TSV Schönaich – Abteilung Schach Homepage2025-06-10T16:31:16+02:00

Yunqi und Enya mit starkem Start bei der DJEM

By |Mai 27th, 2026|Turniere|

Die erste Runde lief bei Enya noch etwas unglücklich, ein klar gewonnenes Turmendspiel wickelte sie mit einem verfrühten Turmtausch in ein immer noch gewonnenes aber etwas komplizierteres Bauernendspiel ab, das sie schließlich leider noch verlor.

Turm d3 ist hier kein Fehler, aber doch unnötig. Zum Beispiel mit Tf3 erstmal den Turm besser stellen und anschließend e4 und Td3 spielen wäre eine deutlich einfachere Gewinnführung.

Die logische Folge von Td3 war folgende Stellung, in der f3 der einzige Gewinnzug ist. Denn wenn die f Bauern jeweils ein Feld weiter vorne stehen, gewinnt Kd4 mit Matt auf der Grundreihe bevor weiß die Dame auf d8 kriegt. Wie von Enya direkt gespielt verliert Kd4 leider, weil ein Tempo fehlt.

 

Doch von diesem Missgeschick ließ sich Enya nicht aus der Ruhe bringen und kämpfte sich mit 3 souveränen Siegen wieder auf Platz 9 vor und damit nah an ihren Setzplatz 7. Diesen könnte sie heute mit einem weiteren Sieg in der 5. Runde zum ersten Mal verbessern.

Yunqi hat zumindest in dieser Hinsicht das Problem, dass er seinen Setzplatz gar nicht verbessern kann. Doch als Topgesetzter den Platz an der Sonne zu halten ist auch schwer genug. In den ersten Runden zeigte er mit 4 Siegen keine Schwäche. Etwas Glück benötigte er lediglich im württemberginternen in Runde 4 gegen Lennart Naumann aus Schwäbisch Hall. Nachdem Yunqi bereits ausgangs der Eröffnung einen Bauern gewonnen hatte und lange Zeit wie der sichere Sieger aussah, fand sein Gegner zum Ende des Mittelspiels einige starke Züge, so dass die Stellung in ein ausgeglichenes Turmendspiel verflachte. Dieses versuchte sein Gegner dann tatsächlich mit der Brechstange noch zu gewinnen und so geschah folgendes:

Schwarz hat bereits auf h4 einen Bauern geopfert, um f und g zum laufen zu bringen und Td2 ist hier nur konsequent. Nehmen darf man den natürlich nicht, aber Tf1 hält für weiß alles unter Kontrolle. Das anschließende Td1 war dann der Ambitionen zu viel, den nimmt Yunqi problemlos, da der weiße König die Bauern gerade noch rechtzeitig einholt.

In diesem Fall war es vielleicht weniger die Schachgöttin Caissa sondern eher Karma, nachdem die Haller das direkte Duell zwischen ihrem besten Spieler und dem besten Jugendlichen in Schönaich in der Liga mit 8 vor dem Talent platzierten Titelträgern unterbunden hatten, so dass Lennart leider am Schlussbrett keine Spielpraxis auf hohem Niveau sammeln konnte, was sich hier eventuell bemerkbar gemacht hat. Falls du diese Zeilen liest Lennart, Kopf hoch, die Partie war über weite Strecken wirklich stark gespielt! Und in Schönaich wird auch immer ein Spitzenbrett für dich frei sein, wenn du irgendwann Interesse hast 😉

Mit 4/4 Punkten steht heute für Yunqi bereits das vorentscheidende Duell um Platz 1 gegen Harshill Pradeep an, der ebenfalls noch verlustpunktfrei ist. Aktuell hat Yunqi mit dem Doppelturm gegen die Dame bei 2 Mehrbauern die Vorteile auf seiner Seite, verlieren dürfte er die Stellung auf keinen Fall. Witzigerweise könnte es in der nächsten Saison in der 2. Bundesliga zu einer Neuauflage dieses Duells kommen, wenn Schönaich auf Bickenbach trifft. Aber das ist noch Zukunftsmusik, das aktuelle Duell kann übrigens unter folgendem Link live verfolgt werden:

https://www.deutsche-schachjugend.de/2026/dem-u12/partien/5-1/

 

 

Schönaich schafft es erneut alle Ligen zu halten und kann damit auf eine extrem erfolgreiche Saison 25/26 zurückblicken

By |Mai 3rd, 2026|Ankündigungen|

Zugegebenermaßen benötigte die erste Mannschaft in der 2. Bundesliga mal wieder Schützenhilfe in Form eines Rückzugs. Diesmal gab es allerdings schon vor einigen Wochen Entspannung, da uns vom Staffelleiter der Ligaverbleib angekündigt wurde. Bald darauf kursierten die ersten Gerüchte, dass Wolfhagen in der 1. Liga zurückziehen würde. Doch kurz vor dem offiziellen Ende der Meldefrist am 01. Mai wurde der Platz dann auf Grund der Form des Rückzugs als Aufstiegsplatz an Bickenbach vergeben und das Zittern begann erneut. Letztlich meldete Deizisau seine erste Mannschaft komplett ab und ermöglichte uns so im dritten Jahr in Folge das Aufrücken auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Die „Unabsteigbaren“ verbleiben also erneut in der zweiten Bundesliga.

Alle anderen Teams erledigten ihre Aufgaben schon zum offiziellen Saisonende mit Bravour und einige von ihnen kratzten sogar am Aufstieg.

Zuallererst die Zweite Mannschaft, die in der Verbandsliga mit 7 Siegen aus 7 Spielen nach 7 Runden trotzdem nicht an der Tabellenspitze lag, wegen dem üblen Schildbürgerstreich des Verbandsspielausschuss, der dem illegalen Doppelabstieg der Haller zustimmte und damit ein unüberwindbares künstliches Hinderniss in die Verbandsliga warf. Nachdem unsere Proteste dagegen mit der dubiosen Begründung abgewiesen wurden, dass „keine Wettbewersverzerrung vorliegt“, war die Luft raus, doch selten war der Titel „Meister der Herzen“ passender für einen Tabellenzweiten wie in diesem Fall.

Auch die vierte Mannschaft in der Verbandsliga belegte einen fantastischen geteilten zweiten Rang, ein Ergebnis das vor der Saison kaum jemand für möglich gehalten hätte. Sollte sich Nagold auf Grund der zwei in der Bezirksliga mehr benötigten Bretter entscheiden auf den Aufstieg zu verzichten, stünde dort sogar noch ein Relegationsspiel um den Aufstieg gegen Magstadt auf dem Programm. Das wäre dann die Kirsche auf der Sahne der Torte der Saison 25/26.

In der C-Klasse zeigte die Jugendmannschaft trotz der üblichen Abgabe ihrer besten Spieler wieder eine starke Leistung und belegte am Ende noch den geteilten dritten Platz. Ein sehr schönes Zeichen, dass sich das Training unserer Jungs immer wieder aufs neue auszahlt.

Die dritte Mannschaft in der Landesliga und die fünfte Mannschaft in der B-Klasse beendeten die Saison jeweils auf Rang 6, also auch deutlich über dem bedrohlichen Strich namens Abstieg. In der nächsten Saison haben beide dann die Möglichkeit sich auch den anderen anzuschließen und ebenfalls die obere Tabellenhälfte anzupeilen. Damit konnten sich alle Teams von 2 bis 5 in der Tabelle verbessern im Vergleich zur Vorsaison. Team 2 von Platz 6 auf 2, Team 3 von Platz 7 auf 6, Team 4 von Platz 3 auf 2 und Team 5 ebenfalls von Platz 7 auf 6. Team 1 hielt Platz 10 und lediglich Team 6 verlor einen Platz von 2 auf 3.

Für die neue Saison suchen wir wieder engagierte Spieler, die gerne Teil eines der erfolreichsten Schachvereine in Württemberg werden wollen. Insbesondere auch talentierte Jugendspieler, die ihre Spielstärke bei uns im Training deutlich verbessern wollen.  Unsere Teams im württembergischen Spielbetrieb haben diese Saison gezeigt, dass sie das Potenzial haben, mit einem starken Neuzugang nächste Saison um den Titel in ihrer jeweiligen Klasse zu kämpfen. Also meldet euch oder schaut gerne einfach mal bei unserem Training am Freitag vorbei 🙂

2. Mannschaft schließt Verbandsliga-Saison auf Platz 2 ab.

By |April 27th, 2026|2. Mannschaft|

Die 2. Mannschaft des Mannschaft des TSV Schönaich hat in der Saison 2025/2026 den 2. Platz in der Verbandsliga Nord erzielt.
Möglich wurde das vor allem durch unsere Topscorer Kai Giebler (6,5 Punkte aus 8 Partien) und Simona Gheng (6 Punkte aus 8 Partien).
Zudem konnten Yunqi Li (3,5 Punkte aus 5 Partien) und Jan Philipp Rechner (4,5 Punkte aus 7 Partien) wichtige Punkte an den vorderen Brettern erzielen.
Als in der zweiten Saisonhälfte Christian, Harald und Yunqi in der 1. Mannschaft festgespielt waren, halfen unsere Ersatzspieler fleißig aus und jeder von Ihnen konnte Punkte Punkte beisteuern.

Alle Infos und Ergebnisse findet ihr im Ergebnisdienst Verbandsliga Nord.

Abschlusstabelle Verbandsliga Nord Saison 2025/2026

Fake News im Internet entdeckt

By |März 31st, 2026|2. Mannschaft|

Mit großer Verwunderung nimmt man beim TSV Schönaich die Berichte auf der Homepage des SK Schwäbisch Hall zur Kenntnis. Da sie einige Unwahrheiten enthalten, bemühen wir uns im Interesse der Aufklärung hier um einige Richtigstellungen:

Im einleitenden Artikel zum Match in der Verbandsliga heißt es “ ob die Reserve des Absteigers der 2.Bundesliga Süd mit ihren zwei Großmeistern Sebastaian Iermito ( Italien ) und Dimitrij Bunzmann (Deutschland) antreten wird“, Sebastian Iermito ist allerdings gar kein Großmeister, sehr einfach zu erkennen an der in Schachkreisen bekannten Abkürzung IM. Des weiteren steht dort geschrieben „Beide Teams haben in ihrer langen Geschichte noch nie gegeneinander gespielt“. Anscheinend kann sich der Schreiber dieser Zeilen nicht mal 3 Jahre zurück erinnern, als beide Teams in der Oberliga aufeinander trafen. Am Ende der Saison belegte Schönaich 2 damals den ersten Abstiegsplatz, leider war das ein Jahr in dem sich Hall am Ende der Saison nicht für einen Rückzug der Mannschaft entschied…

Zum abgesagten Spiel heißt es dann „Ganz kurzfristig gab Schönaich den Mannschaftskampf mit 0-8 verloren, angeblich wegen einer Vielzahl erkrankter Spieler. Das mag glauben wer will“. Unsere Absagegründe werden also ganz offen in Zweifel gezogen. Nun ist es uns leidlich egal, was dort über unsere Gründe herumspekuliert wird, aber wir wollen schon klarstellen, dass wir das Turnier der württembergischen Blitzmannschaftsmeisterschaft respektieren und dort nicht am Tag zuvor mit einer unvollständigen Mannschaft antreten, um irgendein Kasperletheater zu veranstalten, um falsche Krankheiten zu simulieren. Wären die Spieler gesung gewesen, hätten wir am Samstag auch vollständig gespielt, Punkt! Wer das nicht glaubt, bezieht seine Informationen möglicherweise von Xavier Naidoo. Desweiteren wird uns unsportliches Verhalten vorgeworfen, würde man eine Umfrage unter allen beteiligten Vereinen in der Verbandsliga machen, wäre die einzige Unsportlichkeit die mehr als die Hälfte der Vereine in dieser Farce-Saison sieht, der Start von Hall in der Verbandsliga. Daher unser gut gemeinter Rat: Lieber nicht im Glashaus mit Steinen um sich werfen…

Zum Abschluss kommt Hall dann zu dem Fazit „ein Aufstieg, den man auch wahrnehmen wird“. Das ist in dieser Form auch eine sehr gewagte These, korrekt wäre hier „den man auch wahrnehmen würde“. Das gilt im Übrigen auch für den TSV. Denn die Entscheidung über diese Frage wäre ohnehin nicht im bedeutungslosen Spiel am letzten Sonntag gefallen, sondern sie wird letztlich der Verbandstag treffen, auf dem vom Bezirk Stuttgart sicherlich ein Antrag zum illegalen Doppelabstieg der Haller vor der Saison vorliegen wird. Dieser widerspricht nämlich der Satzung des SVW und sollte daher auch sanktioniert werden. Bis zum Sommer darf man also noch gespannt sein, wie sich die Aufstiegsfrage am Ende entscheidet.

Dass der Verbandsspielausschuss weiter an seiner Fehlentscheidung zum Sonderstartrecht für Hall in der Verbandsliga festhält, ist schade und wirft auch ein schlechtes Licht auf dieses Gremium. Dass man mit dieser Entscheidung ziemlich daneben liegt, zeigt ja schon ein Blick in die Ergebnisse der Verbandsliga. Von 40 am Spielort Hall auszutragenden Partien fanden genau 18 statt, 22 wurden ohne anwesenden Gast kampflos abgegeben. Das ist mehr als die Hälfte! Keiner der Gastvereine erschien dabei komplett in Hall. Ohne es jetzt nachrecheriert zu haben, dürfte das nahezu der Rekord für Kampflose Punkte eines Teams bei Heimspielen pro Saison in der langen Geschichte des SVW sein. Viel deutlicher kann der Protest der Vereine gegen diese Entscheidung ja nicht ausfallen. Zumal er ja von den Vereinen auch hinreichend artikuliert wurde.

Ob man sich im Verbandsspielausschuss so den Ligenbetrieb in Württemberg vorstellt? Dann stellt sich ganz offen die Frage, warum man dann kampflose Spiele sanktioniert und im Falle einer Verspätung durch höhere Gewalt beim Lauffener Spitzenspieler knallhart durchgreift und diesen sperrt? Es wirkt also eher so, als ob man einfach nicht bereit ist, eine eigene Fehleinschätzung einzugestehen. Ob es am Ende wirklich falsch war oder doch alles genau richtig ist, darüber wird dann wie bereits erwähnt das höchste Gremium im SVW der Verbandstag befinden müssen. Und damit ist dann unter dieser unsäglichen Geschichte auch ein Schlussstrich gezogen, jetzt aktuell allerdings entgegen der vorzeitigen Haller Aufstiegsankündigung noch nicht.

Vierte Mannschaft verpasst knapp die Meisterschaft in der Kreisklasse

By |März 22nd, 2026|4. Mannschaft, 5. Mannschaft|

Im letzten Jahr war der Meistertitel noch das klare Ziel von Team 4 in der Kreisklasse gewesen, doch nach 2 Niederlagen gegen die direkte Konkurrenz verfehlte man dieses letztlich deutlich. Diese Saison ging es nach dem Abgang von Marcus und dem Aufrücken von Eduard und Enya in die Landesligamannschaft eigentlich nur um eine solide Saison im Mittelfeld. Doch mit Ausnahme eines bösen Ausrutschers gegen den ansonsten punktlosen Letzten Leonberg konnte die Mannschaft alle Spiele gewinnen, insbesondere auf Grund der aufgerückten Jugendspieler, die sich hinten zu Stützen der Mannschaft entwickelten. Daher ging es beim Match gegen Nagold, den Absteiger aus der Bezirksliga und großen Ligafavoriten, bei Punktgleichheit tatsächlich um die Meisterschaft, wobei dafür das Spiel gewonnen werden musste. Das Problem war, dass zum eigentlich angesetzten Termin kaum überhaupt eine startberechtigte Mannschaft aufgestellt werden konnte, fairerweise kam Nagold uns mit einer Verlegung entgegen. Im entscheidenden Spitzenspiel keine Selbstverständlichkeit, weswegen hier nochmal ausdrücklich dafür gedankt werden soll.

Leider war auch der angebotene Ersatztermin nicht ideal für uns, da zeitgleich Team 5 ein wichtiges Derby gegen Böblingen im Abstiegskampf hatte und daher nicht alle Ersatzspieler zur Verfügung standen. Man einigte sich letztlich darauf einen Ersatzspieler zu stellen und Team 4 zu fünft starten zu lassen, da Nagolds Spitzenbretter mit über 1900 DWZ ein Brett für die Kreisklasse darstellen und Team 5 nicht auf seinen Kapitän verzichten sollte. Außerdem sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass auch 5 Spieler nur deswegen möglich waren, weil Kapitän Timo auf einen wichtigen privaten Termin verzichtete, wie immer war er also ein absolut vorbildlicher Skipper für seine Truppe.

Wie immer ein Erfolgsgarant war Michael, der seinen persönlichen Score auf unglaubliche 7/7 schraubte, dazu spielte Markus Remis, Andreas und Mika mussten ihren starken Gegnern gratulieren, womit Nagold als verdienter Sieger und Meister feststand. Daher gab auch Timo anschließend seine Stellung remis zum 2-4 Endstand.

Voll auf ging der Plan mit Team 5, die 3 verbliebenen Stammspieler holten die nötigen 2,5 Punkte zum Derbysieg, mit dem der Klassenerhalt in der B-Klasse nun geschafft ist, da man die beiden Konkurrenten überholen konnte und diese im direkten Duell am letzten Spieltag nicht beide zusammen wieder vorbeiziehen können.

Nächste Termine:

  • 17.06.2023 – Test Turnier
  • 23.06.2023 – Blitzturnier

  • 01.09.2023 – Test Mannschaftskampf

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