schönaich bei dieser Personalsituation auch favorisiert. Es schien sich also die Tradition der erfolgreichen Auftaktspiele fortzusetzen, doch ab diesem Moment ging dann eigentlich alles schief was schiefgehen kann. Eduard setzte seinen Gegner mit einem starken Königsangriff zu und hätte sich vermutlich an mehreren Stellen belohnen können, letztlich wickelte er stattdessen in ein verlorenes Bauernendspiel ab. Auch Enya und York mussten ihre Punkte abgeben und auf einmal lag man 1-3 zurück. Doch die restlichen Stellungen gaben eigentlich schon noch Anlass zu Optimismus, Kapitän Oliver und Moritz hatten einen Mehrbauern und teilweise große Vorteile und Simona und Christoph hatten auch optisch angenehme Stellungen. Ein Sieg oder im schlechteren Fall ein 4-4 waren also noch in Sichtweite. Dann aber opferte Christoph arg optimistisch eine Figur und ehrlicherweise konnte der Gegner sehr frühzeitig sämtliche Drohungen aus der Stellung nehmen und das 1-4 war nur noch eine Frage der Zeit. Zu diesem Zeitpunkt war es daher sehr überraschend, dass Oliver seine Gewinnversuche in einer superbequemen Stellung im Turmendspiel mit Mehrbauer auf Grund von Zeitsorgen einstellte und eine Zugwiederholung forcierte. Damit stand dann die Niederlage fest und zum Abschluss schaffte es auch Moritz seinem Gegner noch eine kleine Remis Taktik zu bescheren, woraufhin Simona auch endgültig ihre Bemühungen zum 2,5-5,5 Endstand einstellte.

Reich beschenkt zogen die Stuttgarter von dannen, der einzige Trost für die bedröppelten Gastgeber war, dass die Leistung der TSV Equipe nicht das peinlichste bei diesem Match war. Mal wieder nicht zu toppen war der Stuttgarter Spieler an Brett 4. Die wenigsten werden in die Ergebnisse schauen müssen, denn wer schon mal das „Vergnügen“ einen Mannschaftskampf in Anwesenheit dieses Schachfreunds zu absolvieren, wird sofort wissen um wen es sich handelt. Schon vor Partiebeginn fiel ihm und seinem Turm ein Zacken aus der Krone, weil ebenjenem Turm einer fehlte. Nach der Kurzpartie an Brett 7 analysierte der Spieler erst lautstark im Spielareal in die Partie, um nach Ermahnung zur Ruhe dann den beiden Kontrahenten in den Analyseraum zu folgen. Da seine Partie noch lief, hätte man diesen beiden Regelverstöße (Verlassen des Spielareals, Analysen während der eigenen laufenden Partie) eigentlich mit dem Partieverlust ahnden müssen, leider ließ man Gnade vor Recht ergehen. Dies „dankte“ der Spieler damit mehr oder weniger jede Gelegenheit zu nutzen, um zu allem, was nicht bei 3 auf den Bäumen war, lautstark seinen Kommentar zu abgeben und alle laufenden Partien zu stören. Weder vom Schiedsrichter noch vom eigenen Mannschaftsführer ließ er sich dabei in irgendeiner Form belehren oder aus der Ruhe bringen. Immerhin müssen wir ihn bis zur nächsten Saison nicht mehr ertragen, die Stuttgarter dagegen schon, das ist zumindest ein kleiner Triumph.

Parallel landete auch die fünfte Mannschaft im Nebenraum auf dem harten Boden der Tatsachen, als klarer Favorit setzte es gegen den Aufsteiger Herrenberg 3 eine 1,5-2,5 Niederlage. Lennas besorgte noch die Führung, Mika musste am Spitzenbrett die Segel streichen. Ivan und Zheng hatten gute Stellungen, doch während Ivan Remis spielte, kippte die Partie von Zheng noch komplett.

Da aller guten Dinge 3 sind, verlor auch die Vierte ihr Auswärtsspiel in Magstadt. Da der Kapitän Timo aus erfreulichen Gründen fehlte und der Gegner ein klarer Aufstiegskandidat ist, muss man das 2,5-3,5 aber als gutes Ergebnis werten, Markus Nemet und Jugendspieler Edgar Shin feierten Siege gegen starke Gegner. Leider kam „Mr. 100%“ Michael Knecht nicht über ein Remis hinaus und somit blieb die positive Überraschung auf Schönaicher Seite an diesem Tag aus.


Klare Sache im Pokal

By |Juli 14th, 2026|Turniere|

Über die letzten Jahre gibt es sicher deutlich mehr in denen man gegen Heilbronn aus dem Pokal ausgeschieden ist, als gegen alle anderen Gegner zusammen. Schlagen konnte man sie tatsächlich nie, obwohl man so oft sehr knapp dran war, nur mal beispielhaft das letzte Jahr, als Tobias das wertvolle Spitzenbrett für uns frühzeitig sicherte und Moritz und Nils trotz guter Stellungen hinten nur einen halben Punkt statt den nötigen ganzen zustande brachten.

So gesehen war die diesjährige Niederlage irgendwo doch Neuland, denn ärgern musste man sich diesmal kaum. Zu klar und deutlich war sowohl die Überlegenheit der Gegner auf dem Papier als auch der Spielverlauf. Auch ein Zeichen für den Qualitätsgewinn bei einem unserer größten Konkurrenten, wenn als Ersatzspieler noch Fidemeister im Pokal reinkommen, ist das schon ein Wort. Es wird also sicher auch nicht ganz einfach in der Liga dieses Jahr wieder die Oberhand zu behalten, wobei hier die Erfolge in der Vergangenheit klar in Schönaicher Hand liegen. Dieses Jahr wird das Duell umso reizvoller, weil dort nach dem Rückzug von Deizisau aus der Bundesliga die inoffizielle Krone von Württemberg als bestes württemberger Team ausgespielt wird.

Kurz noch zum Spielverlauf, als erster geriet Daniel auf Abwege als er sich im Mittelspiel von einem Springervorstoß erdrücken ließ, dann stellte Moritz seine ohnehin schon leichte schlechtere Stellung einzügig mit einem Spieß ein und Chris wurde ebenfalls im Mittelspiel komplett überspielt. Ziemlich zügig war es daher beim 0-3 schon vorbei. Der einzige Lichtblick war die bärenstarke Leistung von Jan gegen Enis, im Mittelspiel konnte er das Gegenspiel gegen seinen König stoppen und fing daraufhin an mit seiner Bauernmajorität am Damenflügel starken Druck zu erzeugen. Und an einer Stelle ließ er sich tatsächlich den Sieg durch die Lappen gehen, obwohl die Kombination auch wirklich nicht so einfach korrekt einzuschätzen ist. Stattdessen wurde noch eine Stunde ein ausgeglichenes Turmendspiel bis zum Patt durchgekaut, wobei sich die Wartezeit zumindest als Übung für Jan vermutlich gelohnt hat.

An dieser Stelle hätte c3 eventuell die Partie gewonnen, denn Sxd5 wird eiskalt mit Txd5 beantwortet. Die Engine würde den gar nicht zurücknehmen, was natürlich auch verliert, und nach exd5 Txe2 Kxe2 c2 steht der Bauer gedeckt vor der Umwandlung und weiß kann nicht verhindern, dass der schwarze Läufer dies auch ermöglicht. (der Läufer geht nach d6 und droht damit nach f4 zu kommen, falls dies der König deckt, kommt La3!, allerdings muss man davor noch Kf8 einschieben, denn sonst marschiert der d5 Bauer durch)

Nächste Termine:

  • 17.06.2023 – Test Turnier
  • 23.06.2023 – Blitzturnier

  • 01.09.2023 – Test Mannschaftskampf

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