1. Mannschaft2026-08-06T19:46:58+02:00

2. Schachbundesliga Süd

Aktuelle Tabelle, Ergebnisse und Spielplan

TSV Schönaich steigt aus der 2. Schachbundesliga ab

Nach 10 ereignisreichen Jahren mit einigen Höhepunkten endet nun wohl die Zeit des TSV Schönaich in den ersten beiden Schachbundesligen. Da nach dem Beinahe-Abstieg letzte Saison der komplette Kader neu aufgebaut werden musste, waren vor der Saison die Hoffnungen auf ein Wunder ohnehin gering gewesen. Doch dann konnte man tatsächlich eine gute Mannschaft zusammenstellen, die sich in jedem Spiel voll reinkämpfte und spätestens mit den überraschenden 2 Punkten aus Aue am ersten Wochenende kehrte die Hoffnung tatsächlich wieder zurück und blieb bis zum letzten Spieltag. Am Ende fehlte jetzt der Wimpernschlag eines halben Brettpunkts im entscheidenden Abstiegsendspiel beim Abschlusswochenende in Regensburg. Los ging es am Samstag mit dem Match gegen Garching. Hier ging es um die Chance mit einem Sieg Konkurrent Regensburg zu überholen, damit im direkten Duell ein Remis reichen würde. Doch bei dieser Aufgabe kamen die Schönaicher überhaupt nicht richtig in die Spur, durch Probleme bei der Anreise mussten alle mit 8 Minuten Zeitstrafe starten und ähnlich unglücklich ging es im Verlauf weiter. Debütant Jan Philipp Rechner öffnete mit unnötigen Bauernzügen seine Königsstellung und wurde dort mattgesetzt. Chris Beyer entglitt ein ausgeglichenes Endspiel und Daniel Garcia Ramos riskierte zu viel und wurde mit einem Figurengewinn ausgekontert. Bryan Smith, Noah Geltz und Kapitän Moritz Reck verbuchten solide Remis, lediglich die Spitzenbretter Edvin Trost und Carles Diaz Camallonga hatten Siegchancen, die sie aber leider auch nicht verwerten konnten, so dass mit zwei weiteren Remis die 2,5-5,5 Niederlage feststand. Somit musste am Sonntag Regensburg geschlagen werden. Da diese nicht in Bestbesetzung antreten konnten, war das Spiel auf dem Papier ausgeglichen. So ging es auch ins Match, alle gingen hochkonzentriert zu Werke, keiner wollte einen Fehler machen und nach 2 Stunden gab es tatsächlich noch an keinem der 8 Bretter eine klare Tendenz. Harald Keilhack gab dann leider etwas unnötig ein wertvolles Weißbrett remis, kurz darauf geriet Schönaich am Nebenbrett in Rückstand, da Noah Geltz einen

By |März 2nd, 2026|Categories: 1. Mannschaft|0 Comments

Drama im ersten Abstiegsendspiel gegen Walldorf – Hoffen auf die zweite Chance

Zur vorletzten Doppelrunde reiste der TSV Schönaich in den Kraichgau nach Eppingen. Vor der Partie gegen die Gastgeber ging es zunächst gegen den SV Walldorf, im Duell Achter gegen Zehnter steckte Abstiegskampf pur. Gleich vom Start weg lief alles wie am Schnürchen. Der Plan lautete die hinteren Bretter zu halten und an den drei Spitzenbrettern zuzuschlagen. Daher blickte man nach 3 Stunden Spielzeit sehr zufrieden auf den Zwischenstand 1,5-1,5 zu dem Tobias, Noah und der elfjährige Yunqi ganz sichere Remis beigetragen hatten. Und noch deutlich besser schien der Blick auf die laufenden Bretter. Alle 3 Spitzenbretter lagen auf Kurs, Edvin hatte in einem Schwerfigurenendspiel die bessere Bauernstruktur, Carles hatte einen Mehrbauern und Bryans Gegner war komplett in der Defensive eingeschnürt. Als Sahnehäubchen hatten auch Chris und Kapitän Moritz hinten nicht nur erfolgreich gegengehalten, sondern lagen sogar auch klar auf Siegkurs. Chris hatte ebenfalls einen Bauern gewonnen und Moritz hatte mit einem korrekten Figurenopfer den gegnerischen König freigelegt und stand klar auf Gewinn. Es schien zu diesem Zeitpunkt nur um die Höhe des Sieges zu gehen. In dieser komfortablen Situation schien es sogar verschmerzbar, dass Bryan in Zeitnot den Überblick verlor und tatsächlich den ganzen Punkt abgeben musste. Auch dass Moritz auf Nummer sicher ging, sich das geopferte Material zu früh zurückholte und schließlich Dauerschach geben musste, war noch kein Grund zur Sorge. Doch als auch noch Edvin in Zeitnot einen Bauern verlor und in ein schlechtes Damenendspiel gehen musste, war der Kampf auf einmal wieder offen. Carles verwertete seinen Mehrbauern gewohnt cool zum 3-3 Ausgleich und in der 6. Spielstunde war die Frage, wer sein vorteilhaftes Brett verwerten konnte, Walldorf an 1 oder Schönaich an 7? Die Spannung war greifbar, das Pendel konnte noch in beide Richtungen ausschlagen. Zum Tag passend tat es das dann zuungunsten des TSV. Chris stellte den Mehrbauern ein und Edvin musste sich schließlich nach 100 Zügen zur völlig unnötigen

By |Februar 9th, 2026|Categories: 1. Mannschaft|0 Comments

TSV Schönaich meldet sich in der 2. Bundesliga mit starkem Wochenende im Kampf um den Klassenerhalt zurück (Untertitel: Was für ein Debüt!)

Der Doppelspieltag bei Reisepartner Baden-Baden begann mit dem Duell gegen Heidesheim, Platz 11 gegen Platz 10, dazu die beiden nominell schwächsten Teams der Liga, mehr Abstiegskampf geht kaum. Es dürfte wahrscheinlich das einzige Match mit Elo-Vorteilen für den TSV in dieser Saison bleiben, doch zu Beginn war davon noch wenig zu sehen. Der stärkte Schönaicher Carles Diaz Camallonga kam mit weiß nicht über ein Remis hinaus und hinten standen Chris Beyer und Kapitän Moritz Reck schon etwas prekär. Ganz wichtig war dann, dass Beyer die Partie im taktischen Scharmützel wenden konnte, denn kurz darauf mussten Reck und Edvin Trost Niederlagen zum 1,5-2,5 Rückstand quittieren. Ein Rückstand mit 3 Punkten wäre vermutlich eine zu große Hypothek gewesen, doch so machten sich die verbliebenen 4 Spieler alle daran ihre Vorteile zu verdichten und tatsächlich konnte man an jedem Brett auf den vollen Punkt hoffen. Bei Bryan Smith kam leider trotz Qualität mehr nur ein Remis dazu, doch in der Zwischenzeit hatte Tobias Bärwinkel alle Klippen umschifft und steuerte mit 2 Mehrbauern auf den sicheren Ausgleich zu. Im Anschluss konnten auch Noah Geltz seinen Mehrbauer im Turmendspiel, sowie Daniel Garcia Ramos seinen Doppel-Mehrbauern im Läuferendspiel in Siege zum 5-3 Endstand veredeln. Der wichtige Sieg zur Absicherung von Platz 10 war also verdient eingefahren, doch für den Klassenerhalt auf Platz 9 werden vermutlich noch 5 weitere Punkte benötigt. Daher hieß es am Sonntag am besten mit dem Punktesammeln weitermachen, auch wenn die Aufgabe mit dem Tabellenführer Viernheim 2 deutlich größer war. Nach der schwachen Leistung vom Samstag machte Reck Platz für das erst 11-jährige Schönaicher Talent Yunqi Li und zumindest dieser Schachzug sollte komplett aufgehen. Mit schwarz übernahm Li gegen den etwas passiven Aufbau seines Gegners von Beginn an das Kommando, baute seinen räumlichen Vorteil kontinuierlich aus und erzwang am Ende durch Zugzwang einen Bauerndurchbruch zur Führung für den TSV. In diesem Alter ein echtes Ausrufezeichen, bereits jetzt

By |Januar 19th, 2026|Categories: 1. Mannschaft|0 Comments

Punktloses Heimwochenende bringt Schönaich in akute Abstiegsgefahr

Zum großen Heimspielwochenende erwartete man mit Baden-Baden II, Göggingen und München drei starke Gegner, daher war klar, dass die Trauben hoch hängen würden. Zwei Mal war man nah dran an einer Überraschung, doch letztlich scheiterte man immer am Verwerten der eigenen Möglichkeiten, während die Gegner ihre eiskalt nutzten. (Bericht gegen Baden-Baden siehe vorige Meldung) Gegen Göggingen gab es nichts zu holen, lediglich Carles, Bryan und Tobias verbuchten ein Remis. Der Rest verlor zum ernüchternden 1,5-6,5, wobei zumindest bei Noah und dem eingewechselten Jan Brunner ein Remis ebenfalls verdient gewesen wäre. Gegen München geriet Moritz schon in der Eröffnung unter die Räder, nach Remisen von Bryan, Tobias und Noah im Mittelblock lag man 1,5-2,5 zurück. Zu diesem Zeitpunkt konnte man sich aber noch gute Chancen ausrechnen, Chris hatte mit einem schönen Opfer den gegnerischen König freigelegt und gewann schließlich als Belohnung die Dame für Turm und Springer und Edvin hatte einen Mehrbauern gegen den von Schönaich nach München gewechselten Tobias Kölle, die Stellungen von Jan und Carles waren zwar passiv, aber doch haltbar. Leider kippte die Partie von Chris nach ein paar ungenauen Zügen und mit dem 1,5-3,5 Rückstand war die Niederlage dann schon besiegelt. Edvin konnte sich für seine starke Partie erneut nicht belohnen und Jan verlor, den einzigen Sieg am Brett über das ganze Wochenende konnte letztlich noch Carles verbuchen, doch das war nur noch Ergebniskosmetik zum 3-5 Endstand. Mit Tf3 Dg5 Tg3 erntete Chris die Früchte seines Opfers. Es folgte Kf6 Txg5 hxg5 und der Rückzug Df3 vergab leider schon den ganzen Vorteil. Mit dem Tempo g4 kann schwarz die Stellung ausgleichen. Direkt De2 hätte dagegen eine Gewinnstellung ermöglicht, da der Springer so nicht das starke Feld e4 erreicht. Aber die Kleinigkeiten waren eben über das ganze Wochenende nicht auf unserer Seite.

By |Dezember 8th, 2025|Categories: 1. Mannschaft|0 Comments

Knappes Duell mit dem Topteam aus Baden-Baden

Zum Einstieg des großen Heimwochenendes in Schönaich traf die erste des TSV auf ihren Reisepartner Baden-Baden II. Letzte Saison gelang es Schönaich als einzigem Team dem Starensemble eine Niederlage beizufügen und auch diese Saison war die Bilanz der Gäste noch makellos und das, obwohl man schon gegen den Aufstiegsfavoriten Bad Mergentheim gespielt hatte. Letztlich sollten Kleinigkeiten das Duell entscheiden. Die erste gab es bereits nach 28 Minuten, kurz vor Ende der Karenzzeit traf gerade noch Brett 3 der Gäste ein, eine kampflose Führung für Schönaich hätte dem ganzen Kampf natürlich eine ganz andere Wendung gegeben. Statt 1-0 stand es gefühlt zu diesem Zeitpunkt dann leider 0-1, Chris kam wie üblich auch zu spät und stellte in der Eröffnung in der Hektik einen Bauern ein. Diesem rannte er die ganze Partie über chancenlos hinterher. Harald erarbeitete sich eine gute Stellung und ordentlich Vorteil auf der Uhr, wie üblich gab er die Partie anschließend Remis. Bryans Gegner kam auch gut ohne seine halbe Stunde Zeit aus und erreichte ein sicheres Remis, das gleiche Ergebnis gab es bei Carles. Noah hatte ausgangs der Eröffnung Probleme mit einer zerpflückten Bauernstruktur, seine Hoffnungen lagen auf dem Läuferpaar als Kompensation. In der Zeitnotphase wurde die Partie nochmal hektisch, aber letztendlich fand sie mit dem Gegner wohl den verdienten Sieger. Trotz 1,5-3,5 Rückstand war das Match allerdings noch völlig offen, Edvin hatte am Spitzenbrett einen Mehrbauern, Tobias hatte eine Qualität für einen Bauern und auch Moritz konnte sich entscheiden welchen Bauern er gewinnen wollte. Auch wenn die Partie von Tobias nie wirklich die Remisbreite verließ, waren zu diesem Zeitpunkt also noch die nötigen 2,5 Punkte für ein Unentschieden realistisch. Moritz wickelte seine Stellung aber leider falsch ab und erreichte daher nur ein ausgeglichenes Turmendspiel, bei Tobias standen am Ende Springer und Bauer drei Bauern gegenüber, nur Edvin gelang es einen weiteren Bauern zu gewinnen und eine Gewinnstellung zu erreichen. Zum Tag

By |Dezember 6th, 2025|Categories: 1. Mannschaft|0 Comments
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