TSV Schönaich – Abteilung Schach Homepage2024-05-09T16:05:36+02:00

Schönaichs junge Sterne mit großen Erfolgen

By |Juli 7th, 2024|Uncategorized|

Bei der Junioren-WM in Indien konnte sich Tobias Kölle einen sehr starken fünften Platz erspielen, von einem Platz auf dem Treppchen trennte ihn am Ende mit 8 Punkten aus 11 Partien (6 Remis, 5 Siege) nur die Feinwertung. Der Start ins Turnier verlief zwar etwas enttäuschend, nachdem er in den ersten beiden Runden gegen schwächere Gegner nicht über Remis hinauskam, lag der auf Setzplatz 16 gestartete Kölle vorübergehend auf Platz 83 von 125 Startern. Mit 3 Siegen neben 2 Remis kämpfte sich Kölle dann von hinten durchs Feld und lag nach 7 von 11 Runden mit Platz 15 wieder nah an seinem Setzplatz. Nachdem Kölle sich mit 2 weiteren Remis minimal auf Platz 18 verschlechtert hatte, musste in Runde 10 mit schwarz ein Sieg her, um nochmal vorne angreifen zu können. Die Aufgabe löste Kölle souverän, der erst einen Bauern und schließlich noch die Qualität gewann und den Materialvorteil ruhig verwerten konnte. In der letzten Runde setzte Kölle erneut alles auf Sieg, wich in ausgeglichener Stellung einer Zugwiederholung des Gegners aus und konnte sich am Ende tatsächlich mit einem weiteren Sieg belohnen.

In Budapest war Marius Deuer beim Spring Festival, also einem GM Normen-Turnier am Start. Nachdem der 15-jährige aus 8 Runde starke 5 Siege geholt hatte, unter anderem in der 8. Runde ein Schwarzsieg gegen den ungarischen Großmeister Kantor, traf er in der letzten Runde auf den gleichaltrigen Leonardo Costa mit der gleichen Ausgangslage. Beide hatten 6/8 und benötigten einen weiteren Sieg für die GM-Norm. Ein Remis kam also nicht in Frage und leider gelang es Deuer mit weiß nicht, aus der Eröffnung einen Vorteil zu bekommen. Letztlich ging die Partie dann noch verloren. Gleich im Anschluss spielte er in Ungarn noch ein weiteres Turnier und mit abermals 6/9 konnte Deuer insgesamt starke 23 Wertungspunkte gewinnen. Damit ist er bereits wieder sehr nah an seinem persönlichen Höchstwert, der sicher demnächst auch fallen wird.

Unser Neuzugang Moritz Weishäutel saß in Bregenz beim 8. Bodenseeopen am Brett. Von Setzplatz 6 gestartet lag er nach 7 Runden mit 6 Punkten mit einem halben Punkt Vorsprung vor dem restlichen Feld an der Spitze. Leider war die angepeilte IM-Norm trotzdem nicht möglich, da er großes Pech mit der Auslosung hatte und obwohl das Turnier in Österreich stattfand, bis dahin nur 2 ausländische Gegner bekommen hatte. Nötig wären mindestens 3 gewesen. Zu allem Überfluss gingen die 2 Schlussrunden dann auch noch beide etwas unnötig verloren, so dass am Ende nur Platz 10 stand. Doch als Belohnung für die couragierten Auftritte, alle neun Runden waren ausgekämpft und ohne ein einziges Remis, gab es zumindest den Gewinn von 9 Elo-Punkten. Und die Chance die Norm in der neuen Saison in Schönaich zu machen ist mit den gezeigten Leistungen sicherlich nicht unrealistisch.

Bei den deutschen U12 Meisterschaften war Enya Wang ebenfalls auf Platz 16 gesetzt und auch sie lag nach 6 Runden mit Platz 18 sehr nah an ihrem Setzplatz, jedoch weit hinter ihrem Ziel Top10 zurück. Nach einem Sieg in Runde 7 folgte in Runde 8 ein Krimi mit der Materialverteilung Turm gegen 2 Springer. Nachdem Wang einen der Springer gewonnen hatte, opferte die Gegnerin den anderen, um den König offen zu legen und mit einem Dauerschach Remis zu erzwingen. Doch dabei fand sie nicht die besten Felder für ihre Dame und so konnte sich Wang vor der Schlussrunde auf Platz 8 schieben. In der abschließenden Schwarzpartie gegen die an 5 gesetzte Gegnerin gab es nichts zu holen, doch die anderen Ergebnisse verliefen gut, so dass am Ende ein hervorragender Platz 9 zu Buche stand und damit eine weitere Verbesserung nach ihrem 11. Platz im Vorjahr. Im Anschluss konnte sie sich auch beim Mädchen Grand-Prix souverän für das deutsche Finale im August in Kassel qualifizieren. Die Früchte der Trainingsarbeit im letzten Jahr sind also unverkennbar.

Mit so vielen großen Talenten ist natürlich auch die Vorfreude auf die nächste Saison im TSV Lager sehr groß. Doch zum endgültigen Abschluss der alten geht es am kommenden Wochenende noch zum Final 4 um den württembergischen Pokal und die Qualifikation zur deutschen Ebene.

Neue, junge Verstärkungen für die TSV Teams

By |Juli 4th, 2024|Uncategorized|

Die Wechselfrist ist vorbei und in Schönaich kann man erneut sehr zufrieden auf die letzten Wochen zurückblicken. Das Konzept der jungen Sterne konnte mit 3 neuen Jugendspielern weiter mit Leben gefüllt werden.

Zwar schmerzt der Abgang von Timur Kocharin nach Baden-Baden, nachdem der 16-jährige letzte Saison seine Premierensaison in der 2. Bundesliga bereits gut gemeistert hatte, waren die Hoffnungen groß, dass er dieses Jahr zu einem echten Leistungsträger hätte werden können. Doch ein ebensolcher kommt dafür mit Moritz Weishäutel aus Erfurt zum TSV. Der auch erst 20-jährige hat bereits am zweiten Brett in der 2. Bundesliga überzeugt und wird daher auf Anhieb eine große Stütze für das junge Team sein können. Wir hoffen, dass wir mit ihm die schwere Aufgabe Klassenerhalt meistern können.

Das einzige Team ohne Neuzugänge bleibt das Sorgenkind in der Verbandsliga, hier konnte die anvisierte Verstärkung leider nicht umgesetzt werden. Falls sich möglicherweise Leser dieser Homepage angesprochen fühlen, wir würden hier noch ein oder zwei Spieler ca. ab 1900 suchen, vielleicht klappt es ja zur nächsten Saison. Das Team hat auch einen Abgang zu vermelden, Marc Werner wird in Zukunft für Tuttlingen spielen, doch da er im letzten Jahr ohnehin anderweitig verplant war, ändert sich dadurch nicht all zu viel. Die Personalprobleme der letzten Saison müssen daher vorrangig aus der 3. Mannschaft gelöst werden. Durch die Ligenreform ist das Team ja quasi aus der 3. in die 5. Liga durchgereicht worden, ob die dringend notwendige Rückkehr in die Oberliga, um die Lücke zu Team 1 zu schließen, unter diesen Voraussetzungen gelingen kann, ist aber unklar.

Dafür ist Team 3 in der Landesliga aber bestens gerüstet, da mit Jan Philipp Rechner und Daniel Bisanz zwei neue U16 Talente das Team verstärken, die neue Saison verspricht also sehr spannend zu werden für den TSV. Mal schauen ob am Ende der tolle 4. Platz von letzter Saison noch getoppt werden kann.

Und auch Team 4 bekommt einen neuen Spitzenspieler, unser langjähriger Abteilungsleiter Marcus Kübler kehrt nach einem Jahr Pause zurück und wird das Team nach der schwierigen letzten Saison hoffentlich wieder nach oben in der Tabelle führen. Auch die Meisterschaft scheint hier nicht unrealistisch zu sein, schauen wir mal, wie es läuft.

Schönaich holt sich die württembergischen Titel im Schnell- und Blitzschach

By |Juni 5th, 2024|Uncategorized|

Die württembergische Mannschaftsmeisterschaft im Schnellschach geriet zu einer absoluten Machtdemonstration für die Denksportler des TSV. In den neun Runden holten sie 32,5 von 36 möglichen Brettpunkten und damit auch 9 klare Siege, das knappste Ergebnis war ein 3-1 gegen Biberach 2. Drei Mal setzte es eine 4-0 Höchststrafe für die Gegner, unter anderem im direkten Duell mit dem Verfolger Heilbronn, der sich am Ende mit satten 5 Punkten Rückstand den Vizetitel sicherte. Alle 4 Spieler gewannen auch ihre Einzelwertung am jeweiligen Brett, Tobias Kölle mit 7-2, Marius Deuer mit 8,5-0,5, Timur Kocharin mit 8-1 und Gerhard Junesch mit weißer Weste bei 9-0.

Bei der Blitzversion ersetzte Kapitän Moritz Reck Timur Kocharin, ansonsten blieb die Aufstellung unverändert. Der Turnierverlauf war allerdings nicht so eindeutig, schon früh im Turnier musste man eine unerwartete Niederlage gegen Kornwestheim einstecken. Nachdem man kurz vor der Halbzeit des 27-rundigen Turniers auch noch ein Unentschieden gegen Sontheim abgab, hatte man den Titel auf einmal nicht mehr in der eigenen Hand, da Heilbronn noch verlustpunktfrei durchs Feld marschiert war. Doch die Heilbronner hatten noch einige schwierigere Spiele vor sich und bald entspannte sich die Lage wieder, nachdem auch bei Heilbronn der erste Verlustpunkt verbucht werden musste. Denn bei der Zweitwertung nach Brettpunkten hatte man im Vergleich immer klar die Nase vorne, die Basis dafür legten unter anderem sage und schreibe elf 4-0 Ergebnisse. Als es dann in der 23. Runde zum Showdown mit Heilbronn kam, lag das Quartett des TSV schon an der Spitze, beide Teams hatten 41-3 Punkte aber Schönaich einige Brettpunkte mehr. Damit war klar, dass ein Unentschieden wohl ausreichen würde und wie im kompletten Turnierverlauf war auf Tobias und Marius verlass. Nach der 2-0 Führung war es nicht mehr ganz so schlimm, dass Gerhard und Moritz ihre Stellungen verdarben, da das 2-2 für den Titel ausreichte. Überragend waren die 25-2 Punkte von Tobias Kölle und die 25,5-1,5 von Marius Deuer. Gerhard Junesch war mit 22-5 nicht gänzlich zufrieden und die 16,5-10,5 von Moritz Reck sind sein schwächstes Ergebnis der letzten Jahre. Zum Glück konnten die Anderen die Verlustpunkte ausgleich. Weiter geht es am 29.06. bei den Deutschen Meisterschaften in Kehl, bei denen der TSV mal wieder mindestens einen Platz in den Top10 anpeilen möchte.

Marius Deuer nominiert zum Spieler des Jahres U16

By |April 28th, 2024|Uncategorized|

Unser Jugendspieler Marius Deuer ist einer der Nominierten zur Wahl zum Spieler des Jahres der DSJ. Diese Ehre hat er sich mit seinem Titel als Internationaler Meister, den er noch vor seinem 15. Geburtstag erspielt hatte absolut verdient! Doch dafür benötigt er noch eure Stimmen 🙂

Wir bitten alle Leser unserer Homepage um eine Stimmabgabe für Marius unter folgendem Link:

https://www.deutsche-schachjugend.de/spielerdesjahres/2023/abstimmen/

Die Abgabefrist der Stimmen endet am 05. Mai. Vielen Dank!

Landesliga: Schönaich 3 trennt sich gegen Leinfelden unentschieden

By |April 8th, 2024|3. Mannschaft, Uncategorized|

Am Sonntag, den 07.04.2024, fand das Landesliga-Auswärtsspiel von Schönaich 3 in Leinfelden statt. Beide Mannschaften hatten sich vor dem Spiel im Mittelfeld der Landesliga befunden, weshalb es für beide Seiten weder um den Aufstieg noch um den Abstieg ging. Nach einem spannenden Verlauf des Mannschaftskampfes endete dieser mit einem leistungsgerechten Unentschieden.

Relativ schnell gingen drei Partien zu Ende: Sowohl Eduard Knittel an Brett 6, Andreas Bolte an Brett 7 und Christoph Steinhart an Brett 2 einigten sich in jeweils ausgeglichenen Stellungen auf Remis. Einen ersten Rückschlag musste Schönaich in der Folge durch den Verlust von unserem Jungtalent Enya Wang am achten Brett hinnehmen.

Den Ausgleich wiederherstellen konnte schließlich Jürgen Koch am 5. Brett, der seinen Gegner schon nach wenigen Zügen in eine vorbereitete Falle tappen ließ, der zum kompensationslosen Verlust eines Bauern führte:

In der Diagrammstellung spielte Jürgen 8. Lxb7!, was nach 8. … Lxb7 9. Db5+ einfach einen Bauern verliert. In der Folge spielte Jürgen seine Partie grundsolide und gewann am Ende durch einen kompletten Blackout (Turmverlust) seines Gegners. Zwischenstand 2,5:2,5.

Otto Braun am 4. Brett spielte mit den schwarzen Steinen eine typische Igelstellung in der Sizilianischen Verteidigung. Diese ist bekannt dafür, dass sich Schwarz zunächst mit einer etwas passiveren Rolle zufriedengibt. Nachdem sich der Rauch kurz vor der Zeitkontrolle etwas verzogen hatte, fand sich Otto nach seinem 36. Zug … Ke6 in folgender Stellung wieder:

Die Stellung ist für Weiß nicht einfach zu spielen, da er zur Passivität verurteilt ist. Sein Befreiungsversuch 38. b3?? ist aber bereits der Verlustzug, da Otto mit 38. … Lh4+ 39. Ke2 Lxe1 den Springer von Weiß vorteilhaft abtauschen kann und Weiß mit einem schlechten schwarzfeldrigen Läufer verbleibt, während Schwarz einen Traumspringer besitzt. Dies spiegelt auch die Schlussstellung wider:

Somit stand es 3,5:2,5 für Schönaich.

Oliver Rechtsteiner an Brett 3 erarbeitete sich in der Eröffnung Vorteile und stand zunächst sehr gut. In der Folge verpasste er jedoch die richtige Fortsetzung und fand sich nach der Zeitkontrolle gar in einer Verluststellung. Mit Glück und freundlicher Unterstützung seines Gegners konnte Oliver jedoch in ein Turmendspiel abwickeln, das am Ende für Schwarz nicht mehr zu gewinnen war. Somit stand es bereits 4:3 für Schönaich und die Entscheidung musste am Spitzenbrett herbeigeführt werden.

An diesem fand sich Florian Schnadt in einer zweischneidigen und scharfen Stellung wieder, die bis zum Schluss ergebnisoffen war. Allerdings hatte Florians Gegner in der entscheidenden Phase nach ca. 5 Stunden Spielzeit ein deutliches Bedenkzeitplus zu verzeichnen, weshalb Florian in komplizierter Stellung mit quasi keiner Zeit mehr auf der Uhr schwierige Entscheidungen zu treffen hatte. Am Ende musste sich Florian in sein Schicksal begeben und seine Partie verloren geben.

Damit stand ein unterm Strich leistungsgerechtes Unentschieden fest, was Schönaich nach der 8. Runde sogar Tabellenplatz 3 einbrachte. Da der Aufsteiger mit dem SV Backnang 1 bereits feststeht, können die Schönaicher in der letzten Runde am 28. April 2024 völlig frei aufspielen und sich über eine gelungene Landesligasaison 2023/24 freuen.

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