Über Moritz Reck

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Schönaich mit starker Leistung beim Europapokal

2025-11-04T10:34:38+01:00
Bei der dritten Teilnahme des TSV am Europapokal, der dieses Jahr auf Rhodos stattfand, wollten die Schönaicher an ihre erfolgreiche Premiere anknüpfen, auch wenn die Setzliste mit Rang 76 unter 102 Teams eher einen schweren Stand prophezeite. Mit einer großen Eröffnungsfeier im Palast der Großmeister lieferte die griechische Insel den Auftakt zu einem rundum würdigen Rahmen für dieses schachliche Großevent.
Wie erwartet gab es gegen die starken Griechen aus Kavala in der ersten Runde nichts zu holen, lediglich Tobias Bärwinkel konnte mit einem Remis gegen GM Mastrovasilis ein Ausrufezeichen setzen. In der zweiten Runde gab sich das Team bei der Pflichtaufgabe gegen Cardiff 2 gar keine Blöße und verbuchte ein glattes 6-0.
Sehr spannend wurde es dann in Runde 3 gegen die Finnen aus Aatos bei Helsinki. Kapitän Moritz Reck und Niko Pogan verbuchten verdiente Siege mit weiß, Nils Stukenbrok ging an seinen Chancen auf Vorteil vorbei und steigerte mit seinem Remis die weiße Ausbeute auf 2,5/3. Zu diesem Zeitpunkt sah es ganz gut aus, dass aus den 3 Schwarzbrettern noch ein halber oder ganzer Punkt dazukommen würde und als Jan Philipp Rechner mit einer Gabel eine Figur gewinnen konnte, kippte die Waage noch mehr in Richtung der Schönaicher. Leider endeten alle 3 noch laufenden Partien mit dem schlechteren Ende für den TSV, so dass nur noch der halbe von Jan Philipp dazukam, wobei dort und bei Chris Beyer zumindest einmal die Chance auf mehr bestanden hatte.
In Runde 4 stand im deutschen Duell mit dem Lister Turm Hannover von Setzplatz 32 ein sehr starker Gegnerauf dem Programm. Allerdings fiel beim Gegner ein Spieler krankheitsbedingt aus und letztlich sollte sich dieser kampflos gewonnene Punkt doppelt auszahlen. Chris zeigte die ganze Partie über, dass er sich im Stellungstyp besser auskennt und entschied das Match mit einem taktischen Schlag samt Turmgewinn. Niko und Moritz mussten die Waffen strecken, doch Jan Philipp zeigte sich in seiner Partie bestens aufgelegt, gewann in Zeitnot die Dame und brachte den TSV damit wieder in Führung. Daher musste Hannover an Brett 1 das Remis ablehnen und auf Sieg spielen, doch diese Versuche konterte Tobias souverän mit einem erfolgreichen Mattangriff.
Mit 5-3 Punkten stand vor Runde 5 ein fantastischer 37. Rang zu Buche und entsprechend wurden die Aufgaben immer anspruchsvoller. Gegen den schwedischen Club Rockaden von Setzplatz 17 konnte die Favoritenrolle kaum klarer verteilt sein. Schon ziemlich früh geriet Moritz mit schwarz unter die Räder, doch die anderen 5 zeigten sich gut aufgelegt und hielten sich in der Eröffnung und dem frühen Mittelspiel alle schadlos. Bei Tobias und Jan Philipp standen schon früh sehr ausgeglichene Endspiele auf dem Brett und Chris und Niko konnten sogar beide einen Bauern gewinnen. Dann wurde es noch besser, Jan Philipps Gegner stellte einzügig die Partie ein und das einzige Brett, bei dem man sich etwas Sorgen machen musste war Nils, doch auch dort sollte die Stellung gut haltbar sein. Bei Niko war das Brett noch ziemlich voll und die Stellung kompliziert, daher nahm er in der Zeitnotphase ein Remisangebot an. Ziemlich zeitgleich kippte leider die Stellung bei Nils und Chris übersah einen taktischen Schlag, mit dem der Gegner ein Remisendspiel erreichte. Bei Tobias ging die Partie noch einige Züge, die Damen wurden getauscht, doch auch im Bauernendspiel verließ die Partie nie das Gleichgewicht. Daher stand am Ende eine knappe und ziemlich unglückliche 2.5-3,5 Niederlage, doch auf diese Leistung konnte das Team wirklich stolz sein.
Die 6. Runde brachte das nächste Duell mit finnischen Gegnern von Tammer Shakki. Tobias zeigte sich weiterhin gut aufgelegt und entschied den offenen Schlagabtausch mit zwischenzeitlichem Qualitätsopfer am Spitzenbrett für die Schönaicher. Die Bretter 2-5 endeten allesamt friedlich, doch leider konnte Moritz nach 6 Stunden Spielzeit trotz 2 Mehrbauern den Mattangriff seines Gegners nicht abwehren, so dass auch dieses deutsch-finnische Duell keinen Sieger fand.
Die Schlussrunde brachte ein Duell mit den Luxemburgern von Cavalier Differdange, welches unter sehr schlechten Vorzeichen stand. Zum einen hatte man mit diesem Gegner bereits bei den beiden anderen Teilnahmen die Klingen gekreuzt und jeweils verloren, zum anderen musste der stärkste Schönaicher Spieler Tobias mit einem Remis seine Norm für den Titel des internationalen Meisters absichern, so dass die aussichtsreichste Option auf einen Brettsieg genommen war. Leider lief es dann auch wie immer gegen Differdange, mit der schwächsten Leistung des Turniers konnten lediglich 3 Remis von Tobias, Niko und Jan Philipp verbucht werden.
Damit fiel das Team, dass das komplette Turnier zuvor fast immer in der oberen Hälfte platziert war noch auf Rang 64 zurück. Doch auch diese Abschlussplatzierung sowie die Leistung von Runde 2 bis 6 sind Gründe als Team sehr zufrieden auf dieses große Event zu blicken und Tobias darf sich persönlich über seine erste Titelnorm freuen und das im stolzen Alter von 44 Jahren.
Tobias Bärwinkel erzielte mit 4,5/7 am Spitzenbrett eine IM Norm
Knights of Rhodes in der Schönaicher Version
Schönaich mit starker Leistung beim Europapokal2025-11-04T10:34:38+01:00

Zwischenupdate vom ECCC

2025-10-24T10:46:30+02:00

Die letzten beiden Runden boten so viel Spannung, dass hier noch ein kleines Zwischenupdate vor den beiden Schlussrunden folgt.

In Runde 4 wurden wir nach unten gelost und bekamen daher sehr starke Gegner mit dem Lister Turm Hannover. Leider fehlte bei den sympathischen Hannoveranern ein Spieler krankheitsbedingt und letztlich sollte sich dieser kampflose Punkt doppelt auszahlen. Chris zeigte die ganze Partie über, dass er sich im Stellungstyp besser auskennt und entschied das Match mit einem taktischen Schlag samt Turmgewinn. Niko und Moritz mussten die Waffen strecken, doch Jan Philipp zeigte sich in seiner Partie bestens aufgelegt, gewann in Zeitnot die Dame und brachte uns damit wieder in Führung. Daher musste Hannover an Brett 1 das Remis ablehnen und auf Sieg spielen, doch diese Versuche konterte Tobias souverän mit einem erfolgreichen Mattangriff.

Zur Belohnung für diesen Überraschungssieg wurden wir gleich nochmal nach unten gelost gegen den schwedischen Club Rockaden für den auch unser Spitzenbrett in der Bundesliga Edvin spielt. Damit konnten wir uns auch tatsächlich an die Livebretter in den edlen Spielsaal vorarbeiten, doch die Favoritenrolle konnte nicht klarer verteilt sein. Schon ziemlich früh geriet Moritz mit schwarz unter die Räder, doch die anderen 5 zeigten sich gut aufgelegt und hielten sich in der Eröffnung und dem frühen Mittelspiel alle schadlos. Bei Tobias und Jan Philipp standen schon früh sehr ausgeglichene Endspiele auf dem Brett und Chris und Niko konnten sogar beide einen Bauern gewinnen. Dann wurde es noch besser, Jan Philipps Gegner stellte einzügig die Partie ein und das einzige Brett, bei dem man sich etwas Sorgen machen musste war Nils, doch auch dort sollte die Stellung gut haltbar sein. Bei Niko war das Brett noch ziemlich voll und die Stellung kompliziert, daher nahm er in der Zeitnotphase das Remisangebot von Edvin an. Ziemlich zeitgleich kippte leider die Stellung bei Nils und Chris übersah einen taktischen Schlag, mit dem der Gegner ein Remisendspiel erreichte. Bei Tobias ging die Partie noch einige Züge, die Damen wurden getauscht, doch auch im Bauernendspiel verließ die Partie nie das Gleichgewicht. Daher stand am Ende eine knappe und ziemlich unglückliche 2.5-3,5 Niederlage, doch auf die Leistung kann das Team wirklich stolz sein.

Weiter geht es nun erneut gegen Finnen diesmal von Tammer Shakki. Mit einem Sieg könnte man schon frühzeitig die eigene Zielvorgabe erreichen, doch wie in fast jedem Match bisher liegt die Favoritenrolle nach Elo beim Gegner.

Zwischenupdate vom ECCC2025-10-24T10:46:30+02:00

Halbzeitbilanz beim Europapokal

2025-10-22T10:08:19+02:00

Gegen die starken Griechen Dimitrios, Nikolaos und Georgios (jeweils 2x) aus Kavala gab es in der ersten Runde wie zu erwarten nichts zu holen, lediglich Tobias konnte mit einem Remis gegen GM Mastrovasilis ein Ausrufezeichen setzen. In der zweiten Runde gab sich das Team bei der Pflichtaufgabe gegen Cardiff 2 (Wales) gar keine Blöße und verbuchte ein glattes 6-0.

Sehr spannend wurde es dann in Runde 3 gegen die Finnen aus Aatos bei Helsinki. Moritz und Niko verbuchten verdiente Siege mit weiß, Nils ging an seinen Chancen auf Vorteil vorbei und steigerte mit seinem Remis die weiße Ausbeute auf 2,5/3. Zu diesem Zeitpunkt sah es ganz gut aus, dass aus den 3 Schwarzbrettern noch ein halber oder ganzer Punkt dazukommen würde und als Jan Philipp auch noch in Verluststellung (Bauer weniger) mit einer Gabel eine Figur für einen weiteren Bauern gewinnen konnte, kippte die Waage noch mehr in Richtung der Schönaicher. Leider endeten alle 3 Partien mit dem schlechteren Ende für den TSV, so dass nur noch der halbe von Jan Philipp dazukam, wobei dort und bei Chris zumindest einmal die Chance auf mehr bestanden hätte.

Doch auch wenn die Chance auf mehr bestand ist das 3-3 gegen die höher gesetzten Finnen dennoch ein Erfolg. Weiter geht es heute gegen den SK Lister Turm aus Hannover, wo man versuchen wird den aktuellen 4. Platz unter 7 deutschen Teams zu halten.

Eine Übersicht für die Mannschaft gibt es unter folgendem Link:

Chess-Results Server Chess-results.com – 40th European Chess Club Cup 2025

Halbzeitbilanz beim Europapokal2025-10-22T10:08:19+02:00

Großkampftag in Schönaich

2025-10-13T22:45:41+02:00

Am Sonntag den 12.10. wurden den Teams Schönaich 2, 3 und 4 jeweils Heimspiele zugelost, so dass es im Vereinsheim ziemlich kuschelig geworden wäre. Die vierte Mannschaft wich dann in die Geschäftsräume des Mannschaftsführers aus, so dass zumindest das Platzproblem gelöst war, doch außerdem war auch die Personalsituation ziemlich schwierig, da durch die parallelen Spiele keine Ersatzspieler zur Verfügung standen, was bei den traditionell dünn aufgestellten Schönaicher Teams durchaus problematisch ist.

Zum Glück fand diese einmalige Kollision zu Saisonbeginn statt, so dass Harald, Chris und Moritz aus der Bundesliga Mannschaft noch unten aushelfen durften. Nur so konnte es gelingen, dass Schönaich zumindest 21 der 22 Bretter besetzen konnte. Die Gesamtausbeute waren ausgeglichene 11-11 Brettpunkte, die allerdings so geschickt verteilt wurden, dass es zu zwei Siegen und damit 4 der 6 möglichen Punkte reichte.

Team 2 behielt in freundschaftlicher Atmosphäre gegen die starken Spraitbacher mit 4,5-3,5 die Oberhand, wobei hier auch ein etwas höherer Sieg möglich gewesen wäre. Besonders hervorzuheben natürlich der zweite Sieg im zweiten Spiel des 12-jährigen Yunqi Li, der klar aufzeigt, dass er auch für einen Einsatz in der 2. Bundesliga bereit wäre. Die Frage dürfte nicht sein ob dieser kommt, sondern nur ob in diesem oder erst im nächsten Jahr.

Die dritte Mannschaft holte gegen Stuttgart mit 4 Spielern von Brett 1-5 drei Punkte, leider kam hinten gegen die erfahrenen Gäste jedoch nichts mehr dazu und so rutscht man von der Tabellenspitze ins sehr ausgeglichene Mittelfeld der Landesliga.

Wie man jetzt leicht errechnen konnte, schlägt die Vierte Heimsheim ebenfalls sehr knapp mit 3,5-2,5 und vollendet damit die Serie erfolgreicher Auftaktspieltage die diese Saison alle Teams bis zur 5. Mannschaft erreichten (die 6. Mannschaft konnte zur ersten Runde leider nicht antreten). Auch hier gibt es ein junges Talent hervorzuheben, Ole steht mit seinem zusätzlichen Sieg als Ersatzspieler in der Landesliga ebenfalls bei 2/2. Wenn man bedenkt, dass er erst letzte Saison mit Schach in der C-Klasse begonnen hat, ist diese Entwicklung schon bemerkenswert.

Alles in allem stehen die Schönaicher Teams aktuell sehr gut da und können mit Vorfreude auf die nächsten Aufgaben blicken, die nächste Aufgabe steht gleich am nächsten Sonntag für Team 5 beim Heimspiel gegen die Schachkids Bernhausen an.

Großkampftag in Schönaich2025-10-13T22:45:41+02:00

Schönaich mit erfolgreichem Start in die 2. Bundesliga

2025-09-30T01:08:26+02:00

Zur Auftaktrunde stand für das Flaggschiff des TSV die Reise ins Erzgebirge zur Auswärtsrunde in Aue an. Am Samstag ging es gegen deren Reisepartner und Meisterschaftsfavoriten Bad Mergentheim. Eine auf dem Papier ohnehin klare Angelegenheit und erschwerend kam noch hinzu, dass es auf Grund der geographischen Lage abseits jeglicher Flughäfen nicht möglich war, die Spieler aus Spanien oder Frankreich rechtzeitig ans Brett zu bekommen. Lediglich Edvin Trost konnte aus Stockholm über Prag nach Aue reisen.

Das Match schlug auch sofort die erwartete Richtung ein, Dominik Novotny und Chris Beyer gerieten schon in der Eröffnung unter die Räder zum frühen 0-2 Rückstand. Tatsächlich bestand zu diesem Zeitpunkt aber sogar kurzzeitig Hoffnung, Bryan Smith hatte mit einem schönen Opfer eine klare Gewinnstellung erreicht und Harald Keilhack sowie Kapitän Moritz Reck bekamen mit jeweils einem Bauernopfer sehr gut spielbare Stellungen mit zumindest leichten Vorteilen auf ihrer Seite. Leider gingen jedoch alle 3 an ihren guten Möglichkeiten vorbei und so konnten schließlich alle 3 Gegner ihre materiellen Vorteile verwerten. Beim ernüchternden Spielstand von 0-5 war die Niederlage damit schon besiegelt, Edvin und Vojtech Tegda konnten mit ihren Remisen zumindest Ergebniskosmetik betreiben und Noah Geltz gelang mit seinem Sieg gegen Großmeister Laurusas noch ein kleines Highlight zum Endstand von 2-6.

Da Aue auch nicht in Bestbesetzung war, hatte man hier geringe Hoffnungen auf ein 4-4, doch auf dem Papier waren auch die Gastgeber die eindeutig bessere Mannschaft. Lediglich bei Bryan konnte man auf den vollen Punkt hoffen, Edvin war auf Augenhöhe und von 3-8 war Aue teilweise klar favorisiert. Doch Noah hatte mit seiner Partie offenbar für so viel Respekt gesorgt, dass ihm sein Gegner trotz der weißen Figuren bereits im dritten Zug ein Remis anbot. Auch Moritz und Dominik erreichten schnelle Punkteteilungen, Edvin konnte aus der Eröffnung nichts herausholen und spielte ebenfalls Remis. Chris hatte optimistisch einen Bauern mitgenommen und sein Gegner musste schließlich eine Zugwiederholung forcieren, um nicht auf die Verliererstraße zu gelangen. Nachdem Haralds Gegner zunächst das Remis-Angebot abgelehnt hatte, bot er einige Züge später selbst Remis an, genau wie bereits im letzten Jahr in dieser Begegnung. Dieses Jahr war es aber okay, dass Harald zum 3-3 Zwischenstand annahm. Denn es liefen jetzt nur noch 2 Partien, an Brett 2 hatte Bryan eine starke Stellung erreicht und schien bereit den entscheidenden Sieg beizutragen. Vermutlich auch deswegen hatte der Gegner von Vojtech an 7 dort das Remis-Angebot abgelehnt, doch seine Stellung ließ eigentlich gar keine Gewinnversuche zu. So überzog der Gegner die Stellung und Vojtech konterte ihn eiskalt aus zur 4-3 Führung für Schönaich. So musste sich Bryan nicht mehr mühen und stellte umgehend mit einer Zugwiederholung den verdienten 4,5-3,5 Sieg ohne eine einzige Brettniederlage sicher.

Die 2 Punkte zum Auftakt sind für den TSV klar mehr als man sich erhoffen konnte, und so sieht man mit großer Zuversicht der Heimrunde im Dezember in Schönaich entgegen.

Dass Edvin über Prag anreisen konnte, war nur möglich, weil Harald sich dankenswerterweise bereit erklärte von Ungarn ins Erzgebirge zu fahren. Als dann auch noch Tobias kurzfristig ausfiel, war die letzte Möglichkeit, dass Chris die letzte Runde der deutschen Ü50 Team Meisterschaft auslässt und per Mitfahrgelegenheit in Richtung Chemnitz fährt, wo er dann eingesammelt werden konnte. Dass Schönaich am Ende also überhaupt vollzählig antreten konnte, war schon ein kleines Wunder und nur dem großen Einsatz aller Beteiligten zu verdanken. Daher nochmal der große Dank an alle beteiligten Spieler dieses Wochenendes. Denn eigentlich wollte auch Noah noch absagen, weil er am Montag Abgabefrist für seine wissenschaftliche Arbeit hatte. Er beugte sich der Order von Moritz im letzten Aufgebot zu spielen und wir drücken die Daumen, dass seine Arbeit am Ende zumindest annährend so erfolgreich wie am Schachbrett lief.

Hier noch die entscheidenden Momente der Matches:

Hier und im weiteren Verlauf nochmal hätte Bryan gegen Bad Mergentheim mit h6 alle gegnerischen Drohungen eliminieren können, sein Angriff am Damenflügel ist dagegen für weiß nicht mehr aufzuhalten. Stattdessen fiel einige Züge später der f6 mit undeckbaren Mattmotiven, da h6 jetzt einfach rausgenommen wird.

Mit der Aufgabe des d6 Bauern leitet Moritz hier starkes Gegenspiel ein. Letztlich nahm der Gegner nicht mal auf d6 zurück, so dass für das starke Läuferpaar nicht mal ein Bauer weniger in Kauf genommen werden musste.

Hier hätte Moritz z.B. mit b4 in ein vorteilhaftes Endspiel überleiten können. Die forcierte Zugfolge wäre Sa4 Sxf3; Dxf3 d5; Lxd5 Lxd5; Dxd5 Dxc2 und weiß kann die Stellung kaum noch gewinnen. Auch Ta7 war eine gute Möglichkeit. Sxf3 war dagegen nicht ideal und auf Dxf3 Ta7 nahm der Gegner den d6 dann doch noch und das sofortige zurückholen des Bauern durch Lxc3 leitete dann endgültig die Niederlage des Teams gegen Bad Mergentheim ein.

Deutlich positiver dagegen der Sonntag. Vojtech hat sich mit seinem Freibauer einen starken Hebel geschaffen, doch wenn weiß sich verteidigt, gibt es kein Durchkommen. Da der Gegner das Remis-Angebot ablehnte, musste er etwas zeigen, doch als er den Bauern auf b2 eliminiert hatte, fiel sein Königsflügel auseinander.

Der letzte Step: Vojtech verschafft sich mit g4 zwei unaufhaltsame Freibauern am Königsflügel. Weiß kann dagegen keine Fortschritte machen.

Schönaich mit erfolgreichem Start in die 2. Bundesliga2025-09-30T01:08:26+02:00

Fantastischer Saisonstart in der Landesliga

2025-09-21T22:15:33+02:00

In die letzte Saison war die Dritte bereits furios mit einem 7-1 über Zuffenhausen gestartet. Das Ergebnis fiel damals allerdings deutlich zu hoch aus und die nächsten 5 Matches wurden im Anschluss alle verloren, daher ist es vielleicht ganz gut, dass es auch einige Unterschiede zum letzten Mal gibt.

Anfangen tun diese Unterschiede bereits bei der Ausgangslage, die hieß dieses Jahr nämlich klarer Außenseiter. Nachdem von den 9 Stammspielern der Mannschaft nur 3 spielbereit waren, musste die Mannschaft mit sage und schreibe 5 Jokern ergänzt werden. Mit Jan und Moritz konnte man zwar zum Glück auch auf Unterstützung aus der 2. Bundesliga bauen, doch um überhaupt vollzählig antreten zu können, benötigte es auch die letzten 3 der Setzliste und damit die Mittelachse des Kreisklasse Teams. Neben Timo gaben dabei sowohl Markus als auch Jungtalent Ole ihr jeweiliges Landesliga Debüt.

Und zum Start gab es gleich den nächsten Nackenschlag, bereits nach einer Stunde musste ausgerechnet der Kapitän Oli seinem Gegner nach einem schönen Damenfang auf dem Brett zur gelungenen Partie gratulieren. Damit blieb lediglich ein Brett übrig, an dem man nominell favorisiert war und an diesem sorgte Moritz dann auch recht zügig für den Ausgleich.

Gemeinsam konnten die beiden also die restlichen 5 Bretter begutachten und kamen dabei zu sehr unterschiedlichen Bewertungen. Moritz als Berufsoptimist sah überall tolle Leisgungen der TSV Mannen und starke Stellungen, während Oli als pessimistischer Gegenpol aufgrund der teils deutlichen DWZ-Nachteile eher skeptisch war. Oft genug setzt sich die Spielstärke auch am Ende noch irgendwie durch, doch heute spielten fast alle ihre Vorteile sauber zu Ende und so purzelten bald tatsächlich einer nach dem anderen die Punkte aufs Schönaicher Scoreboard.

Markus Nemet bereitete seinem Gegner mit einem vorgerückten e Bauern Probleme und schließlich verlor dieser in Zeitnot die Nerven und eine Figur, 2-1. Das zweite Angebot zum Opfer seines Gegners nahm York dankend an und stellte in einer Traumpartie im Königsangriff auf 3-1. Ole glänzte gegen seinen über 300 Punkte besser bewerteten Gegner mit seinem taktischen Auge und verwertete seine Mehrqualität anschließend routiniert wie ein alter Hase zum 4-1. Die mit Abstand schönste Partie des Tages spielte unser Jungtalent Daniel. Nachdem letzte Saison leider noch nicht ganz so viel zusammenlief, meldete er sich heute eindrucksvoll mit seinem Premierensieg in der Landesliga an. Ein taktischer Schlag eröffnete das Geschehen und anschließend rechnete Daniel präzise, fand nicht weniger als 9 einzige Züge am Stück und konnte sich so eine Mehrfigur und alsbald die Glückwünsche zum entscheidenden Siegpunkt zum 5-1 sichern. Da fiel es anschließend nicht mehr ganz so ins Gewicht, dass Timo, nachdem er im Anschluss an ein Figurenopfer alle Drohungen pariert, die Damen getauscht und somit seine Mehrfigur konserviert hatte, in Zeitstress doch noch auf die letzte Finte des Gegners reinfiel und seinen verdienten Punkt abgeben musste. Zwischenstand damit aktuell 5-2 für Schönaich, das erste Brett wird auf Wunsch der Leinfelder nach der deutschen Seniorenmeisterschaft nachgespielt, doch relevante Veränderungen am Ergebnis sind dabei nicht mehr möglich.

Unter dem Strich bleibt ein toller Saisonstart, der nicht nur für die Landesliga, sondern insbesondere auch für die Spieler der Kreisklasse, die mit 2/3 wesentlichen Anteil an diesem Sieg hatten, eine gute Saison erwarten lässt.

Einige Ausgewählte Highlights:

Mit Dh4 Schach beginnt Daniel den wilden Schlagabtausch, der eine sehr saubere Berechnung voraussetzte.

Nach dem Qualitätsopfer auf e2 muss Daniel die folgenden 9 Züge lang jeweils den einzigen finden. Das ist bei Lg4 sicher nicht ganz so schwer, aber es lagen beileibe nicht alle so auf der Hand…

Final gewinnt der Zug a5 einen Turm und so amortisiert sich 10 Züge nach dem Qualitätsopfer dann endlich auch der materielle Vorteil. Wirklich eine herausragende Leistung von Daniel, auf die er zurecht stolz sein kann!

Auch im Training glänzt Ole des Öfteren mit seinem taktischen Auge und dies ist nicht die erste Partie, die er damit für sich entscheidet. Sf5 sieht auf den ersten Blick wie ein Einsteller aus, bei knapper Zeit griff der Gegner hier auch beherzt zu. Es folgt allerdings Txd2 und anschließend gewinnt schwarz mit Dc1 einen Turm für den Springer zurück.

Die erste Einladung zum Opfer auf h7 hatte York noch ausgeschlagen, doch zweimal sollte man einem Angriffsspieler nicht die Chance für solch ein Opfer geben. Die Königsstellung implodiert und wenige Züge später gab es für den Gegner bereits die Wahl zwischen Damenverlust, Matt und Aufgabe.

Fantastischer Saisonstart in der Landesliga2025-09-21T22:15:33+02:00

Neuer Kader für die nächste Zweitligasaison in Schönaich steht

2025-07-01T15:22:53+02:00

Nach dem letztlich doch durch einen Rückzug geschafften Klassenerhalt stand in Schönaich eine wahre Herkulesaufgabe an. Einige Spieler hatten sich nach dem sportlichen Abstieg bereits mit anderen Vereinen geeinigt, bei anderen entschied man sich beidseitig für eine Veränderung. Dadurch verzeichnete man letztlich 7 Abgänge, im 17 Mann starken Kader also knapp die Hälfte. Doch der Aderlass war nicht nur quantitativ, 6 der Abgänge spielten an den Brettern 1 bis 7, daher war es auch qualitativ ein großer Verlust, den man auffangen musste, um in der neuen Saison realistische Chancen auf den Klassenerhalt zu haben.

Letztlich gelang dies sogar besser als erwartet, am Ende stehen 9 Neuzugänge auf der Habenseite und damit wieder mal eine richtig gute Wechselperiode, besonders unter diesen schwierigen Vorzeichen. Bereits frühzeitig standen die jungen internationalen Meister Daniel Garcia Ramos aus Barcelona und Loic Travadon aus Paris, sowie Tobias Bärwinkel von Zweitligist Remagen und Jungtalent Noah Geltz, der bereits Europapokalerfahrung hat, als Neuzugänge fest. Doch dann stockte die Suche einige Zeit und der Glauben an einen erfolgreichen Abschluss schwand immer mehr. Beim Schachturnier in Stuttgart begann jedoch die Wende zum Guten, als der amerikanische Großmeister Bryan Smith einem Wechsel nach Schönaich zustimmte und schließlich gelang noch der größte Wurf dieses Sommers, das 17-jährige schwedische Supertalent Edvin Trost suchte einen Verein in Deutschland und wird künftig die schönaicher Farben tragen. Damit war die Suche eigentlich schon abgeschlossen und die Abgänge adäquat ersetzt. Doch kurz vor dem Ende der Wechselfrist kam die Anfrage des erst 10-jährigen deutschen Supertalents Yunqi Li, der bereits 2023 seine 2 Jahre älteren Konkurrenten dominierte und sich den deutschen Meistertitel U10 sichern konnte. Da in Schönaich großer Wert auf gute Jugendarbeit gelegt wird, war es klar, dass für ihn ein weiterer Platz im Kader geschaffen wird und der eine oder andere arrivierte Spieler dafür auch mal aussetzt. Außerdem bekamen im Zuge einer Kooperation mit dem Schachclub Karlsbad noch 2 junge tschechische Talente einen Kaderplatz, so dass der schönaicher Kader mit 6 Jugendlichen mal wieder eine sehr hohe Jugendquote aufweist.

Wie sehr manche Abgänge schmerzen werden, zeigte sich einmal mehr im Viertelfinale des Pokals gegen Drittligist Heilbronn. In seinem letzten Spiel für den TSV filetierte Tobias Kölle den Heilbronner Spitzenspieler Enis Zuferi regelrecht, schon ausgangs der Eröffnung war klar, dass Tobias das wichtige Spitzenbrett bei klarem Vorteil auf dem Brett und der Uhr für uns gewinnen würde. Damit benötigte man aus den übrigen 3 Partien nur noch einen Punkt. Die Heilbronner hatten zwar alles aufgefahren und waren daher an den 3 Brettern theoretisch favorisiert, doch so richtig konnte man davon zunächst nichts sehen. Nils Stukenbrok stand die ganze Partie über aktiver und gab sein vorteilhaftes Doppelturmendspiel schließlich Remis, um dem nötigen Punkt näher zu kommen. Chris Beyer versuchte ausgangs der Eröffnung in seiner bereits etwas vorteilhaften Stellung zu zaubern und übersah leider einen Zwischenzug, den Rest spielte der Gegner dann gekonnt zu Ende. Doch eigentlich sollte das kein Problem sein, denn Kapitän Moritz Reck stand die ganze Partie über angenehm und gelangte schließlich mit einem korrekten Qualitätsopfer sogar klar in Vorteil. Leider ließ er unnötigerweise ein Gegenopfer zu, nach welchem er zwar einen Mehrbauern hatte, die Stellung jedoch wieder sehr kompliziert wurde. Schließlich beendete ein böser Einsteller die Partie abrupt zur mehr als vermeidbaren 1,5-2,5 Niederlage. Damit reiht sich das Match ein in die lange Liste der ärgerlichen und unverdienten Niederlagen im Pokal, weswegen dieser tatsächlich noch nie nach Schönaich ging und das jetzt auch zumindest noch ein weiteres Jahr nicht tun wird.

Tobi hat einen Bauern für starke Initiative gegeben, doch welche Linie soll er für seinen Turm öffnen? Das starke fxg3 öffnete die f-Linie und dort sollte Tobis Turm nach der Rochade alsbald die e und f Bauern ausknipsen und das Spiel entscheiden.

 

Mit Lh8 wurde der Plan von Moritz vorbereitet und obwohl der Gegner davon ausging, dass Sg7 durch den Springer auf e4 verhindert wird, ist es hier genau der richtige Zug. Es folgte Sf6 Schach und Kf7 wäre mit Ausgleich möglich gewesen. Doch mit dem Qualitätsopfer Txf6 gelangte Moritz sogar in klaren Vorteil, der f und der h Bauer fallen zwingend und alle schwarzen Figuren entfalten ihre volle Kraft.

Hätte Moritz hier mit Kf7 das Gegenopfer auf g6 nicht zugelassen, wären wir wohl im Halbfinale. Beide Spieler hatten mit der Fortsetzung Sg3 Sxh4 Lxc8 Dxc8 Sxh5 gerechnet, woraufhin Df5 den schwarzen Vorteil manifestiert. Einzige Chance für weiß auf Ausgleich nach Kf7 wäre das Turmopfer Txg6 gewesen, doch das hätte der Gegner mit 2 Minuten auf der Uhr vermutlich nicht gefunden.

 

Neuer Kader für die nächste Zweitligasaison in Schönaich steht2025-07-01T15:22:53+02:00

Medaillenregen beim Mitropacup

2025-06-06T20:35:37+02:00

Traditionell geht Deutschland beim Mitropacup mit großen Nachwuchstalenten an den Start und so kam es dieses Jahr dazu, dass die beiden Spitzenbretter identisch mit dem Zweitligakader des TSV Schönaich waren, nur in umgekehrter Reihenfolge. Die beiden jungen IMs Marius Deuer und Tobias Kölle führten die deutsche Auswahl an und sollten mit ihren Leistungen auch tatsächlich vorweggehen. Beide blieben über die kompletten 9 Runden ungeschlagen und hatten damit großen Anteil an der errungenen Bronzemedaille für Team Deutschland. Bei einem Unentschieden in der Schlussrunde gegen den späteren Sieger Tschechien wäre es sogar die Goldmedaille gewesen, doch leider ging neben 3 Remis das Brett 4 verloren. Wenn auch nicht Gold so doch zumindest Silber gab es darüber hinaus für die Einzelleistungen von Marius und Tobi an Brett 1 und 2. Tobias sicherte sich Silber mit 5,5/9 und Marius konnte sich mit fantastischen 6/9 sogar seine zweite GM-Norm nach der OIBM 24 sichern. Damit steht er jetzt 1 Monat vor seinem 17. Geburtstag mit 2 Normen und ganz knapp unter der magischen 2500 Elo-Grenze unmittelbar vor dem großen Schritt zum Großmeister.  Beim TSV werden alle Daumen gedrückt, dass er mit einer dritten Norm beim Münchener Open im Juni gleich diese beiden Hürden überspringen kann und damit seine Entwicklung in Schönaich vom FM zum GM noch vor dem 17. Geburtstag abschließt.

Marius Deuer beim Mitropa-Cup 2025 (Foto: T. Danada)

Denn diesen wird er dann leider nicht mehr in den Schönaicher Farben angehen, gemeinsam mit Tobi werden unsere beiden Spitzenspieler ihren weiteren Weg beim Münchener SC 1836 fortsetzen. Für den TSV natürlich ein immens schmerzhafter Verlust, der sportlich kaum aufzufangen sein wird und die Chancen auf einen erneuten Klassenerhalt in der 2. Liga erheblich schmälert. Man verliert damit nicht nur zwei Talente, die in Schönaich den Sprung zum Meisterspieler absolviert haben, sondern nebenbei auch die beiden besten Spieler der vergangenen Saison. Außerdem verlassen Oleg und Gerhard das Team und wechseln näher zu ihren Wohnorten, Oleg wird in der nächsten Saison für den SV Werder Bremen auflaufen und Gerhard wechselt nach Ludwigsburg.

Neu im Kader begrüßen kann man dafür zwei andere junge IM, der Pariser Loic Travadon kommt aus der 3. Liga von Schwäbisch Hall und mit Dani Garcia Ramos stößt ein weiterer Kollege von Carles aus Barcelona zum Team. Außerdem wechselt Tobias Bärwinkel von Zweitligist Remagen nach Schönaich und mit seiner fantastischen Saison am Spitzenbrett der Oberliga hat sich auch Noah Geltz für die Herausforderung in der 2. Liga empfohlen. Er wird sicherlich eine der spannendsten Personalien in der nächsten Saison sein und hat definitiv das Potential an seinen Aufgaben weiter zu wachsen. Obwohl die Rechnung mit 4 Zugängen bei 4 Abgängen auf den ersten Blick aufgeht, werden noch 2 weitere Spieler gesucht, da auch Guillaume Lamard und Moritz Weishäutel nicht mehr zum Kader gehören werden. Beide kamen zwar nie zum Einsatz, doch genau das Fehlen dieser Einsätze war das Hauptproblem letzte Saison, so dass hier auf jeden Fall auch Ersatz benötigt wird.

Medaillenregen beim Mitropacup2025-06-06T20:35:37+02:00

Interessierte Spieler für 2. Bundesliga gesucht

2025-05-22T00:37:40+02:00

Für die neue Saison wird es in der 1. Mannschaft eine Umstrukturierung geben, da einige Spieler während der zunächst unklaren Ligasituation bereits anderen Vereinen ihr Wort gegeben haben und daher leider in der nächsten Saison fehlen werden. Wir haben zum Glück bereits Zusagen von guten Zugängen, aber 2 neue Spieler werden noch gesucht. Interessenten können sich sehr gerne über die Kontaktmöglichkeiten der Homepage melden. Diese 2 Plätze wollen wir auf jeden Fall noch bis zum 30.06. besetzen.

Auch die 5 anderen Teams von Verbandsliga bis C-Klasse würden sich natürlich über Verstärkungen freuen, damit wir in der nächsten Saison vielleicht wieder 5 Mal den Klassenerhalt und einen Aufstieg feiern können. Diesen Status aufrecht zu erhalten bleibt für einen mittelgroßen Verein wie den TSV eine Herkulesaufgabe, bei der jede helfende Hand gerne gesehen ist!

Interessierte Spieler für 2. Bundesliga gesucht2025-05-22T00:37:40+02:00

Schwierige Saison entwickelt sich immer mehr zu einer der besten der Vereinsgeschichte – Schönaich bleibt in der 2. Bundesliga

2025-05-06T16:37:14+02:00

Schon vor der Saison war klar, dass es für einige der 6 Teams des TSV Schönaich einen harten Kampf gegen den Abstieg geben würde und zwischenzeitlich sah es auch für Team 1-3 wirklich nicht gut aus.

Doch gegen Ende der Saison im Mai dreht sich der Wind auf einmal in eine deutlich positivere Richtung. Zunächst hatte die 2. Mannschaft trotz massiver personeller Probleme, die auch darin begründet lagen, dass die Bundesligamannschaft einige Spieler unplanmäßig oben festspielen musste, mit einem starken Brettpunktfinish noch den rettenden 6. Platz gegenüber Backnang ins Ziel gebracht. Die letzten 3 Runden war auf Grund des Personalmangels eigentlich gar nicht an Mannschaftspunkte zu denken, die 8,5 Brettpunkte die aus den 3 Spielen geholt werden konnten waren ein starkes Ergebnis und am Ende sogar einer mehr als benötigt.

Trotz guter Leistungen musste sich die 1. Mannschaft mit dem ersten Abstiegsplatz 10 anfreunden, das Niveau in der 2. Bundesliga war einfach unglaublich hoch. Ein absoluter Achtungserfolg war der Sieg gegen Baden-Baden II, dieses Kunststück gelang sonst überhaupt keiner anderen Mannschaft, die Reserve des Rekordmeisters gab sonst nur noch 3 Unentschieden ab. Und pünktlich zur Frist am 01. Mai gab es den üblichen Rückzug, Zehlendorf war diesmal der edle Retter, so dass der TSV tatsächlich wieder in der 2. Bundesliga verbleiben wird. Nun wird eifrig an einer schlagkräftigen Truppe für die nächste Saison gebastelt, mit der der Klassenerhalt dann möglichst schon am Ende der Saison vor der Rückzugslotterie feststehen soll.

Nach 6 Runden mit lediglich 2 Punkten sah die Situation für die 3. Mannschaft absolut hoffnungslos aus. Doch die Tatsache, dass die 1. Mannschaft in der 2. Bundesliga verbleibt, zieht auch eine Kettenreaktion nach sich, in deren Folge sich die Anzahl der Absteiger aus der Landesliga Stuttgart von 4 auf 3 reduziert. Und mit Siegen in Runde 7 und 8 steht die Mannschaft nun am letzten Spieltag doch noch vor dem entscheidenden Duell mit Öffingen und kann bei einem Sieg aus eigener Kraft den rettenden 7. Rang erreichen und somit dafür sorgen, dass alle 6 Teams am Ende die jeweilige Klasse gehalten hätten.

Die vierte Mannschaft scheiterte zwar bei der Mission Meisterschaft und Aufstieg in der Kreisklasse, doch mit voraussichtlich Platz 3 ist das Ergebnis in jedem Fall besser als in der letzten Saison.

Eine besonders gute Figur machten die Jugendteams 5 und 6. Team 5 sicherte sich als Aufsteiger in der B-Klasse mit Platz 7 souverän den Klassenerhalt und das neu gegründete Team 6 machte mit Platz 2 in der C-Klasse auf Anhieb einen Spitzenjob. Hier wird allerdings sicher auf das Aufstiegsrecht verzichtet werden, möglicherweise wird es nächste Saison wieder nur 5 Mannschaften geben, um die personellen Engpässe zu reduzieren. Bei aktuell leider 4 feststehenden Abgängen kann man diese Frage seriös erst nach dem Ende der Wechselfrist am 30.06. bewerten.

Schwierige Saison entwickelt sich immer mehr zu einer der besten der Vereinsgeschichte – Schönaich bleibt in der 2. Bundesliga2025-05-06T16:37:14+02:00
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