SVW-Bericht: Neuer Anlauf für die Unabsteigbaren
Quelle: Homepage: Schachverband Württemberg Autor: Karlheinz Vogel
Die Zweite Bundesliga startet am Wochenende. Der TSV Schönaich und der Aufsteiger Heilbronner SV haben ein gemeinsames Ziel: möglichst wenig Zittern. In regionalen Duellen spielen sie sich ein für das Spiel um Württembergs Krone.
Klar, das Spiel der Spiele findet erst am 15. November statt. Dann treffen der Heilbronner SV und der TSV Schönaich aufeinander. „Dann geht es um die Krone von Württemberg“, sagt Moritz Reck, der Vorsitzende der Schachabteilung in Schönaich, „das ist dann für uns schon das Spiel des Jahres.“ Und doch, auch das kommende Wochenende hat schon einiges zu bieten. Es lohnt, bei freiem Eintritt, ein Besuch im Vogelsang 29 in Schönaich, denn es gibt – zwar kein echtes Derby – aber doch interessante regionale Duelle zum Saisonstart der Zweiten Bundesliga Süd. Schönaich ist Gastgeber für die ersten beiden Runden, an denen der TSV am Samstag ab 14 Uhr auf den SC Eppingen trifft (ganz knapp nicht Württemberg, sondern in Baden gelegen) und am Sonntag ab 10 Uhr auf die OSG Baden-Baden II.

Aufstellung: 1. Mannschaft TSV Schönaich
Ein bisschen ärgerlich findet der 42-Jährige Moritz Reck, dass vier von sechs Mannschaften des Vereins zeitgleich auch im Einsatz sind – und ihre Vereinskumpels somit nicht unterstützen können. „Unglücklicher Spielplan“, sagt er dazu. Aber man hoffe dennoch auf den ein oder anderen Zuschauer – schließlich wird Spitzenschach mit Akteuren geboten, die an den 2550 Elo kratzen, oder wie Eppingens Großmeister Peter Acs, Zoltan Medvegy und Christopher Noe, diese Marke sogar übertreffen. Gleiches gilt für Yannick Gozzoli, Adrien Demuth und Billel Bellahcene im Baden-Badener Team.
Mal sehen, ob die Schönaicher auch in dieser Saison ihrem Spitznamen (oder soll man Kampfnamen sagen?) wieder gerecht werden. Den Titel hatte einst im Fußball der VfL Bochum für sich beansprucht, nun sagen laut Tobias Reck die Schönaicher über sich selbst: „Wir sind die Unabsteigbaren.“ Ohne den Spielverderber geben zu wollen: Bochum hat es in den Neunzigern dann doch auch erwischt, nach 22 Jahren Bundesliga…
Aber zugegeben: Schönaich ist verdammt zäh. Elf Jahre Bundesliga, mit einem einjährigen Abstecher in Liga eins – zuletzt drei Mal in Folge nur dringeblieben, weil andere zurückgezogen haben. „Da hatten wir schon Glück“, räumt Reck im Gespräch mit Matthias Wolf von svw.info ein. Das Glück der Tüchtigen ist hoffentlich noch nicht aufgebraucht.
In diesem Jahr wollen sie weniger zittern. Das Saisonziel eint sie und Aufsteiger Heilbronn: Möglichst irgendwo im gesicherten Mittelfeld landen. Zurecht sind beide Vereine stolz darauf, mit guter Jugendarbeit und wenig finanziellen Mitteln überhaupt in der Zweiten Liga mitspielen zu können. Nach dem Rückzug der Schachfreunde Deizisau aus der Bundesliga sind die beiden Vereine nun die württembergischen Leuchttürme des Vereinsschachs.

Mannschaftsführer: Moritz Reck
In Schönaich hat der Team-Mix seinen Reiz. Regionaler Anbau und internationaler Import. An Brett eins sitzt IM Edvin Trost. Der Schwede ist ein guter Kumpel von Tobias Kölle. Als er den Verein in Richtung Münchner SC verließ, sei der Kontakt zu Trost quasi „sein Abschiedsgeschenk“ gewesen, so Reck. Über Internetrecherche und private Beziehungen hat sich der Verein zudem eine spanische Mini-Armada zugelegt: An vorderen Brettern finden sich weitere Internationale Meister aus dem Raum Barcelona: Carles Diaz Camallonga und Daniel Garcia Ramos. Das habe den Grund, dass es viele und auch günstige Flüge von Barcelona nach Stuttgart gäbe, so Reck. Im Aufgebot finden sich aber auch viele junge, deutsche Akteure, die bei Vereinen in der Nachbarschaft ausgebildet wurden – und irgendwann den Sprung in Liga zwei schaffen wollten: Richard Bethke, Tobias Bärwinkel, Noah Geltz – um nur einige Beispiele zu nennen. Von den 18 gemeldeten Akteuren haben 13 einen deutschen Pass. „Unser Ziel ist es, noch mehr Talente zu formen wie Tobias Kölle und Marius Deuer“, sagt Reck.
Bemerkenswert ist zweifellos, dass an Position zehn der erst 12-Jährigen Yunqi Li gemeldet wurde. Der 2200-Elo-Junge werde bestimmt auf seine Spielzeit kommen, ist Moritz Reck überzeugt: „Da reift ein großes Talent heran. Und er soll nicht der einzige bleiben. Weil wir auch immer wieder Abgänge wie Kölle und Deuer haben, müssen wir die Lücken immer wieder füllen.“
Nun also das Start-Wochenende – quasi zum Warmmachen für den 15. November. „Dann geht es um den Titel“, sagt Moritz Reck. Gemeint ist: Die Nummer eins von Württemberg. (mw)
Selbst in der FAZ gab es einen Artikel: Mit der Dorfjugend in die Bundesliga – allerdings hinter der Bezahlschranke.
TSV Schönaich 2 gewinnt 7-1 gegen SV Unterkochen 1 und sichert sich die Tabellenführung.
Die 2. Mannschaft des TSV Schönaich hat einen erfolgreichen Saisonstart in der Verbandsliga Nord hingelegt. Den Auftakt zu dem 7:1-Sieg machte Jürgen Koch, der bereits in der Eröffnung eine Leichtfigur gewann und bald darauf die Partie gewinnen konnte.
Weitere ungefährdete Siege konnten Nils und Christian beisteuern. Daniel Bisanz war hingegen nach einem Fehlgriff in der Eröffnung froh, dass er in ein haltbares Turmendspiel abwickeln konnte.
Nun hieß es erst einmal, abzuwarten bis zur Zeitkontrolle. Bis hierhin konnte Unterkochen an den verbleibenden Brettern gut mithalten. Mit knapperer Zeit kippte jedoch ein Brett nach dem anderen zu Gunsten der Schönaicher, sodass bis auf Jan und Daniel jeder seine Partie gewinnen konnte.

Die Tabelle und alle Details findet ihr in dem Tab „Mannschaften“: https://schach-schoenaich.de/2-mannschaft/
Am 11.10.2026 geht es weiter mit Runde 2, wo wir auf den SF 90 Spraitbach treffen werden.

2. Mannschaft für die Saison 2026/2027
Peinlicher Saisonauftakt in Schönaich
In der Landesliga empfing man die Schachfreunde aus Stuttgart zum Duell der beiden besten dritten Mannschaften im Bezirk. Erwartet war ein Match auf Augenhöhe, doch das sollte es letztlich in keiner Weise werden. Stuttgart trat „ohne 5“ an und lag nach 7 gespielten Zügen schon 1-0 hinten, einer der vielen Stuttgarter Ersatzspieler hatte sich bereits mit weiß mattsetzen lassen und natürlich war Schönaich bei dieser Personalsituation auch favorisiert. Es schien sich also die Tradition der erfolgreichen Auftaktspiele fortzusetzen, doch ab diesem Moment ging dann eigentlich alles schief was schiefgehen kann. Eduard setzte seinen Gegner mit einem starken Königsangriff zu und hätte sich vermutlich an mehreren Stellen belohnen können, letztlich wickelte er stattdessen in ein verlorenes Bauernendspiel ab. Auch Enya und York mussten ihre Punkte abgeben und auf einmal lag man 1-3 zurück. Doch die restlichen Stellungen gaben eigentlich schon noch Anlass zu Optimismus, Kapitän Oliver und Moritz hatten einen Mehrbauern und teilweise große Vorteile und Simona und Christoph hatten auch optisch angenehme Stellungen. Ein Sieg oder im schlechteren Fall ein 4-4 waren also noch in Sichtweite. Dann aber opferte Christoph arg optimistisch eine Figur und ehrlicherweise konnte der Gegner sehr frühzeitig sämtliche Drohungen aus der Stellung nehmen und das 1-4 war nur noch eine Frage der Zeit. Zu diesem Zeitpunkt war es daher sehr überraschend, dass Oliver seine Gewinnversuche in einer superbequemen Stellung im Turmendspiel mit Mehrbauer auf Grund von Zeitsorgen einstellte und eine Zugwiederholung forcierte. Damit stand dann die Niederlage fest und zum Abschluss schaffte es auch Moritz seinem Gegner noch eine kleine Remis Taktik zu bescheren, woraufhin Simona auch endgültig ihre Bemühungen zum 2,5-5,5 Endstand einstellte.

Reich beschenkt zogen die Stuttgarter von dannen, der einzige Trost für die bedröppelten Gastgeber war, dass die Leistung der TSV Equipe nicht das peinlichste bei diesem Match war. Mal wieder nicht zu toppen war der Stuttgarter Spieler an Brett 4. Die wenigsten werden in die Ergebnisse schauen müssen, denn wer schon mal das „Vergnügen“ einen Mannschaftskampf in Anwesenheit dieses Schachfreunds zu absolvieren, wird sofort wissen um wen es sich handelt. Schon vor Partiebeginn fiel ihm und seinem Turm ein Zacken aus der Krone, weil ebenjenem Turm einer fehlte. Nach der Kurzpartie an Brett 7 analysierte der Spieler erst lautstark im Spielareal in die Partie, um nach Ermahnung zur Ruhe dann den beiden Kontrahenten in den Analyseraum zu folgen. Da seine Partie noch lief, hätte man diesen beiden Regelverstöße (Verlassen des Spielareals, Analysen während der eigenen laufenden Partie) eigentlich mit dem Partieverlust ahnden müssen, leider ließ man Gnade vor Recht ergehen. Dies „dankte“ der Spieler damit mehr oder weniger jede Gelegenheit zu nutzen, um zu allem, was nicht bei 3 auf den Bäumen war, lautstark seinen Kommentar zu abgeben und alle laufenden Partien zu stören. Weder vom Schiedsrichter noch vom eigenen Mannschaftsführer ließ er sich dabei in irgendeiner Form belehren oder aus der Ruhe bringen. Immerhin müssen wir ihn bis zur nächsten Saison nicht mehr ertragen, die Stuttgarter dagegen schon, das ist zumindest ein kleiner Triumph.
Parallel landete auch die fünfte Mannschaft im Nebenraum auf dem harten Boden der Tatsachen, als klarer Favorit setzte es gegen den Aufsteiger Herrenberg 3 eine 1,5-2,5 Niederlage. Lennas besorgte noch die Führung, Mika musste am Spitzenbrett die Segel streichen. Ivan und Zheng hatten gute Stellungen, doch während Ivan Remis spielte, kippte die Partie von Zheng noch komplett.

Da aller guten Dinge 3 sind, verlor auch die Vierte ihr Auswärtsspiel in Magstadt. Da der Kapitän Timo aus erfreulichen Gründen fehlte und der Gegner ein klarer Aufstiegskandidat ist, muss man das 2,5-3,5 aber als gutes Ergebnis werten, Markus Nemet und Jugendspieler Edgar Shin feierten Siege gegen starke Gegner. Leider kam „Mr. 100%“ Michael Knecht nicht über ein Remis hinaus und somit blieb die positive Überraschung auf Schönaicher Seite an diesem Tag aus.


Klare Sache im Pokal
Über die letzten Jahre gibt es sicher deutlich mehr in denen man gegen Heilbronn aus dem Pokal ausgeschieden ist, als gegen alle anderen Gegner zusammen. Schlagen konnte man sie tatsächlich nie, obwohl man so oft sehr knapp dran war, nur mal beispielhaft das letzte Jahr, als Tobias das wertvolle Spitzenbrett für uns frühzeitig sicherte und Moritz und Nils trotz guter Stellungen hinten nur einen halben Punkt statt den nötigen ganzen zustande brachten.
So gesehen war die diesjährige Niederlage irgendwo doch Neuland, denn ärgern musste man sich diesmal kaum. Zu klar und deutlich war sowohl die Überlegenheit der Gegner auf dem Papier als auch der Spielverlauf. Auch ein Zeichen für den Qualitätsgewinn bei einem unserer größten Konkurrenten, wenn als Ersatzspieler noch Fidemeister im Pokal reinkommen, ist das schon ein Wort. Es wird also sicher auch nicht ganz einfach in der Liga dieses Jahr wieder die Oberhand zu behalten, wobei hier die Erfolge in der Vergangenheit klar in Schönaicher Hand liegen. Dieses Jahr wird das Duell umso reizvoller, weil dort nach dem Rückzug von Deizisau aus der Bundesliga die inoffizielle Krone von Württemberg als bestes württemberger Team ausgespielt wird.
Kurz noch zum Spielverlauf, als erster geriet Daniel auf Abwege als er sich im Mittelspiel von einem Springervorstoß erdrücken ließ, dann stellte Moritz seine ohnehin schon leichte schlechtere Stellung einzügig mit einem Spieß ein und Chris wurde ebenfalls im Mittelspiel komplett überspielt. Ziemlich zügig war es daher beim 0-3 schon vorbei. Der einzige Lichtblick war die bärenstarke Leistung von Jan gegen Enis, im Mittelspiel konnte er das Gegenspiel gegen seinen König stoppen und fing daraufhin an mit seiner Bauernmajorität am Damenflügel starken Druck zu erzeugen. Und an einer Stelle ließ er sich tatsächlich den Sieg durch die Lappen gehen, obwohl die Kombination auch wirklich nicht so einfach korrekt einzuschätzen ist. Stattdessen wurde noch eine Stunde ein ausgeglichenes Turmendspiel bis zum Patt durchgekaut, wobei sich die Wartezeit zumindest als Übung für Jan vermutlich gelohnt hat.

An dieser Stelle hätte c3 eventuell die Partie gewonnen, denn Sxd5 wird eiskalt mit Txd5 beantwortet. Die Engine würde den gar nicht zurücknehmen, was natürlich auch verliert, und nach exd5 Txe2 Kxe2 c2 steht der Bauer gedeckt vor der Umwandlung und weiß kann nicht verhindern, dass der schwarze Läufer dies auch ermöglicht. (der Läufer geht nach d6 und droht damit nach f4 zu kommen, falls dies der König deckt, kommt La3!, allerdings muss man davor noch Kf8 einschieben, denn sonst marschiert der d5 Bauer durch)
Yunqi Li wird deutscher Vizemeister in der U12
Fünf Jahre nach dem deutschen Meistertitel in der U18 von Nils Richter kann man in Schönaich wieder einen Podestplatz bei den Deutschen Jugendmeisterschaften bejubeln. Yunqi Li, der sich bereits 2023 den Deutschen Meistertitel in der U10 sichern konnte, (damals noch für Kornwestheim) erzielte mit 7 Punkten aus 9 Spielen sogar einen halben mehr als Nils damals, doch unglücklicherweise gab es dieses Mal einen Konkurrenten, der nochmal einen halben Punkt mehr erkämpfen konnte. So stand am Ende nach einem großartigen Turnier der Titel des deutschen Vizemeisters, auf den Yunqi trotz der Enttäuschung über die verpasste Titelchance sehr stolz sein kann! Damit erzielte Yunqi auch gleichzeitig das beste Ergebnis der gesamten württembergischen Delegation bei den Deutschen Jugendmeisterschaften.
Bereits im Vorfeld des Turniers deutete alles auf einen spannenden Zweikampf zwischen den beiden Topfavoriten Yunqi Li und Harshill Pradeep aus Bickenbach hin und genau diesen sollte das Turnier am Ende auch liefern. Nach 4 Runden hatten beide Kontrahenten 4 Siege gesammelt und damit den Rest des Feldes schon ein wenig distanziert, daher kam es in der fünften Runde zum direkten Duell. Yunqi musste auf Grund der Auslosung mit schwarz antreten. In der französischen Eröffnung musste er sich zunächst einige Zeit verteidigen, doch als der Gegner dann einen Bauern opferte, um die Dame für zwei Türme zu gewinnen, nutzte Yunqi die Stärke seiner Bauern und Türme, um die Initiative an sich zu reißen. Mit einer schönen Taktik gewann er schließlich noch einen Läufer und hatte die Partie schon fast in der Tasche, doch ganz am Ende schaffte es der Gegner tatsächlich noch, sich mit einem Patttrick ein Unentschieden zu sichern.
Damit lagen die beiden Kontrahenten auch nach 5 Runden gleichauf, doch Yunqi ließ sich von der verpassten Chance nicht beirren und setzte seinen souveränen Siegeszug auch in Runde 6 und 7 wieder fort. Sein Kontrahent musste dagegen in der siebten Runde eine Niederlage quittieren, so dass Yunqi mit einem Punkt Vorsprung bereits das Ziel vor Augen hatte. Daher konnte er sich in Runde 8 im württemberginternen Duell gegen Jan Schmidt ein sicheres Remis erlauben.
In der Schlussrunde benötigte Yunqi nun wieder einen Sieg für den sicheren Titel, doch leider erwischte er ausgerechnet hier einen schlechten Tag. Eine ungewöhnliche Figuren Verlagerung auf den Damenflügel ausgangs der Eröffnung bestrafte der Gegner konsequent mit einem Einschlag auf h7. Das Figurenopfer war leider korrekt und so musste Yunqi bereits nach 20 Zügen die Segel streichen und zusehen, wie er nach 8 Runden in Führung auf den letzten Metern doch noch überholt wurde. Doch dieser letzte Eindruck soll die gesamte Leistung nicht schmälern und der Vizemeistertitel ist definitiv auch ein hervorragendes Ergebnis.
Auch ein tolles Ergebnis, wenn auch mit umgekehrten Vorzeichen, konnte Enya Wang in der U14 einfahren. Sie gewann alle ihre Weißpartien, musste aber im Laufe des Turniers leider mit schwarz den einen oder anderen unnötigen Punktverlust hinnehmen. Das waren keine guten Vorzeichen für die Schlussrunde, in der Enya mit schwarz gegen die bis dahin führende Favoritin Christina Jordan antreten musste. Doch genau hier zeigte Enya ihre beste Leistung im Turnier, agierte die gesamte Partie über dominant, stürzte die Favoritin vom Thron und sicherte sich mit dem Abschlusssieg noch einen tollen sechsten Platz.

mit g5 leitet Yunqi die taktische Sequenz ein, die nach Tg6 und Te4 den Läufer gewinnt.

Den sicheren Sieg vor Augen bemerkte Yunqi hier leider nicht die letzte Falle. Der Gegner hatte mit g3 bereits auf das Pattmotiv gespielt, doch z.B. Tg6 beseitigt die Gefahr und sollte die Partie daher sicher zum Sieg führen. Stattdessen geschah d4 und nach Dxf7 bleibt nur noch die bittere Wahl zwischen Patt und Dauerschach.

Sa5 und La6 sehen schon etwas merkwürdig aus und jetzt hier c5 wirkt zwar auf den ersten Blick konsequent, doch leider scheitert es daran, dass der Gegner direkt mit e5 nebst Lxh7 und Sg5 reagiert, wonach die schwarze Königstellung völlig in sich zusammenbricht.
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