TSV Schönaich steigt aus der 2. Schachbundesliga ab
Nach 10 ereignisreichen Jahren mit einigen Höhepunkten endet nun wohl die Zeit des TSV Schönaich in den ersten beiden Schachbundesligen. Da nach dem Beinahe-Abstieg letzte Saison der komplette Kader neu aufgebaut werden musste, waren vor der Saison die Hoffnungen auf ein Wunder ohnehin gering gewesen. Doch dann konnte man tatsächlich eine gute Mannschaft zusammenstellen, die sich in jedem Spiel voll reinkämpfte und spätestens mit den überraschenden 2 Punkten aus Aue am ersten Wochenende kehrte die Hoffnung tatsächlich wieder zurück und blieb bis zum letzten Spieltag. Am Ende fehlte jetzt der Wimpernschlag eines halben Brettpunkts im entscheidenden Abstiegsendspiel beim Abschlusswochenende in Regensburg. Los ging es am Samstag mit dem Match gegen Garching. Hier
Drama im ersten Abstiegsendspiel gegen Walldorf – Hoffen auf die zweite Chance
Zur vorletzten Doppelrunde reiste der TSV Schönaich in den Kraichgau nach Eppingen. Vor der Partie gegen die Gastgeber ging es zunächst gegen den SV Walldorf, im Duell Achter gegen Zehnter steckte Abstiegskampf pur. Gleich vom Start weg lief alles wie am Schnürchen. Der Plan lautete die hinteren Bretter zu halten und an den drei Spitzenbrettern zuzuschlagen. Daher blickte man nach 3 Stunden Spielzeit sehr zufrieden auf den Zwischenstand 1,5-1,5 zu dem Tobias, Noah und der elfjährige Yunqi ganz sichere Remis beigetragen hatten. Und noch deutlich besser schien der Blick auf die laufenden Bretter. Alle 3 Spitzenbretter lagen auf Kurs, Edvin hatte in einem Schwerfigurenendspiel die bessere Bauernstruktur, Carles hatte einen Mehrbauern und
TSV Schönaich meldet sich in der 2. Bundesliga mit starkem Wochenende im Kampf um den Klassenerhalt zurück (Untertitel: Was für ein Debüt!)
Der Doppelspieltag bei Reisepartner Baden-Baden begann mit dem Duell gegen Heidesheim, Platz 11 gegen Platz 10, dazu die beiden nominell schwächsten Teams der Liga, mehr Abstiegskampf geht kaum. Es dürfte wahrscheinlich das einzige Match mit Elo-Vorteilen für den TSV in dieser Saison bleiben, doch zu Beginn war davon noch wenig zu sehen. Der stärkte Schönaicher Carles Diaz Camallonga kam mit weiß nicht über ein Remis hinaus und hinten standen Chris Beyer und Kapitän Moritz Reck schon etwas prekär. Ganz wichtig war dann, dass Beyer die Partie im taktischen Scharmützel wenden konnte, denn kurz darauf mussten Reck und Edvin Trost Niederlagen zum 1,5-2,5 Rückstand quittieren. Ein Rückstand mit 3 Punkten wäre vermutlich eine
Punktloses Heimwochenende bringt Schönaich in akute Abstiegsgefahr
Zum großen Heimspielwochenende erwartete man mit Baden-Baden II, Göggingen und München drei starke Gegner, daher war klar, dass die Trauben hoch hängen würden. Zwei Mal war man nah dran an einer Überraschung, doch letztlich scheiterte man immer am Verwerten der eigenen Möglichkeiten, während die Gegner ihre eiskalt nutzten. (Bericht gegen Baden-Baden siehe vorige Meldung) Gegen Göggingen gab es nichts zu holen, lediglich Carles, Bryan und Tobias verbuchten ein Remis. Der Rest verlor zum ernüchternden 1,5-6,5, wobei zumindest bei Noah und dem eingewechselten Jan Brunner ein Remis ebenfalls verdient gewesen wäre. Gegen München geriet Moritz schon in der Eröffnung unter die Räder, nach Remisen von Bryan, Tobias und Noah im Mittelblock lag man
Knappes Duell mit dem Topteam aus Baden-Baden
Zum Einstieg des großen Heimwochenendes in Schönaich traf die erste des TSV auf ihren Reisepartner Baden-Baden II. Letzte Saison gelang es Schönaich als einzigem Team dem Starensemble eine Niederlage beizufügen und auch diese Saison war die Bilanz der Gäste noch makellos und das, obwohl man schon gegen den Aufstiegsfavoriten Bad Mergentheim gespielt hatte. Letztlich sollten Kleinigkeiten das Duell entscheiden. Die erste gab es bereits nach 28 Minuten, kurz vor Ende der Karenzzeit traf gerade noch Brett 3 der Gäste ein, eine kampflose Führung für Schönaich hätte dem ganzen Kampf natürlich eine ganz andere Wendung gegeben. Statt 1-0 stand es gefühlt zu diesem Zeitpunkt dann leider 0-1, Chris kam wie üblich auch zu
Schönaich mit erfolgreichem Start in die 2. Bundesliga
Zur Auftaktrunde stand für das Flaggschiff des TSV die Reise ins Erzgebirge zur Auswärtsrunde in Aue an. Am Samstag ging es gegen deren Reisepartner und Meisterschaftsfavoriten Bad Mergentheim. Eine auf dem Papier ohnehin klare Angelegenheit und erschwerend kam noch hinzu, dass es auf Grund der geographischen Lage abseits jeglicher Flughäfen nicht möglich war, die Spieler aus Spanien oder Frankreich rechtzeitig ans Brett zu bekommen. Lediglich Edvin Trost konnte aus Stockholm über Prag nach Aue reisen. Das Match schlug auch sofort die erwartete Richtung ein, Dominik Novotny und Chris Beyer gerieten schon in der Eröffnung unter die Räder zum frühen 0-2 Rückstand. Tatsächlich bestand zu diesem Zeitpunkt aber sogar kurzzeitig Hoffnung, Bryan Smith






